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Energie und Wasser für Böblingen

Unsere Angebote im Überblick

Wir bieten Ihnen nicht nur attraktive Konditionen, sondern auch persönlichen Service vor Ort in unserem Kundenzentrum in Böblingen. Hier haben Sie direkte Ansprechpartner vor Ort.

Unterstützen Sie unser Engagement für die Region Schönbuch, denn regional lohnt sich für alle. Die Stadtwerke Böblingen gehören mehrheitlich der Stadt. Geld, Arbeitsplätze und Aufträge bleiben in der Region Böblingen.

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Energie und Wasser News

Aktuelle Meldungen

Strom | 25.08.2020

Hier wird mit regionalem Ökostrom gebraut
 

Hopfen und Malz und ein erfahrener Braumeister sind das eine. Doch für ein Geschmackserlebnis im Bierglas ist gutes Wasser unabdingbar. Denn: Jedes Bier besteht zu 90 Prozent daraus. In der Schönbuch Braumanufaktur wird zum Bierbrauen ,Schönbuch-Wasser' der Stadtwerke verwendet. Und jetzt nutzt die Braumanufaktur bei der Herstellung des Gerstensafts auch Strom aus erneuerbaren Energien von den Stadtwerken. 

 

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„Wir verwenden beim Brauen nur ,Schönbuch-Wasser' aus dem Bodensee. Wasser aus der Region ist immer das Beste", sagt Werner Dinkelaker, Chef der Schönbuch-Braumanufaktur. „Und ab sofort auch Öko-Strom für den Braustandort am Postplatz in Böblingen und für die Brauhäuser in Calw und Stuttgart", ergänzt der Chef des Brauhauses. Ebenso nutzen das Sportcafé Carambolage in Stuttgart und in der Markthalle Ludwigsburg und das Sportcafé AnnyWay in Filderstadt den Öko-Strom der Stadtwerke Böblingen. „Durch unseren regionalen Braugerstenbezug und die Investition in eine moderne ressourcensparende Flaschenreinigungsmaschine zeigen wir, dass das Thema Nachhaltigkeit gelebte Überzeugung ist", ergänzt Dinkelaker. 

„Die Stadtwerke Böblingen weisen nach, dass der Strom für die Braumanufaktur ausschließlich aus erneuerbaren Energien im Postleitzahlengebiet von Böblingen erzeugt wird", erklärt Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen. Der Ökostrom-Bezug der Brauerei von rund 7,3 Millionen kWh entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 3.000 Tonnen über den Lieferzeitraum von drei Jahren. Diese Ersparnis ist vergleichbar mit der CO2-Aufnahme von etwa einer Viertelmillion Bäumen. 

„Unsere Stadtwerke sind mit ihrem Ökostrom-Angebot ein starker Partner für den Klimaschutz in unserer Stadt, also auch für unsere Unternehmen vor Ort. Ich freue mich sehr darüber, dass die Schönbuch-Braumanufaktur als Böblinger Traditions-Unternehmen auf ökologische Stromversorgung der Stadtwerke setzt und damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Vermeidung leistet. Das ist gelebter und praktizierter Klimaschutz und steht für eine verantwortungsbewusste und zukunftsgerichtete Energiepolitik in Böblingen", so Oberbürgermeister und Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrats Dr. Stefan Belz. 

Bereits seit Anfang August setzt auch die Kreissparkasse Böblingen auf den Öko-Strom der Stadtwerke. Nicht nur für die neue Ladeinfrastruktur für Elektromobilität nutzt die Kreissparkasse Böblingen den Ökostrom der Stadtwerke. Auch die Hauptstelle und die Filialen in Böblingen sowie die Direktionen in Leonberg, Sindelfingen und Herrenberg werden von den Stadtwerken Böblingen mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert. Jedes Jahr vermeidet die Kreissparkasse Böblingen so rund 1.400 Tonnen CO2. Diese jährliche Ersparnis ist vergleichbar mit der CO2-Aufnahme von etwa 111.000 Bäumen.

Strom | 12.08.2020

Kreissparkasse Böblingen Nutzt Ökostrom der Stadtwerke Böblingen
 

Die Kreissparkasse Böblingen setzt auf neue Mobilität und Nachhaltigkeit. Da ist Ökostrom eine wesentliche Voraussetzung. Nicht nur für die neue Ladeinfrastruktur für Elektromobilität nutzt die Kreissparkasse Böblingen den Ökostrom der Stadtwerke. Auch die Hauptstelle und die Filiale in Böblingen sowie die Direktionen in Leonberg, Sindelfingen und Herrenberg werden von den Stadtwerken Böblingen mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert. Jedes Jahr vermeidet die Kreissparkasse Böblingen so rund 1.400 Tonnen CO2. Diese jährliche Ersparnis ist vergleichbar mit der CO2-Aufnahme von etwa 111.000 Bäumen.
 

