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Energie und Wasser für Böblingen

Unsere Angebote im Überblick

Wir bieten Ihnen nicht nur attraktive Konditionen, sondern auch persönlichen Service vor Ort in unserem Kundenzentrum in Böblingen. Hier haben Sie direkte Ansprechpartner vor Ort.

Unterstützen Sie unser Engagement für die Region Schönbuch, denn regional lohnt sich für alle. Die Stadtwerke Böblingen gehören mehrheitlich der Stadt. Geld, Arbeitsplätze und Aufträge bleiben in der Region Böblingen.

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Energie-News

Aktuelle Meldungen


 Kai Westerfeld, Leiter Property Management Frankfurt für den Technologiepark H130, und Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen besiegeln die Partnerschaft.

Energie & Wasser | 12.01.2018

STADTWERKE UND TECHNOLOGIEPARK H130 SCHLIESSEN BÜNDNIS FÜR KLIMASCHUTZ

Monatelang wurde auf der Hulb verhandelt, jetzt haben sich die Stadtwerke Böblingen (SWBB) im Wettbewerb durchgesetzt. Die SWBB und der Technologie-Park H130 in Böblingen-Hulb kooperieren: Künftig beliefern die SWBB den Technologiepark mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte. Die SWBB errichten auf dem Technologiepark ein hocheffizientes 2 MW-Blockheiz-kraftwerk. Außerdem wird der Technologiepark an die Fernwärme angeschlossen. Die Investitionskosten betragen rund zehn Millionen Euro.

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SWBB investieren rund 10 Millionen Euro / CO2-Effizienz verbessert sich erheblich / Fernwärme-Kunden profitieren vom Großkunden


Monatelang wurde auf der Hulb verhandelt, jetzt haben sich die Stadtwerke Böblingen (SWBB) im Wettbewerb durchgesetzt. Die SWBB und der Technologie-Park H130 in Böblingen-Hulb kooperieren: Künftig beliefern die SWBB den Technologiepark mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte. Die SWBB errichten auf dem Technologiepark ein hocheffizientes 2 MW-Blockheizkraftwerk. Außerdem wird der Technologiepark an
die Fernwärme angeschlossen. Die Investitionskosten betragen rund zehn Millionen Euro.

Das Blockheizkraftwerk zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung geht noch 2018 mit einer elektrischen Nennleistung von knapp unter 2,0 Megawatt in Betrieb. Außerdem wird der Technologiepark an das zentrale Fernwärmenetz der Stadtwerke Böblingen angeschlossen. Die fossil befeuerten Heizkessel, die den Technologiepark bislang versorgten, werden in Zukunft kaum noch benötigt. Allein dadurch verbessert sich die CO2-Effizienz um gut 25.000 Tonnen – ein Meilenstein für das Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen.

Die SWBB übernehmen auch die Kälteversorgung. Die SWBB haben zudem den Auftrag erhalten, die Errichtung einer Absorptionskältemaschine zu prüfen. Im Sommer kann eine solche Maschine überschüssige Wärme vom Restmüllheizkraftwerk in hochwertige Kälte am Standort umwandeln.

Bedeutsam für die Fernwärme in Böblingen – wirtschaftlich attraktiv für alle
Das zukunftsfähige Energiekonzept mit Fernwärme sichert dem Technologiepark optimale Voraussetzungen zur Erfüllung der energierechtlichen Anforderungen von Neu- und Erweiterungsvorhaben. Baukosten bei An-, Um - und Erweiterungsbauten auf der Liegenschaft werden signifikant verringert. Ein verbesserter CO2-Emissionsfaktor und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung erfüllt die Anforderungen der Mieter an die Ressourceneffizienz (Stichwort: Umweltmanagement-Systeme) maximal.

Das Projekt ist auch für die SWBB wirtschaftlich attraktiv. Es trägt sich selbst– und zwar unter Berücksichtigung aller Investitionen, das heißt inklusive des Anschlusses an das bestehende Fernwärmenetz im Satzungsgebiet. Durch die Anbindung der Hulb werden die Kunden im Satzungsgebiet damit nicht belastet.

