Menü

Schönbuch | Strom Privat

50 Euro Wechselbonus sichern

Jetzt wechseln

Schönbuch | Strom Privat

50 Euro Wechselbonun sichern

Jetzt wechseln

Schönbuch | Strom Privat

50 Euro Wechselbonus sichern

Jetzt wechseln

Energie und Wasser für Böblingen

Unsere Angebote im Überblick

Wir bieten Ihnen nicht nur attraktive Konditionen, sondern auch persönlichen Service vor Ort in unserem Kundenzentrum in Böblingen. Hier haben Sie direkte Ansprechpartner vor Ort.

Unterstützen Sie unser Engagement für die Region Schönbuch, denn regional lohnt sich für alle. Die Stadtwerke Böblingen gehören mehrheitlich der Stadt. Geld, Arbeitsplätze und Aufträge bleiben in der Region Böblingen.

Wechseln Sie jetzt zu Schönbuch | Strom für Privat.

Energie-News

Aktuelle Meldungen


Hund im Freibad 2019

Bäder | 27.08.2019

kostenloses Hundeschwimmen nach Saisonende

Leinen los für einen tierischen Badespaß! Auch in diesem Jahr öffnet das Böblinger Freibad nach Saisonende einmalig die Türen für schwimmfreudige Hunde: Am 14. September von 11 bis 15 Uhr ist wieder Hunde-Badetag. 

Weiterlesen

Hundeschwimmen im Freibad ist ein großer Spaß. Damit das auch für alle Beteiligten so bleibt, gibt es ein paar Dinge zu beachten: Wer mit seinem Hund teilnehmen möchte, muss über eine Hundemarke, einen Impfpass und eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen. So ausgestattet, steht dem Vergnügen für Hund und Mensch nichts mehr im Weg. 

Freibad 2019

Bäder | 23.08.2019

BÖBLINGER FREIBAD ZIEHT POSITIVE BILANZ – HALLENBAD ÖFFNET AM 11. SEPTEMBER

Zum Stichtag waren es 135.000 zufriedene Besucher, eine top Platzierung im Bäder-Ranking und ein sehr erfolgreicher Auftritt im ARD-Morgenmagazin: Besser könnte die Saisonbilanz im Böblinger Freibad kaum ausfallen. Das besucherstärkste Wochenende war der 29. und 30. Juni mit 14.000 Gästen. Zum Saisonende werden es ca. 145.000 Gäste sein – also ähnlich viele wie im Rekordsommer 2018, wo man in Böblingen etwa 150.000 Badegäste begrüßen konnte. Am Sonntag, den 08.09.2019, können Schwimmer das letzte Mal dort ihre Bahnen ziehen, Energie tanken und abtauchen. Am Mittwoch, 11. September, geht der Badespaß dann im Hallenbad weiter.
 

Weiterlesen

„Auch wenn wir den Rekord von 2018 mit 150.000 Gästen wegen des Wetters nicht ganz toppen werden, war es eine tolle Saison“, sagt Bäderleiter Michael Welz. Zusammen mit acht erfahrenen Schwimmmeistern, einem Techniker, vier Kassiererinnen und fünf Reinigungskräften hat er seit dem 11. Mai für Sicherheit, Qualität und einen reibungslosen Ablauf im Böblinger Freibad gesorgt. Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ist stolz auf das Böblinger Freibad. „Die Arbeit im Freizeitbad ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Böblinger Stadtwerke täglich leisten. Wir freuen uns darüber, dass unser Freibad auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde. Stellvertretend für die Stadt Böblingen möchte ich dem Betriebsleiter der Bäder und seinem Team persönlich meinen herzlichen Dank für den reibungslosen Betrieb aussprechen.“

Der neue Calisthenics-Park mit Fitness- und Trainingsgeräten kam bei den Gästen ebenso gut an wie der neue Sanitärbereich für Damen und die Kinderspielgeräte, die vor Saisonbeginn noch mit einem neuen TÜV-Siegel versehen worden waren. Die Badegäste selbst haben bewiesen, dass sie modisch auf der Höhe sind. In High-Waist-Bikinis im Stil der 50er- und 60er-Jahre, mit Strohhüten und in Hawaii-Badehosen machten viele auch modisch eine gute Figur.