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„Als regionales Kreditinstitut ist uns die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region sehr wichtig. Die Stadtwerke Böblingen sind mir ihrem Ökostrom-Angebot ein prädestinierter Partner, da dies ideal zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie passt.“ erläutert Daniel Wengenroth, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Böblingen. „Wir haben kürzlich unsere vier Direktionsstandorte mit zwölf E-Lade-Säulen ausgestattet, die unseren Kunden und unserem eigenen E-Auto-Fuhrpark zur Verfügung stehen. Dank des Ökostroms wird dieser Fuhrpark, der unseren Beraterinnen und Beratern für Kundenbesuche zur Verfügung steht, jetzt noch nachhaltiger.“

„Ich freue mich, dass die Kreissparkasse als regional verwurzeltes Unternehmen auf ökologische Stromversorgung setzt – nicht zuletzt, um umweltfreundlich mobil zu sein. Klimaschutz und ein nachhaltiger Umgang mit begrenzten Ressourcen sind ein wesentlicher Teil unserer verantwortungsbewussten und zukunftsgerichteten Energiepolitik in Böblingen“, so Böblingens Oberbürgermeister und Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates Dr. Stefan Belz.

 „Mit etwa zehn Millionen kWh über einen Zeitraum von drei Jahren gehört die Kreissparkasse Böblingen jetzt zu unseren größten Öko-Stromkunden - zusammen mit der Stadt Böblingen, dem Technologiepark H130 und dem Landkreis Böblingen. Der Ökostrom-Bezug entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 4.200 Tonnen über den Lieferzeitraum von drei Jahren“, erklärt Michael Zieger-Bechtold, Leiter Kundenservice und Strom-/Gasvertrieb bei den Stadtwerken Böblingen.

„Die Stadtwerke Böblingen sind ein zukunftsorientiertes und innovatives Dienstleistungsunternehmen. Wir konzipieren moderne Beschaffungslösungen, die auf unsere Kunden in der Region ausgerichtet sind. Der Strommarkt bietet mehr als den klassischen, konventionellen Stromeinkauf. Gemeinsam mit unseren Kunden blicken wir über den Tellerrand und finden maßgeschneiderte Beschaffungsmodelle“, ergänzt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen bei der Übergabe der Öko-Strom-Nachweise.

Bildunterschrift (v.l.n.r.)
Daniel Häußler (Zentralbereichsleiter Organisation KSKBB) , Michael Tillmann (Vorstandsmitglied KSKBB), Alfred Kappenstein (Geschäftsführer Stadtwerke BB), Daniel Wengenroth (stv. Vorstandsmitglied KSK) und Dr. Stefan Belz (Oberbürgermeister BB)

Graffiti Kunst am BHKW

Unternehmen | 08.12.2020

Beginn der Zählerablesung Wasser und Fernwärme 2020
 

Wie in den vergangenen Jahren auch, werden die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Böblingen gebeten, ihren Zählerstand zum Jahresende mitzuteilen. So kann der Wasser- bzw. Wärmeverbrauch für die Jahresabrechnung ermittelt werden.
 

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Die entsprechenden Ablesekarten werden in der Kalenderwoche 50 verschickt. Die abgelesenen Zählerstände können dann wie gewohnt bequem online an die Stadtwerke Böblingen übermittelt werden. Natürlich nehmen wir die Ablesung auch telefonisch, postalisch oder per Fax entgegen. 

Neuerungen bei der diesjährigen Zählerablesung 

  • Wenn unsere Kundinnen und Kunden bei der Meldung ihres Zählerstands im vergangenen Jahr eine E-Mail-Adresse angegeben haben, erhalten sie in diesem Jahr die Ableseaufforderung zunächst per E-Mail. Sollte aufgrund dieser digitalen Aufforderung kein Stand gemeldet werden, erhalten unsere Kundinnen und Kunden Ende der Kalenderwoche 51 eine zweite Aufforderung per Post. Durch diese digitale Vorabkampagne sollen Ressourcen geschont und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden haben ab diesem Jahr die neue Möglichkeit, den Zählerstand unkompliziert mit einem Foto an die Stadtwerke Böblingen zu übermitteln. Dazu muss einfach der angedruckte QR-Code auf der Ablesekarte gescannt, bzw. sich online mit einem individualisierten Onlinezugang eingeloggt werden. Alle weiteren Schritte der kameragestützten Zählerstandserkennung werden dann einfach erklärt.

Kundenzentrum im Dezember geschlossen 
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen bleibt das Kundenzentrum vorerst bis Ende Dezember geschlossen. Ablesekarten können in den Briefkasten der Stadtwerke Böblingen (vor dem Kundenzentrum) eingeworfen werden. 

Sie haben Fragen zur Zählerablesung 2020? Sprechen Sie uns einfach an. Gerne beraten wir Sie. 

  • telefonisch unter 0 70 31 / 21 92 – 22, montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr; freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr
  • per E-Mail unter service@stadtwerke-bb.de

Die Stadtwerke Böblingen bedanken sich bei allen Kundinnen und Kunden und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021. 
 