Bislang haben die Stadtwerke 1870 Fernwärme-Bezieher, weit überwiegend Haushaltskunden. Der Wärmeverbrauch, der aus der Energiezentrale des Technologieparks gedeckt wird, entspricht dem Verbrauch der 760 kleinsten Fernwärmekunden der SWBB im Bestandsgebiet. Das Größenverhältnis zeigt: Die Versorgung des Technologieparks ist auch ein bedeutsamer Schritt, der eine mittelfristige Senkung der spezifischen Fernwärmekosten im Gesamtsystem ermöglicht.

Der Anschluss macht Skaleneffekte bei der Wärme-Erzeugung, Beschaffung und Verteilung möglich. Diese helfen, perspektivisch die schwierigen strukturellen Herausforderungen im bestehenden Fernwärmenetz zu verbessern. Der Anschluss wirkt sich damit positiv auf die Satzungsgebiete aus.

Wolfgang Lützner, Oberbürgermeister der Stadt Böblingen: „Die Anbindung der Hulb ist ein Meilenstein der Böblinger Fernwärmeversorgung. Sie erfüllt alle vom Aufsichtsrat und dem Gesellschafter Stadt vorgegebenen Ziele. Erstens: Die Fixkosten der Wärmeversorgung verteilen sich zukünftig auf noch stärkere Schultern. Das ermöglicht mittelfristig einen niedrigeren Fernwärmepreis im Satzungsgebiet. Zweitens. Die Kunden im Satzungsgebiet werden mit
der Anbindung der Hulb nicht belastet. Drittens ist das Vorhaben ein Musterbeispiel, wie wir dank zukunftsfähiger kommunaler Infrastruktur in Böblingen erfolgreich den Klimaschutzfördern. Ich beglückwünsche die Mannschaft der Stadtwerke! Es ist wirklich eine gute Nachricht für die Stadt und alle Fernwärme-Kunden. Und auch H130 profitiert in hohem Maße – durch ein zukunftsweisendes Energiekonzept mit ausgezeichneter Versorgungssicherheit.“

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Der Vertragsabschluss mit H130 beweist: Wir sind der richtige Ansprechpartner auch für Gewerbekunden in Böblingen. Mit Kompetenz, Sicherheit und attraktiven Energiekonzepten punkten wir bei den Gewerbekunden. Getragen von diesem erfolgreichen Abschluss, geht der Blick weiter nach vorne: Diese Referenz ermöglicht uns, weitere vergleichbare Kunden zu überzeugen. Damit verbessern wir als Unternehmen unsere wirtschaftliche Situation und leisten gleichzeitig etwas für den Klimaschutz in Böblingen.“

Erik Mai, Beteiligungsmanager der Stadt Böblingen: „Wer sachgerecht die Strukturdaten anderer Wärmenetze – auch in der näheren Nachbarschaft – mit dem Wärmenetz in Böblingen vergleicht, erkennt, dass wir über unser Netz unbedingt mehr Wärme verkaufen müssen. Dies kann vor allem durch den Anschluss von Gewerbekunden erreicht werden. Über diesen Weg lässt sich zukünftig eine gute Balance zwischen wettbewerbsfähigen Preisen und einer sicheren Versorgung des gesamten Böblinger Fernwärmenetzes realisieren. Dieser Vertragsabschluss ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

Die Investitionsübersicht

Die Investitionen für das Projekt sind über die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen der Stadtwerke Böblingen gesichert.

Folgende Investitionen fallen an:

  • Fernwärme-Trassenbau: Leitungsbau, Tiefbau, Planung, etc.
  • Vom bestehenden Fernwärmegebiet wird ab Steidach eine Verbindungsleitung gelegt.
  • Die bestehende Druckhalteanlage und die Pumpen im Heizwerk Grund werden erweitert.
  • Das Wärmenetz im Technologiepark sowie die Bestandskessel werden über Wärmeübergabestationen (hydraulisch
    getrennt) an das Fernwärmenetz angebunden. Hinzu kommt die Einbindung der Fernwärme-Trasse in das
    Versorgungsystem der Energiezentrale (Übergabestation, Rohrleitungen, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik).
  • Die Maßnahmen im vorgelagerten Netz wurden bereits im Rahmen der Arbeiten im Netzgebiet Steidach
    durchgeführt. Diese Investitionen wurden anteilig dem neuen Projekt zugeordnet.
  • BHKW Hulb: Die Vereinbarung mit H130 sichert über den Pachtvertrag den Standort des neu zu errichtenden
    BHKW Hulb.
  • Die SWBB investieren zudem in moderne Kältetechnik am Standort

Die Verlegung der Fernwärmetrasse erfolgt in einer mit anderen Ver- und Entsorgungsträgern koordinierten Baumaßnahme im Zuge der anstehenden Sperrung der Herrenberger Straße.