Im ARD-Morgenmagazin in Szene gesetzt

Eine gute Figur hat das Freibad selbst auch bei seinem Fernsehauftritt Anfang Juli gemacht. Einen ganzen Tag lang hatte ein Team des ARD Morgenmagazins zwischen Wasserrutsche und Sprungturm gedreht und das Freibad in Szene gesetzt. Der Beitrag wurde gleich mehrmals am darauffolgenden Sendetag gezeigt. „Darüber hinaus hat es uns sehr gefreut, dass unser Freibad laut Testbericht.de wieder zu dem Schönsten in der Region gekürt wurde“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. Doch die SWBB legen nicht nur Wert auf Spaß und Freizeitvergnügen, sondern auch auf Sicherheit. Zum wiederholten Mal gab es deshalb die Aktion „Schwimmen – ich lern‘s“, eine Initiative der SV Böblingen, der Bürgerstiftung und der Stiftung
der Kreissparkasse Böblingen. Nachdem eine Umfrage an Böblinger Grundschulen ergeben hatte, dass fast jeder zweite Erst- und Zweitklässler in Böblingen nicht sicher schwimmen kann, wurden in den Sommerferien Kurse der Schwimmschule und der Schwimmabteilung der SV Böblingen e. V. in den Böblinger Bädern angeboten. 

Hallenbad öffnet am 11. September – neuer, mediterraner Flair im Saunahof

Ab MIttwoch, 11. September geht die Saison im Hallenbad und in der umfangreich sanierten Sauna los. Seit Mitte Mai hatten Handwerker vor allem den Ruhe- und Abkühlraum, das Kaltwasser-Tauchbecken, die Loungeecke sowie den Saunahof komplett neu gestaltet und modernisiert. Der Saunahof hat jetzt mediterranes Flair – dank eines Natursteinbodens aus Muschelkalk und einer neuen Bepflanzung mit Gräsern und Bäumen. Abgehängte Decken und ein neues Beleuchtungskonzept sorgen für eine stimmungsvolle Wohlfühl-Atmosphäre.
 

 

 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke stehen im Kundenzentrum für alle Fragen rund um die Versorgung zur Verfügung.

Strom | 16.07.2019

44 Prozent: Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch geklettert. Auch für die Stadtwerke Böblingen spielt Ökostrom eine große Rolle. Die Schulen und Liegenschaften des Landkreises Böblingen werden ebenso wie die Kindergärten und kommunalen Gebäude der Stadt Böblingen mit sauberem Strom der Stadtwerke beliefert. Gleiches gilt für die Bäder und Parkhäuser der SWBB, die ebenso wie alle Privatkunden der Stadtwerke zu 100% mit Ökostrom versorgt werden.

Weiterlesen

Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019: Vor allem das windige Wetter führte dazu, dass die erneuerbare Energien 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten, wie der Energieverband BDEW auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp unter 40%

Am meisten Ökostrom produzierten Windräder an Land, sie lieferten mehr als doppelt so viel Strom wie alle Solaranlagen in Deutschland zusammen.

Regionaler Ökostrom für den Landkreis Böblingen

Der Landkreis ist an den wohl größten Projekten im Kreis Böblingen direkt beteiligt: Beispiele sind die größte Photovoltaikanlage Böblingens, die sich auf der ehemaligen Kreismülldeponie befindet, und auch das BiomasseHeizkraftwerk auf dem Standort des Restmüllheizkraftwerks, das den biogenen Anteil seines Stroms seit Januar zertifizieren lässt. Zusammen mit dem Stromlieferanten SWBB hat der Landkreis zuletzt seine über 270 Abnahmestellen auf Ökostrom umgestellt. Lieferant des regionalen Ökostroms an den Landkreis sind die SWBB, die Erzeugung und Verbrauch regional vernetzen und die Versorgung für den Landkreis jederzeit sicherstellen.

SWBB versorgen auch die Stadt Böblingen mit sauberem Strom

Die Kindergärten, Schulen und Vereinshäuser sowie Rathaus, Straßenlaternen und Ampeln der Stadt Böblinge werden ebenfalls mit Ökostrom beliefert. Zudem sind viele Dachflächen der städtischen Gebäude für Solaranlagen verpachtet. Sowohl Freibad, Hallenbad und Vereinsbad als auch die sechs Parkhäuser in der Stadt werden von den Stadtwerken im Auftrage der Stadt betrieben. Und auch sie beziehen ausschließlich Ökostrom.
Ab 2019 soll der verwendete Ökostrom sogar direkt aus der Region bezogen werden.