Stadtwerke spenden 2.020 Euro für neue Bäume

Unternehmen | 07.12.2020

STADTWERKE SPENDEN 2.020 EURO FÜR NEUE BÄUME  
 

Spenden statt Geschenke: In diesem Jahr unterstützen die Stadtwerke Böblingen mit ihrer traditionellen Weihnachtsspende die gemeinsame Initiative „Zukunft schenken – Bäume pflanzen“ des Radiosenders Antenne 1, des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Cleven-Stiftung. Für 2.020 Euro werden 404 neue Bäume in baden-württembergischen Wäldern gepflanzt werden. 
 

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Ziel der Initiative ist es, Bewusstsein für die wichtige Funktion des Waldes zu schaffen. Der Zustand der Wälder in Baden-Württemberg hat sich weiter verschlechtert, so dass mittlerweile 46 Prozent der Fläche als deutlich geschädigt eingestuft wird. Aufforstung kann zum Erhalt der Wälder beitragen.  

„Das Projekt passt hervorragend zu unseren Unternehmenszielen. Wir unterstützen mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes in Böblingen und mit unserem Öko-Strom- und Gas-Produkten die Klimaschutzziele der Stadt Böblingen und treiben so aktiv die Energiewende voran. Aber auch in unserem eigenen Betrieb sparen wir durch gezielte Maßnahmen jährlich bereits 29.000 Tonnen CO2 ein. Das entspricht einen 25-Prozent-Beitrag zur gesamten CO2-Einsparung der Stadt. Dies ist für mich eine absolute Erfolgszahl. Mit den von uns gespendeten 404 neuen Bäumen können wir nun zusätzlich dazu beitragen, dass jährlich ungefähr eine Tonne CO2-Emission kompensiert werden. Denn Bäume sind echte Klimaschützer. Ein einzelner Laubbaum bindet pro Jahr etwa 12,5 Kilogramm CO2“, so Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.   

Mit einer Spende von 5 Euro pro Setzling kann übrigens jeder Baumpate werden und der Natur so etwas Gutes tun. Infos gibt es unter antenne1.de/zukunft-schenken-baeume-pflanzen 

 

Graffiti Kunst am BHKW

Unternehmen | 26.11.2020

Graffiti-Kunst am BHKW der Stadtwerke 
 

Der Graffiti-Künstler Maximilian Frank hat die Fassade des BHKW in der Ernst-Reuter-Straße gestaltet. Das Motiv zeigt das Logo der Böblinger Stadtwerke in einer effekthaften Kombination mit den Unternehmensfarben.

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„Der Entwurf soll ins Auge springen. Das Graffiti fügt sich hervorragend in unseren Unternehmensauftritt ein. Es zeigt unser Logo und unsere Unternehmensfarben. Die Bürgerinnen und Bürger sollen angesprochen werden und die vormals graue Betonwand wird belebt. Diese Kunst am Bau unterstreicht zudem – und das ist mir besonders wichtig - dass wir ein modernes Dienstleistungsunternehmen sind. Hinter der Fassade des BHKW steckt mordernste Technik und das repräsentiert auch dieses Graffiti“, so Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.

„Bei der Entscheidung für das Motiv war uns klar, dass wir nicht jedem gefallen können – und das wollen wir auch gar nicht. Kunst darf kontrovers diskutiert werden. Wir sorgen also für Gesprächsstoff im künstlerischen Sinne und erregen Aufmerksamkeit und zwar Abseits des oft eher konservativen Wegs und der doch meist nüchternen Themen eines Stadtwerks. Wir sind mehr als Strom, Gas oder Fernwärme“, ergänzt Birte Engel, Pressesprecherin der Stadtwerke beim heutigen Vorort-Termin.

Maximilian Frank: „Ich habe mich über den Auftrag der Stadtwerke sehr gefreut. Die SWBB haben Mut bewiesen mit der Umsetzung meiner Idee. Nüchternen Industriebauten Farbe zu verleihen und damit Kunst in Szene zu setzen ist mir eine Herzensangelegenheit.“

Maximilian Frank hat sein Berufsleben und sein Hobby erfolgreich verknüpft. Die Berufung, das ist seine Graffiti-Kunst, doch sein Beruf ist ihm nicht minder wichtig: Als Jugendsozialarbeiter und Jugendreferent in Weil der Stadt nutz er sein Talent für erlebnispädagogische Workshops – selbstverständlich zum Thema Graffiti. In Böblingen und Sindelfingen ist er kein Unbekannter – er hat bereits bei vielen Projekten und Aktionen teilgenommen oder diese geleitet. Für seine Arbeit als Künstler wird er von der Jugendhilfe Böblingen gerne freigestellt. 

Unternehmen | 29.06.2020

Informationen der Stadtwerke Böblingen zur temporären Umsatzsteuersenkung
 

Unter der Überschrift „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ hat sich die Bundesregierung auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket verständigt. Teil dieses Pakets ist eine befristete Absenkung der Umsatzsteuer. 