Zum Technologiepark H130
Die H130 Böblingen GmbH ist Eigentümerin des gleichnamigen Technologieparks an der S-Bahnstation Böblingen-Hulb. Entlang der Herrenberger Straße beherbergt die Liegenschaft einen Mix aus international tätigen Konzernen und Unternehmen aus Technologie, Forschung und Entwicklung, Dienstleistung und leichter Produktion. Der Technologiepark prägt mit seiner Vielfalt an Unternehmen die Hulb wesentlich mit. Er ist derzeit vollvermietet. Zahlreiche
arbeitnehmerfreundliche Services, eine hochmoderne Ausstattung, die ganz besondere Mieterstruktur und ausgedehnte Grünflächen machen den Technologiepark zu einem beliebten Standort.

 Anna Rottmann, Projektmanagerin bei den Stadtwerken Böblingen

Energie & Wasser | 29.01.2018

Drei Fragen an Anna Rottmann, Projektmanagerin bei den Stadtwerken Böblingen

Mit unserem Schönbuch | Wärme Komfort-Tarif bieten wir unseren Kunden umweltfreundliche Fernwärme. Doch wie setzt sich der Preis zusammen? Warum verändert er sich? Und was hat es mit der Preisformel auf sich? Anna Rottmann, Projektmanagerin der Stadtwerke Böblingen, gibt Auskunft.

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Wie wird der Preis für Fernwärme festgelegt?
Erstmals zum 1. Januar 2018 berechnen sich die Preise des Tarifs Schönbuch| Wärme Komfort anhand der Preisformel, die wir im Vorjahr eingeführt haben. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Tarifs, weil sie die Kostentransparenz sichert. Die Preisformel setzt sich aus dem Grundpreis – den für die Bereitstellung anfallenden Kosten, beispielsweise für die Leitungen und deren Instandhaltung – und dem Arbeitspreis zusammen. Der Arbeitspreis umfasst die Kosten für den tatsächlichen Wärmeverbrauch. Diese Preise werden anhand der Entwicklung unabhängiger Indizes festgesetzt. Dafür bewertet das Statistische Bundesamt die durchschnittliche Entwicklung ausgewählter Kennzahlen, beispielsweise der Kosten für Investitionen, die für den Erhalt der Wärmeleitungen notwendig sind, oder der Kostenentwicklung für Erdgas und Heizöl. Entsprechend dieser und weiterer Indizes werden die Preise Jahr für Jahr, immer im Oktober, neu errechnet. Wir als Stadtwerke haben keinen Einfluss auf diese öffentlichen Indizes. Die Preise gleiten also ohne unser Zutun nach oben oder gegebenenfalls auch nach unten. Gleichwohl sind gewisse Elemente des Grundpreises und des Arbeitspreises für fünf Jahre fixiert, das sorgt für eine weitgehende Preisstabilität.

Wie haben sich die Indizes des Statistischen Bundesamtes verändert?
Wie gesagt, setzt sich die Preisformel aus dem Grundpreis und dem Arbeitspreis zusammen. Für beide Preise werden unterschiedliche Indizes zugrunde gelegt. Im Grundpreis werden die Preisentwicklungen für Leitungen und Maschinen berücksichtigt. Ebenso die Löhne für das Personal, das an der Bereitstellung der Fernwärme beteiligt ist. Der Lohnindex ist dieses Jahr um knapp zwei Prozent gestiegen. Auch beim Index für Investitionsgüter gab es einen kleinen Anstieg um 0,9 Prozent. Bei den Indizes für den Arbeitspreis hingegen hat sich einiges getan. Der Börsenpreis für Erdgas ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 deutlich gestiegen, und zwar um 14,2 Prozent. Demgegenüber sind zwei andere Indizes gesunken: Die Kennzahlen für Erdgas bei Abgabe an Handel und Gewerbe ist um 4,3 Prozent gesunken. Der Index für Zentralheizungen ist um 3,2 Prozent zurückgegangen. 