Auch Firmenkunden setzen auf erneuerbare Energie

Auch der größte Gewerbekunde der Stadtwerke Böblingen setzt auf die Erzeugung von Ökostrom. Auf den Dächern des Technologieparks H130 erzeugen Photovoltaik-Module Solarstrom. Die Anlage ist die zweitgrößte Aufdach-PV-Anlage in ganz Böblingen.

Privatkunden der Stadtwerke seit Beginn 100% ökologisch versorgt

Elektrizität sichert den Puls einer Stadt. Von jeder einzelnen Nachttischlampe bis zu jedem Mikrowellengerät: Privatkunden der SWBB werden zu 100% mit Ökostrom versorgt. Günstige Preise und ökologische Qualität gehen heute Hand in Hand, längst sind Ökostrom-Angebote wettbewerbsfähig. Viele Kunden setzen heute sogar diese Stromqualität voraus und ziehen Strom aus fossilen Quellen gar nicht mehr in Betracht.

Wärmewende noch wichtiger

Bei allen Erfolgsmeldungen über den rasanten Ausbau im Strommarkt, muss sich Deutschland auch um die Wärmewende kümmern. Denn der größte Teil an Energie in privaten Haushalten wird nicht für Strom aufgewendet, sondern für Raumwärme und Warmwasser. Doch auf der Wärmeseite gibt es in vielen Städten ein Akzeptanzproblem und einen Innovationsstau in Gebäuden. Häufig fehlen in urbanen Regionen gut ausgebaute moderne Wärmenetze, über die saubere Wärme zugänglich gemacht werden kann. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass Deutschland sich dringend auch um die Wärmewende kümmern muss.

Dabei stellt sich immer wieder eine Frage: Was bringen Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz? Um diese Frage für verschiedene Projekte zu beantworten haben die Stadtwerke Böblingen gemeinsam mit Bastian Schröter, Professor für Energietechnik an der Hochschule für Technik Stuttgart, ein „Energiewendethermometer“ entwickelt. Wesentliche Projekte der Stadtwerke werden mit dem Energiewendethermometer bewertet. Der Gradmesser ist die eingesparte CO2-Menge pro investierten Euro. Erste Analysen in Böblingen zeigen: Implementieren die Stadtwerke alle untersuchten Maßnahmen – vor allem im Wärmebereich – sparen sie dadurch bis 2023 rund zehn Prozent der Gesamtemissionen Böblingens ein.

Energiewende in Böblingen

Unternehmen | 09.08.2019

Energiewende für böblingen: SWbb auf KUrs

Die Stadtwerke Böblingen sparen viel CO2 ein. Ihr Ziel ist: 25 Prozent Beitrag zur Gesamteinsparung der Stadt Böblingen. Bis 2023 wollen die Stadtwerke dieses Ziel erreicht haben. Bisher liegen sie auf Kurs. Das hat Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart festgestellt.


Weiterlesen

„Die Stadt Böblingen soll in ihrer Klimaschutz-Verantwortung für künftige Generationen unterstützt werden“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. „Wir Stadtwerke leisten dazu unseren Beitrag: als Kompass dient uns das Energiewendethermometer von Prof. Schröter.“ Am 30. Juli leitete Prof. Schröter den beratenden Energiewende-Ausschuss und zog die jährliche Bilanz.

25 Prozent Beitrag zur CO2-Einsparung der Stadt Böblingen möglich

„Erfüllen die SWBB weiterhin ihre CO2-Ziele, so werden sie durch ihre Maßnahmen die CO2-Emissionen Böblingens zwischen 2013 und 2023 um   29.000 t pro Jahr reduzieren“, erläutert Prof. Schröter. „Zur erwarteten Emissionsreduktion der gesamten Stadt Böblingen würde dies 25 Prozent besteuern.“
Weitere CO2-Einsparmaßnahmen sollen folgen und ab 2019 Ergebnisse bringen. „Das traue ich den SWBB zu. Denn bisher sind die SWBB weiter, als es der CO2-Einsparpfad bis 2023 verlangt“, stellt Prof. Schröter fest. „Die SWBB sind auf gutem Kurs, ihre Ziele für 2023 zu erreichen.“ In seiner Funktion als Energiewende-Beauftragter auditiert Prof. Schröter die Maßnahmen der SWBB und zieht jährlich im SWBB-Energiewende-Ausschuss Bilanz.