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Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Wir geben die Senkung der Mehrwertsteuer vollumfänglich an Sie weiter.
  • Die Höhe der Abschlagszahlungen ändert sich nicht. Erst mit Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung wird der gesenkte Steuersatz von 16 Prozent, beziehungsweise 5 Prozent abgerechnet.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 soll der Umsatzsteuersatz von 19 % auf 16 % und der ermäßigte Satz von 7 % auf 5 % gesenkt werden. Zur Weitergabe an die Endkunden besteht keine rechtliche Verpflichtung. Wir möchten aber, dass unsere Kunden davon profitieren.

Was bedeutet dies für die Kunden der Stadtwerke Böblingen?

Für die im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 erbrachte Lieferung und Leistung werden die Stadtwerke Böblingen den reduzierten Umsatzsteuersatz abrechnen. Dies bedeutet für unsere Strom-/Gas- und Fernwärmekunden, dass wir in diesen Zeitraum mit einer Umsatzsteuer von 16 % abrechnen. Für unsere Wasserkunden bedeutet dies in diesem Zeitraum eine Abrechnung mit dem Umsatzsteuersatz von 5%. Die Abwasserkunden betrifft diese Umsatzsteuersenkung nicht, da diese ohnehin von der Umsatzsteuer befreit sind.

Zur tagesgenauen Abgrenzung werden die Stadtwerke Böblingen eine Hochrechnung des Verbrauchs für die Wasser- und Wärmekunden vornehmen. Die Hochrechnungen für die Strom- und Gaskunden teilt der zuständige Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber mit. Eine separate Ablesung durch unsere Kunden ist nicht notwendig. Bereits mitgeteilte Zählerstände werden selbstverständlich berücksichtigt.

Eine Anpassung des Abschlagsbetrags erfolgt nicht. Bei der nächsten Abrechnung werden die geänderten Steuersätze berücksichtigt. Dies ist für die Mehrzahl der Kunden die Jahresverbrauchsabrechnung.

Unternehmen | 16.06.2020

Energiewende für Böblingen: SWBB auf Kurs
 

Die Stadtwerke Böblingen haben ein Ziel: viel CO2 einsparen und somit 25 Prozent Beitrag zur Gesamteinsparung der Stadt Böblingen leisten. Bis 2023 wollen die Stadtwerke dieses Ziel erreicht haben. Bisher liegen sie voll auf Kurs. Das hat Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart festgestellt.
 

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„Die Stadt Böblingen soll in Ihrer Klimaschutz-Verantwortung für künftige Generationen unterstützt werden“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. „Wir Stadtwerke leisten dazu einen wichtigen Beitrag: als Kompass dient uns das Energiewendethermometer von Prof. Schröter.“ Mitte Juni leitete Prof. Schröter in einer Video-Konferenz den beratenden Energiewende-Ausschuss und zog die jährliche Bilanz.

25 Prozent Beitrag zur CO2-Einsparung der Stadt Böblingen möglich

„Erfüllen die SWBB weiterhin ihre CO2-Ziele, so werden sie durch ihre Maßnahmen die CO2-Emissionen Böblingens zwischen 2013 und 2023 um 29.000 t pro Jahr reduzieren“, erläutert Prof. Schröter. „Zur erwarteten Emissionsreduktion der gesamten Stadt Böblingen würde dies 25 Prozent besteuern.“

„Die SWBB sind auf gutem Kurs, ihre Ziele für 2023 zu erreichen“, stellt Prof. Schröter fest. In seiner Funktion als Energiewende-Beauftragter auditiert er die Maßnahmen der SWBB und zieht jährlich im SWBB-Energiewende-Ausschuss Bilanz.

Anstrengungen für die lokale Energiewende

Ein wesentlicher Teil der CO2-Emissionen Böblingens wird von Gebäuden, Haushalten und Gewerbe verursacht. Die Stadtwerke unterstützen die Energiewende mit einer Vielzahl von Maßnahmen rund um Ökostrom und erneuerbare Energie, im Bereich von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und umweltschonender Fernwärme oder im Themenfeld Elektromobilität. Diese und weitere Anstrengungen macht das Energiewendethermometer sichtbar, indem es den Beitrag der SWBB zur Energiewende in Böblingen misst.

Hintergrund

Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure: 75 Prozent der Deutschen leben in Städten, sogar über 80 Prozent des Energieverbrauchs ist in Städten konzentriert. Und gerade in den Städten steht die Energiewende vor besonderen Herausforderungen. Die wesentliche Frage lautet daher, wie saubere Energien auch im dicht besiedelten urbanen Raum nutzbar gemacht werden. Vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr müssen in den Städten angegangen werden. Kurios ist: Die Energiewende stockt in vielen Städten, dabei sind viele Maßnahmen, zum Beispiel in und an Gebäuden, bereits heute rentabel.

Kennzahlensysteme in vielen Bereichen – aber für das größte Projekt unserer Zeit? Viele Firmen arbeiten mit Kennzahlensystemen, um beispielsweise die Produktion zu überwachen oder um den Absatz von Produkten zu steigern. Doch welche Firma nutzt ein geeignetes Kennzahlensystem für das wohl größte Projekt unserer Zeit, die Energiewende? Genau hier setzen die Stadtwerke Böblingen an: Zusammen mit der Hochschule für Technik Stuttgart haben sie messbare Indikatoren je CO2-Einsparmaßnahme definiert, die erlauben, jährlich und mit wenig Aufwand deren Beitrag zur lokalen Energiewende zu ermitteln. So überwachen die SWBB, wie viel CO2 sie einsparen.

Wer ist Prof. Dr. Bastian Schröter? 2016 wurde Prof. Bastian Schröter auf eine Professur für Energietechnik an die Hochschule für Technik Stuttgart berufen. Prof. Schröter studierte Physik in München und promovierte am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg. Anschließend beriet er bei McKinsey & Company Unternehmen aus der Energiewirtschaft/-technik und Nichtregierungsorganisationen zu Strategien rund um die Energiewende, Technologieentwicklung oder Prozessoptimierung. Vor seinem Ruf nach Stuttgart arbeitete er für die Siemens AG als Projektleiter Technologiebewertung mit den Energiesparten des Konzerns an neuen Forschungsstrategien.

Was ist das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer ist eine wissenschaftlich fundierte Berechnungs-Methodik. Sie erlaubt es, den Umsetzungsgrad klimaschonender Projekte und deren jährliche CO2-Einsparung zu messen und mit einem gesetzten Ziel zu vergleichen. Mit dem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart die Wirksamkeit der Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie funktioniert das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer betrachtet die größten Handlungsfelder der SWBB. Es ermittelt, wieviel CO2 gegenüber dem Status Quo zwischen 2013 und 2023 eingespart wird und wie sich relevante Maßnahmen über ihren Lebenszyklus finanziell auswirken. Dabei zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen mittel – bis langfristig bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich.

Rückblick und Ausblick im Energiewende-Ausschuss: Die SWBB haben Prof. Schröter zum Energiewende-Beauftragten bestellt. Er leitet darum den Energiewende-Ausschuss. Dem Energiewende-Ausschuss gehören neben der Geschäftsführung auch Vertreter der Gesellschafter an. Auch der Klimaschutzbeauftragte der Stadt und die Energiemanagement-Beauftragten der SWBB sind zu den Sitzungen eingeladen. Jährlich gibt es einen Audit-Termin, dann nämlich, wenn der „Energiewende-Ausschuss“ tagt und Bilanz zieht. Dabei wird nicht nur die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen von Prof. Schröter auditiert. Über die etablierten Maßnahmen hinaus werden auch innovative Maßnahmen verfolgt, z. B. Energiedienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität. Dadurch stellen die SWBB sicher, wesentliche Klimaschutzaktivitäten frühzeitig anzugehen.

Wasser | 08.12.2020

Beginn der Zählerablesung Wasser 2020

Wie in den vergangenen Jahren auch, werden die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Böblingen gebeten, Ihren Zählerstand zum Jahresende mitzuteilen. So kann der Wasserverbrauch für die Jahresabrechnung ermittelt werden. 

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Die entsprechenden Ablesekarten werden in der Kalenderwoche 50 verschickt. Die abgelesenen Zählerstände können dann wie gewohnt bequem online an die Stadtwerke Böblingen übermittelt werden. Natürlich nehmen wir die Ablesung auch telefonisch, postalisch oder per Fax entgegen. 

Neuerungen bei der diesjährigen Zählerablesung 

  • Wenn unsere Kundinnen und Kunden bei der Meldung Ihres Zählerstands im vergangenen Jahr eine E-Mail-Adresse angegeben haben, erhalten Sie in diesem Jahr die Ableseaufforderung zunächst per E-Mail. Sollte aufgrund dieser digitalen Aufforderung kein Stand gemeldet werden, erhalten unsere Kundinnen und Kunden Ende der Kalenderwoche 51 eine zweite Aufforderung per Post. Durch diese digitale Vorabkampagne sollen Ressourcen geschont und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. 
  • Alle Kundinnen und Kunden haben ab diesem Jahr die neue Möglichkeit, den Zählerstand unkompliziert mit einem Foto an die Stadtwerke Böblingen zu übermitteln. Dazu muss einfach der angedruckte QR-Code auf der Ablesekarte gescannt, bzw. sich online mit einem individualisierten Onlinezugang eingeloggt werden. Alle weiteren Schritte der kameragestützten Zählerstandserkennung werden dann einfach erklärt. 

Kundenzentrum im Dezember geschlossen 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen bleibt das Kundenzentrum vorerst bis Ende Dezember geschlossen. Ablesekarten können in den Briefkasten der Stadtwerke Böblingen (vor dem Kundenzentrum) eingeworfen werden. 

Sie haben Fragen zur Zählerablesung 2020? 

Sprechen Sie uns einfach an. Gerne beraten wir Sie. 

  • telefonisch unter 0 70 31 / 21 92 – 22, montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr; freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr 
  • per E-Mail unter service@stadtwerke-bb.de 

Die Stadtwerke Böblingen bedanken sich bei allen Kundinnen und Kunden und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021. 
 