Anstrengungen für die lokale Energiewende

Ein wesentlicher Teil der CO2-Emissionen Böblingens wird von Gebäuden, Haushalten und Gewerbe verursacht. Diese Emissionen können von den SWBB beeinflusst werden. Die SWBB unterstützen die Energiewende mit einer Vielzahl von Maßnahmen rund um Ökostrom und erneuerbare Energie, im Bereich von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und umweltschonender Fernwärme oder im Themenfeld Elektromobilität.
Beispielsweise bieten die Stadtwerke Böblingen seit dem Vertriebsstart 2013 ausschließlich Ökostrom-Tarife an, mit denen sie Privatkunden zu wettbewerbsfähigen Preisen beliefern. Im eigenen Unternehmen nutzen die SWBB ein zertifiziertes Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 und spüren s0 Einsparungen auf. All diese Anstrengungen macht das Energiewendethermometer sichtbar, indem es den Beitrag der SWBB zur
Energiewende in Böblingen misst.

Hintergrund
Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure: 75 Prozent der Deutschen leben in Städten, sogar über 80 Prozent des Energieverbrauchs ist in Städten konzentriert. Und gerade in den Städten steht die Energiewende vor besonderen Herausforderungen. Die wesentliche Frage lautet daher, wie saubere Energien auch im dicht besiedelten urbanen Raum nutzbar gemacht werden. Vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr müssen in den Städten angegangen werden. Kurios ist: Die Energiewende stockt in vielen Städten, dabei sind viele Maßnahmen, zum Beispiel in und an Gebäuden, bereits heute rentabel.

Kennzahlensysteme in vielen Bereichen – aber für das größte Projekt unserer Zeit? Viele Firmen arbeiten mit Kennzahlensystemen, um beispielsweise die Produktion zu überwachen oder um den Absatz von Produkten zu steigern. Doch welche Firma nutzt ein geeignetes Kennzahlensystem für das wohl größte Projekt unserer Zeit, die Energiewende? Genau hier setzen die Stadtwerke Böblingen an: Zusammen mit der Hochschule für Technik Stuttgart haben sie messbare Indikatoren je CO2-Einsparmaßnahme definiert, die erlauben, jährlich und mit wenig Aufwand deren Beitrag zur lokalen Energiewende zu ermitteln. So überwachen die SWBB, wie viel CO2 sie einsparen.

Wer ist Prof. Dr. Bastian Schröter? 2016 wurde Prof. Bastian Schröter auf eine Professur für Energietechnik an die Hochschule für Technik Stuttgart berufen. Prof. Schröter studierte Physik in München und promovierte am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg. Anschließend beriet er bei McKinsey & Company Unternehmen aus der Energiewirtschaft/-technik und Nichtregierungsorganisationen zu Strategien rund um die Energiewende, Technologieentwicklung oder Prozessoptimierung. Vor seinem Ruf nach Stuttgart arbeitete er für die Siemens AG als Projektleiter Technologiebewertung mit den Energiesparten des Konzerns an neuen Forschungsstrategien.

Was ist das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer ist eine wissenschaftlich fundierte Berechnungs-Methodik. Sie erlaubt es, den Umsetzungsgrad klimaschonender Projekte und deren jährliche CO2-Einsparung zu messen und mit einem gesetzten Ziel zu vergleichen. Mit dem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart die Wirksamkeit der Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie funktioniert das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer betrachtet die größten Handlungsfelder der SWBB. Es ermittelt, wieviel CO2 gegenüber dem Status Quo zwischen 2013 und 2023 eingespart wird und wie sich relevante Maßnahmen über ihren Lebenszyklus finanziell auswirken. Dabei zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen mittel- bis langfristig bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich.

Rückblick und Ausblick im Energiewende-Ausschuss: Die SWBB haben Prof. Schröter zum EnergiewendeBeauftragten bestellt. Er leitet darum den Energiewende-Ausschuss. Dem Energiewende-Ausschuss gehören neben der Geschäftsführung auch Vertreter der Gesellschafter an. Auch das Klimaschutzmanagement der Stadt und die Energiemanagement-Beauftragte der SWBB sind zu den Sitzungen eingeladen. Jährlich gibt es einen
Audit-Termin, dann nämlich, wenn der „Energiewende-Ausschuss“ tagt und Bilanz zieht. Dabei wird nicht nur die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen von Prof. Schröter auditiert. Über die etablierten Maßnahmen hinaus werden auch innovative Maßnahmen verfolgt, z. B. Energiedienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität. Dadurch stellen die SWBB sicher, wesentliche Klimaschutzaktivitäten frühzeitig anzugehen.