Wärme | 20.01.2021

Erster Spatenstich: Stadtteil RauheR Kapf wird an das Böblinger FERNWÄRMENETz angeschlossen

Der Startschuss ist gemacht: Am 20. Januar haben Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz, die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle und Alfred Kappenstein sowie Thomas Nagl, Geschäftsführer der Firma Wiesmüller GmbH, den ersten Spatenstich zum Ausbau des Fernwärmenetzes in den Böblinger Stadtteil Rauher Kapf vollzogen. 

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Für den Anschluss an das Fernwärmenetz stehen den Böblinger Stadtwerken 1,27 Millionen Euro aus dem EFRE-Förderprogramm „Klimaschutz mit System“ zur Verfügung. Mit dem Fördergeld sollen eine Verbindungsleitung vom bestehenden Gebiet bis zum Rauher Kapf sowie die Verteilleitungen und Hausanschlüsse in der Böblinger Taunusstraße gebaut werden. Der Fernwärmeausbau soll bis 2022 abgeschlossen sein. 

Deutlicher Fortschritt für den Klimaschutz in Böblingen

Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gratulierte den Stadtwerken beim offiziellen Spatenstich zu diesem ambitionierten Projekt. Der Anschluss des Quartiers Rauher Kapf an das Fernwärmesystem der Stadt werde den Klimaschutz in Böblingen deutlich voranbringen, sagte Meinel. „Fernwärme ist ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Sie bringt Versorgungssicherheit und Umweltschutz in Einklang. Ich freue mich, dass wir dieses Vorhaben mit weit über 1,2 Millionen Euro unterstützen können.“

„Bereits 80 Prozent der Wärme, die wir ins Netz einspeisen, kommen aus dem Böblinger Restmüllheizkraftwerk, also aus industrieller Nutzung. Ohne die entsprechende Technologie würde diese Wärme einfach in die Umwelt abgeleitet werden. Wir nutzen sie intelligent und umweltschonend. Seit Jahrzehnten setzen wir in Böblingen auf Wärmerückgewinnung und verfolgen mit dem Ausbau unseres Fernwärmenetzes ambitionierte Klimaschutzziele. Der Anschluss des Stadtteils Rauher Kapf bietet den Mehrfamilienhäusern an der Taunusstraße jetzt eine einmalige Chance zum Systemwechsel. Damit verbunden ist ein Umdenken: weg von der Einzelheizung hin zur Beteiligung an einem Wärmesystem. Je mehr Häuser sich diesem Angebot anschließen, desto effektiver ist diese Klimaschutzmaßnahme“, so Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Das Quartier ‚Rauher Kapf‘

Der Rauher Kapf ist besonders in Böblingen. Geprägt von zukunftsweisenden Wohnsiedlungen, Hochhäusern von Hans Scharoun aus den 1960er-Jahren sowie der „Denkfabrik“ IBM, war der Innovationsgedanke hier schon immer sehr präsent.

„Wir tragen diesen Gedanken jetzt in die Zukunft, indem unsere Stadtwerke die Waldsiedlung an ihr Fernwärmenetz anschließen. Denn der Stadtteil ist im Wandel: In vielen Häusern und Wohnungen steht ein Generationenwechsel bevor. Ein idealer Zeitpunkt, um die Frage nach der Zukunft unserer Wärme- und Stromversorgung nachhaltig und ökologisch zu beantworten. Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen und der Natur hat große Bedeutung. So können wir dank der Fernwärme vieles auf einmal erreichen: die Energieeffizienz erhöhen, Ressourcen schonen und Wirtschaftlichkeit mit Komfort in Einklang bringen. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen. Setzen wir die Wärmewende gemeinsam um – sie ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende“, unterstreicht Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.

Bauzeiten und -ablauf im ersten Bauabschnitt

Am 21. Januar 2021 ist Baubeginn in der Kirchheimer Straße. Der erste Bauabschnitt von der Kirchheimer Straße bis zur Schönaicher Straße wird voraussichtlich bis Ende KW 15 abgeschlossen sein. Die betroffenen Anwohner wurden bereits mit persönlichen Anschreiben über alle Maßnahmen und eventuelle Einschränkungen informiert. Fragen zu den Baumaßnahmen können gerne per E-Mail an baustellen@stadtwerke-bb.de gerichtet werden. Außerdem steht unser Kundenservice unter 07031 / 2192 22 telefonisch zur Verfügung.

Hintergrund zur Fernwärme-Entwicklung in Böblingen

Der Grundstein für das Fernwärmenetz wurde in Böblingen in den 1960er-Jahren gelegt. Vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser wurden an das flächige Leitungsnetz angeschlossen. Aktuell werden rund 2.000 Anschlüsse aus einem 53 Kilometer langen Leitungsnetz versorgt. Die Stadtwerke Böblingen garantieren höchste Versorgungs- und Betriebssicherheit und setzen auf Energieeffizienz und Ökologie. Die Wärme kommt vor allem aus dem Restmüllheizkraftwerk. Aber auch das Daimler-Heizkraftwerk, das Heizkraftwerk Grund und Blockheizkraftwerke (BHKW) produzieren Wärme.

Wärme | 08.12.2020

Beginn der ZÄHLERABLESUNG FERNWÄRME 2020
 

Wie in den vergangenen Jahren auch, werden die Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Böblingen gebeten, ihren Zählerstand zum Jahresende mitzuteilen. So kann der Wärmeverbrauch für die Jahresabrechnung ermittelt werden. 


 

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Die entsprechenden Ablesekarten werden in der Kalenderwoche 50 verschickt. Die abgelesenen Zählerstände können dann wie gewohnt bequem online an die Stadtwerke Böblingen übermittelt werden. Natürlich nehmen wir die Ablesung auch telefonisch, postalisch oder per Fax entgegen. 

Neuerungen bei der diesjährigen Zählerablesung 

  • Wenn unsere Kundinnen und Kunden bei der Meldung ihres Zählerstands im vergangenen Jahr eine E-Mail-Adresse angegeben haben, erhalten sie in diesem Jahr die Ableseaufforderung zunächst per E-Mail. Sollte aufgrund dieser digitalen Aufforderung kein Stand gemeldet werden, erhalten unsere Kundinnen und Kunden Ende der Kalenderwoche 51 eine zweite Aufforderung per Post. Durch diese digitale Vorabkampagne sollen Ressourcen geschont und ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
  • Alle Kundinnen und Kunden haben ab diesem Jahr die neue Möglichkeit, den Zählerstand unkompliziert mit einem Foto an die Stadtwerke Böblingen zu übermitteln. Dazu muss einfach der angedruckte QR-Code auf der Ablesekarte gescannt, bzw. sich online mit einem individualisierten Onlinezugang eingeloggt werden. Alle weiteren Schritte der kameragestützten Zählerstandserkennung werden dann einfach erklärt.

Kundenzentrum im Dezember geschlossen 
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen bleibt das Kundenzentrum vorerst bis Ende Dezember geschlossen. Ablesekarten können in den Briefkasten der Stadtwerke Böblingen (vor dem Kundenzentrum) eingeworfen werden. 

Sie haben Fragen zur Zählerablesung 2020? Sprechen Sie uns einfach an. Gerne beraten wir Sie. 

  • telefonisch unter 0 70 31 / 21 92 – 22, montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr; freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr
  • per E-Mail unter service@stadtwerke-bb.de

Die Stadtwerke Böblingen bedanken sich bei allen Kundinnen und Kunden und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021. 

Das rund 10 Hektar große Areal "Familiy Housing Area" wird ab diesem Herbst nicht mehr mit Öl beheizt, sondern mit umweltschonender Fernwärme aus dem Restmüllheizkraftwerk  beliefert (Bildquelle: Google Maps)

Vollsperrung der Dornierstraße in mehreren Abschnitten - Beginn an Kreuzung mit Otto-Lilienthal-Straße

Wärme | 09.11.2020

Arbeiten zum Anschluss an das Fernwärmenetz auf der Hulb starten
 

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) setzen konsequent auf Klimaschutz – dieses Engagement wurde im letzten Jahr vom Land Baden-Württemberg gewürdigt. Die SWBB sind einer der Gewinner des Förderprogramms „Klimaschutz mit System“. 1,5 Millionen Euro stehen für den regionalen Energielieferanten aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für den Fernwärmeausbau auf der Böblinger Hulb bereit. Damit kann das Unternehmen seinen Wärmeausbau weiter vorantreiben und das Gewerbegebiet Hulb an das Fernwärmenetz der Stadt anschließen. Bis Ende 2022 muss das Projekt abgeschlossen sein. Am 17. November 2020 ist der erste Spatenstich. Für die Arbeiten muss die Dornierstraße bis voraussichtlich Ende 2021 zwischen Otto-Lilienthal-Straße und der S-Bahn-Haltestelle Hulb in mehreren Bauabschnitten voll gesperrt werden. 
 

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„Wir richten am Sonntag, 15. November 2020, im Laufe des Tages im Kreuzungsbereich Otto-Lilienthal-Straße / Dornierstraße den ersten Bauabschnitt ein. Es werden Baucontainer, Baugeräte, Absperrungen, Umleitungen usw. aufgebaut, bevor dann am Dienstag, 17. November 2020 die Tiefbauarbeiten beginnen“, so Elias Jährling, technischer Projektleiter bei den Stadtwerken. „Es werden Fernwärmeleitungen, Trinkwasserleitungen und Leerrohre für die Glasfasertechnik (LWL) verlegt. Der Kreuzungsbereich wird also ab Sonntag, 15. November dabei voll gesperrt sein. Diese erste Bauphase und somit auch die Vollsperrung geht voraussichtlich bis Ende Januar 2021. Umleitungen werden entsprechend dem beiliegendem Plan ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer ist jederzeit ein gesicherter Durchgang gewährleistet. Danach folgt der nächste Abschnitt zwischen den Kreuzungen Otto-Lilienthal-Straße / Dornierstraße und Wolf-Hirth-Straße / Dornierstraße“.  