Ein Kran hebt das BHKW Modul in den Hof.

Wärme | 23.07.2019

WEITERE FÖRDERUNG FÜR DEN AUSBAU DES BÖBLINGER FERNWÄRMENETZES VERFÜGBAR

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) setzen konsequent auf Klimaschutz. Dieses Engagement wird jetzt erneut vom Land Baden-Württemberg gewürdigt. Weitere 1,27 Millionen Euro sind für die Stadtwerke aus den Geldtöpfen des EFRE-Förderprogramms „Klimaschutz mit System“ verfügbar. Damit kann das Unternehmen seine Klimaschutzaktivitäten weiter vorantreiben und nach dem Gewerbegebiet Hulb nun einen Teil des Böblinger Stadtteils Rauher Kapf an das umweltfreundliche Fernwärmenetz der Stad anschließen. Der Ausbau soll 2022 abgeschlossen werden.

Weiterlesen

Bis zu 1,27 Millionen Euro aus Mitteln der EU für das Quartier Rauher Kapf

„Wir freuen uns sehr, dass das Land uns erneut eine Förderung zugänglich macht. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagen Gerd Hertle und Alfred Kappenstein, die Geschäftsführer der SWBB. Mit dem Fördergeld sollen eine Verbindungsleitung vom bestehenden Gebiet bis zum Rauhen Kapf sowie die Verteilleitungen und Hausanschlüsse in der Taunusstraße gebaut werden. Angeschlossen werden in dieser ersten Ausbaustufe vor allem Mehrfamilienhäuser. Ausgenommen von der Förderung sind zum jetzigen Zeitpunkt die von der Taunusstraße abgehenden Stichstraßen, die zu Einfamilienhäusern führen.

Deutlicher Fortschritt für den Klimaschutz in Böblingen

Umweltminister Franz Untersteller lobt die Projekte Quartier ‚Rauher Kapf‘ (1,27 Mio. EUR verfügbare Förderung und Gewerbegebiet ‚Hulb‘ (1,5 Mio. Euro verfügbare Förderung): „Die Stadtwerke Böblingen haben uns eine ambitionierte Projektskizze vorgelegt. Dazu kann ich nur gratulieren. Der Anschluss der beiden Gebiete ‚Hulb‘ und ‚Rauher Kapf‘ an das Fernwärmesystem der Stadt wird den Klimaschutz in Böblingen deutlich voranbringen.
Ich freue mich, dass wir das mit bis zu 2,8 Millionen Euro unterstützen können, wenn uns die konkreten Anträge vorliegen.“

Quartier Rauher Kapf

Der Rauhe Kapf war vor 50 Jahren geplant worden und sollte hauptsächlich als Wohngebiet für Pendler dienen. Jetzt wird er zum Energiequartier und läutet so ein neues Kapitel im städtischen Klimaschutz ein. Aktuell werden die Gebäude im Stadtteil Rauher Kapf überwiegend mit Öl geheizt, das viel Kohlenstoffdioxid emittiert. Um das Quartier fit für die Zukunft zu machen, haben die SWBB ein von der KfW-Bank gefördertes Energiekonzept entwickelt. Dabei geht es um sichere und bezahlbare Wärme sowie maximalen Komfort für die Anwohner, bei dem Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im Einklang miteinander sind. „Mit der Fernwärme kann Böblingen Wärme aus der Müllverbrennung sinnvoll verwenden und sich von den Rohstoffmärkten unabhängiger machen“, sagen Gerd Hertle und Alfred Kappenstein.

Hintergrund zur Fernwärmeentwicklung in Böblingen

Der Grundstein für das Fernwärmenetz wurde in Böblingen in den 1960er-Jahren gelegt. Vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser wurden an das flächige Leitungsnetz angeschlossen. Aktuell werden rund 2.000 Anschlüsse aus einem 53 Kilometer langen Leitungsnetz versorgt. Die Stadtwerke Böblingen garantieren höchste Versorgungs- und Betriebssicherheit und setzen auf Energieeffizienz und Ökologie. Die Wärme kommt vor allem aus dem Restmüllheizkraftwerk. Aber auch das Daimler-Heizkraftwerk, das Heizkraftwerk Grund und Blockheizkraftwerke (BHKW) produzieren Wärme.