Betroffen von dieser Maßnahme sind auch die Stadtverkehrslinien 707, 728 und 732. Die Haltestellen Junkersstraße, Otto-Lilienthal-Straße und Dornierstraße müssen ersatzlos entfallen. Die drei genannten Linien werden entsprechend umgeleitet. Fahrgäste werden um Beachtung gebeten. Informationen und Fahrplanauskünfte für den Stadtverkehr Böblingen-Sindelfingen sind unter der Pflieger-Service-Nummer (0 70 31) 66 60 50 sowie unter www.pflieger.net erhältlich. 

Schrittweiser Ausbau der Fernwärme ins Gewerbegebiet Hulb 
„Die Förderung durch das Land zeigt, dass unsere Planungen zum Ausbau der Fernwärme in Böblingen richtig sind. Auch die Finanzkraft des Unternehmens wird dadurch maßgeblich gestärkt werden. Die Würdigung des Landes unserer Projekte ist eine gute Motivation. In den kommenden Jahren werden wir deshalb weiter intensiv daran arbeiten und den Ausbau des Fernwärmenetzes vorantreiben. Die Fernwärme ist die Energie der Zukunft und der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Sie bringt Versorgungssicherheit und Umweltschutz in Einklang. Ich freue mich deshalb sehr, dass es nun endlich los geht auf der Hulb“, so Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der SWBB. 

Richtungsweisendes Projekt für Böblingen 
„Ein richtungsweisendes Klimaschutz-Projekt für unsere Region geht nun in die Umsetzung. Das ist eine gute Nachricht für unseren Wirtschaftsstandort Böblingen und für den Klimaschutz. So tragen wir zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei”, betont Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz: „Die Stadtwerke Böblingen gehen das Thema Klimaschutz seit Jahren systematisch an. Ich freue mich, dass die Stadtwerke vom Land Baden-Württemberg und mit EU-Mitteln in dieser Arbeit bestärkt werden.“ 

Fernwärme in Böblingen 
Der Grundstein für das Böblinger Fernwärmenetz wurde übrigens schon in den 1960er-Jahren gelegt. Nicht nur große Wohnblöcke, sondern auch Ein- und Zweifamilienhäuser wurden an das Leitungsnetz angeschlossen. Im SWBB-Geschäftsjahr 2019 wurden 1.870 Anschlüsse, darunter 1.400 kleinere Häuser, über das Leitungsnetz versorgt. Die Wärme kommt vor allem aus dem Restmüllheizkraftwerk. Aber auch das Daimler-Heizkraftwerk, das hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKW) und das Heizkraftwerk Grund produzieren Wärme. Schon Anfang 2019 haben die SWBB zwei BHKW an der Ernst-Reuter-Straße und im Technologie-Park „H130“ in Betrieb genommen. Sie sind die Grundpfeiler der lokalen, dezentralen Energieversorgung in Böblingen. 

Hier entsteht das Wärmenetz „Hulb‘‘ mit Anschluss an das Fernwärmenetz Böblingen. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert:

Hier entsteht das Wärmenetz „Hulb‘‘ mit Anschluss an das Fernwärmenetz Böblingen. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Das rund 10 Hektar große Areal "Familiy Housing Area" wird ab diesem Herbst nicht mehr mit Öl beheizt, sondern mit umweltschonender Fernwärme aus dem Restmüllheizkraftwerk  beliefert (Bildquelle: Google Maps)

Das rund 10 Hektar große Areal "Familiy Housing Area" wird ab diesem Herbst nicht mehr mit Öl beheizt, sondern mit umweltschonender Fernwärme aus dem Restmüllheizkraftwerk  beliefert (Bildquelle: Google Maps)

Wärme | 17.08.2020

Partner für den Klimaschutz: Fernwärme für die Family Housing Area
 

Nach dem Standort US Panzerkaserne wird seit Ende Juli nun auch der Armee-Standort „Family Housing Area" in Böblingen mit umweltschonender Fernwärme versorgt. So vermeidet die US Armee jedes Jahr rund 1.500 Tonnen CO2. Die saubere Fernwärme ist viel umweltschonender als der bisherige Brennstoff Heizöl. Die Ersparnis ist vergleichbar mit der CO2-Aufnahme von etwa 120.000 Bäumen. 
 

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„Es freut mich, dass wir für die saubere Wärme aus dem Restmüllheizkraftwerk einen weiteren so großen Kunden gewinnen konnten. Das ist gelebter Klimaschutz vor Ort. Im Vergleich zu Einzelheizungen ist Fernwärme für den Standort nicht nur günstiger und komfortabler - auch die Lagerhaltung von Brennstoffen gehört der Vergangenheit an und das bei höchster Versorgungssicherheit“, erklärt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen. 

Die Family Housing Area liegt nördlich des Herdwegs vis-a-vis des Armeestandorts US Panzer Kaserne. Sie besteht hauptsächlich aus mehrgeschossigen Wohngebäuden für die Mitglieder der amerikanischen Streitkräfte und ihrer Angehörigen. Außerdem sind vom Kindergarten über Sportplätze auch diverse Versorgungs- und Infrastrukturangebote auf dem rund 10 Hektar großen Areal vorhanden.

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