Kundenberaterin Nadine Reichensperger mit einem Strommessgerät im Kundenzentrum der Stadtwerke Böblingen

Strom | 15.09.2017

Nicht nur auf die Effizienzklasse achten

Im Haushalt verstecken sich viele Stromfresser. Nadine Reichensperger, Kundenberaterin im Kundenzentrum der Stadtwerke Böblingen, gibt Auskunft darüber, wie Sie versteckte Stromfresser im Haushalt finden und den Stromverbrauch senken.

Weiterlesen

Wo lauern im Haushalt die größten Stromfresser?

Kühl- und Gefrierschränke gehören zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt. Der Grund ist simpel: Sie laufen Tag und Nacht ohne Unterbrechung. Fernseher, Computer oder WLAN-Router sind ebenfalls große Verbraucher. Diese Geräte sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Dabei vergessen viele: Solche Multimedia-Geräte sorgen inzwischen für ein Viertel des Stromverbrauchs eines Durchschnittshaushalts.

Gerade bei Fernsehern sagt leider die Energie-Effizienzklasse wenig über den tatsächlichen Verbrauch aus. So verbraucht zum Beispiel ein Fernseher der Energie-Effizienzklasse A+ mit 80 cm (32 Zoll) Bildschirmdiagonale rund 50 kWh Strom im Jahr. Dies entspricht einem Betrag von 12 Euro. Bei einem großen Fernseher mit 140 cm (55 Zoll) Diagonale, ebenfalls Effizienzklasse A+, liegt der Stromverbrauch bei 120 kWh. Die Effizienzklasse ist identisch, aber die Stromkosten sind pro Jahr mehr als doppelt so hoch, bei fast 30 Euro. Eine Grundregel beim Stromverbrauch von Fernsehern lautet daher: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto mehr Energie benötigt das Gerät.

Achten Sie beim Fernsehkauf zudem auf die Bildschirmarten. Die energiesparendste Variante ist eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die das Bild nur nach Bedarf beleuchtet. Durch das sogenannte „Local Dimming“ werden die LEDs je nach Helligkeit des Bildes hoch- und runtergedimmt. Bei einem Film, dessen Handlung viel im Dunkeln spielt, verbraucht eine LED-Hintergrund-Beleuchtung bedeutend weniger Strom als bei hellen, sommerlichen Inhalten. 

Bildvoreinstellungen ab Werk sind nicht immer optimal und oft zu hoch eingestellt. Wenn Sie Kontrast, Helligkeit, Bildschärfe sowie Farbe reduzieren, haben Sie mehr Freude am Bild und können gleichzeitig Strom sparen. Neuartige Fernseher verfügen teilweise über einen Lichtsensor, der das gezeigte Bild an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst. So sparen Sie nicht nur Energie, sondern tun auch noch Ihren Augen etwas Gutes. 

Welche Stromspartipps können Sie empfehlen, die schnell und kostengünstig umgesetzt werden können? 

Der richtige Umgang mit Multimediageräten ist entscheidend. Der Stand-by-Betrieb birgt ein besonders hohes Einsparungspotenzial. Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Stand-by-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich. Auch im Haushalt macht das etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. In einem Durchschnittshaushalt kann durch den Verzicht auf den Stand-by-Betrieb im Jahr bis zu 400 kWh eingespart werden. Das entspricht rund 100 Euro – jedes Jahr. Steckdosenleisten mit einem Schalter helfen dabei, alle Geräte mit einen „Klick“ vom Netz zu trennen. Wichtig: Prüfen Sie jedoch vorab, ob dadurch gespeicherte Daten verloren gehen. Diese Info gibt’s bei Ihrem Fachberater oder in der Bedienungsanleitung. 

Lohnt es sich, ältere Geräte gegen neue, energiesparende Geräte auszutauschen?

Ältere Geräte sind mit einem hohen Stromverbrauch oft eine Kostenfalle. Wer langfristig die Stromkosten senken will, sollte in ein energiesparendes Gerät investieren. Schenken Sie beim Neukauf dem EU-Energielabel Ihre Aufmerksamkeit. Zum Beispiel bei der Waschmaschine. Je weniger Wasser die Waschmaschine verbraucht, desto weniger Strom benötigt sie für das Aufheizen des Wassers. Eine neue Waschmaschine spart im Durchschnitt 200 Kilowattstunden pro Jahr im Vergleich zu einem 20 Jahre alten Wasch-Oldie. Geräte der Klasse A++ sind da am sparsamsten.

Beim Kühlen sieht es genau gleich aus: Besonders sparend sind Geräte der Energieeffizienzklasse A++ und A+++. Deshalb lohnt sich ein Austausch von Altgeräten. Wurden sie vor 10 Jahren oder noch früher angeschafft, sind Kühlgeräte meist nicht mehr energieeffizient. Ein Beispiel: Ein zwölf Jahre alter Kühlschrank mit einem Volumen von 90 Litern verbraucht 392 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem Strompreis von 24 Cent sind das 94 Euro im Jahr. Das moderne Modell mit der Kennung A+++ braucht hingegen nur 157 Kilowattstunden, also 38 Euro im Jahr. Hier wird schnell sichtbar, dass sich die bessere Effizienz auszahlt.

Des Weiteren spielt die passende Größe eine entscheidende Rolle. Prüfen Sie vor dem Gerätekauf Ihren Bedarf, denn jeder Liter Nutzinhalt kostet Strom. Hier gilt: Für jede Person im Haushalt sollte 50 bis 60 Liter Kühlvolumen berechnet werden. Singlehaushalte sollten mit ca. 140 Litern Nutzvolumen bei Kühlschränken auskommen. Vor allem sollten Sie Ihr altes Gerät tatsächlich entsorgen. Läuft es als Ergänzung im Keller weiter, ist nichts gewonnen.

Wenn Sie den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte genau messen möchten, dann kommen Sie zu uns ins Kundenzentrum. Lassen Sie sich ausführlich beraten und leihen Sie sich kostenlos ein Strommessgerät.

Wassermonteur Miodrag Zivkovic mit einem Glas Wasser, auf dem eine Zitrone steckt

Wasser | 10.08.2017

„Jeder Tag ist Tag des Wassers“

Sauberes, reines und qualitativ hochwertiges Wasser ist für Miodrag Zivkovic das Maß aller Dinge. Er kann den Rhythmus der Stadt am Wasserverbrauch ganz genau ablesen und weiß, wann Böblingen feiert, arbeitet und Durst hat. 

Weiterlesen

Was genau macht eigentlich ein Wassermonteur?

Meine Hauptaufgabe besteht darin, den vielen Böblingerinnen und Böblingern das wichtigste Lebensmittel Wasser zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitzustellen. Das Wasser muss in ausreichender Menge, mit ausreichendem Druck und in hygienisch einwandfreier Qualität aus der Leitung kommen. Auch für die Wartung und Instandhaltung des gesamten 260 Kilometer langen Wasserleitungsnetzes bin ich zuständig. Von Zeit zu Zeit klingeln meine Kollegen und ich auch an den Türen der Bewohner, um die Wasserzähler auszuwechseln. Es gibt für uns also immer etwas zu tun. Jeder Tag ist für uns ein Tag des Wassers.

Wie gewährleisten die Stadtwerke die hohe Qualität des Trinkwassers?

Kein Lebensmittel ist so gut überwacht wie das Wasser. In unseren Wasserhochbehältern haben wir es stets im Blick, prüfen und kontrollieren es rund um die Uhr auf verschiedene Parameter. Schon bei der geringsten Auffälligkeit wird unser Betriebspersonal mit einer modernen Fernleittechnik automatisch informiert. Darüber hinaus entnehmen wir jede Woche Wasserproben, die dann in einem Tübinger Labor ausgewertet werden. 

Wie hoch ist der Wasserverbrauch in Böblingen und wie wird zukünftig die hohe Versorgungssicherheit gewährleistet?

Natürlich hängt der Wasserverbrauch von der Jahreszeit ab. Aber im Schnitt liegt er bei etwa 200 Liter pro Kopf. Um auch zukünftig die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, sind ein geschultes und motiviertes Personal sowie entsprechende Gerätschaften das A und O. Gemeinsam mit einer Spezialfirma untersuchen wir das Netz beispielsweise mit speziellen schalltechnischen Geräten regelmäßig auf Rohrbrüche. So reduzieren wir Wasserverluste auf ein Minimum. Bei uns kam es noch nie zu Versorgungsengpässen und wird es auch zukünftig nicht. Denn wir beziehen das Wasser vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung und Ammertal-Schönbuchgruppe. Dadurch ist die Versorgungssicherheit immer gewährleistet.

Seite drucken