Wie verändert sich der Preis für Schönbuch | Wärme Komfort in diesem Jahr?
Für 2018 steigen die Fernwärme-Preise in Böblingen um 0,91 EUR je Kilowatt Anschlussleistung in der ersten Grundpreis-Zone und um 1,67 EUR je Megawattstunde Verbrauch im Arbeitspreis. Bei über 95 Prozent der Kunden beträgt der Anstieg der Gesamtkosten zwischen 1,5 Prozent und 2,1 Prozent. Die erste Anwendung der Preisformel zeigt, dass die Preiseffekte ausgewogen berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 stieg der Heizölindex um fast ein Viertel, nämlich um 24,05 Prozent.
 
Beim Grundpreis ergeben sich aus der Preisformel folgende Werte: 

ZonePreis in € / kW
netto
Preis in € / kW
brutto
1 (0-50 kW)64,27 € / kW76,48 € / kW
2 (51-100 kW)52,12 € / kW62,02 € / kW
3 (101-500 kW)47,57 € / kW56,61 € / kW


Der Arbeitspreis beträgt laut Preisformel: 

Preis in € / MWh
netto
Preis in € / MWh
brutto
57,47 € / MWh65,39 € / MWh


Kundenberaterin Nadine Reichensperger mit einem Strommessgerät im Kundenzentrum der Stadtwerke Böblingen

Strom | 15.09.2017

Nicht nur auf die Effizienzklasse achten

Im Haushalt verstecken sich viele Stromfresser. Nadine Reichensperger, Kundenberaterin im Kundenzentrum der Stadtwerke Böblingen, gibt Auskunft darüber, wie Sie versteckte Stromfresser im Haushalt finden und den Stromverbrauch senken.

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Wo lauern im Haushalt die größten Stromfresser?

Kühl- und Gefrierschränke gehören zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt. Der Grund ist simpel: Sie laufen Tag und Nacht ohne Unterbrechung. Fernseher, Computer oder WLAN-Router sind ebenfalls große Verbraucher. Diese Geräte sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Dabei vergessen viele: Solche Multimedia-Geräte sorgen inzwischen für ein Viertel des Stromverbrauchs eines Durchschnittshaushalts.

Gerade bei Fernsehern sagt leider die Energie-Effizienzklasse wenig über den tatsächlichen Verbrauch aus. So verbraucht zum Beispiel ein Fernseher der Energie-Effizienzklasse A+ mit 80 cm (32 Zoll) Bildschirmdiagonale rund 50 kWh Strom im Jahr. Dies entspricht einem Betrag von 12 Euro. Bei einem großen Fernseher mit 140 cm (55 Zoll) Diagonale, ebenfalls Effizienzklasse A+, liegt der Stromverbrauch bei 120 kWh. Die Effizienzklasse ist identisch, aber die Stromkosten sind pro Jahr mehr als doppelt so hoch, bei fast 30 Euro. Eine Grundregel beim Stromverbrauch von Fernsehern lautet daher: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto mehr Energie benötigt das Gerät.

Achten Sie beim Fernsehkauf zudem auf die Bildschirmarten. Die energiesparendste Variante ist eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die das Bild nur nach Bedarf beleuchtet. Durch das sogenannte „Local Dimming“ werden die LEDs je nach Helligkeit des Bildes hoch- und runtergedimmt. Bei einem Film, dessen Handlung viel im Dunkeln spielt, verbraucht eine LED-Hintergrund-Beleuchtung bedeutend weniger Strom als bei hellen, sommerlichen Inhalten. 

Bildvoreinstellungen ab Werk sind nicht immer optimal und oft zu hoch eingestellt. Wenn Sie Kontrast, Helligkeit, Bildschärfe sowie Farbe reduzieren, haben Sie mehr Freude am Bild und können gleichzeitig Strom sparen. Neuartige Fernseher verfügen teilweise über einen Lichtsensor, der das gezeigte Bild an die Lichtverhältnisse im Raum anpasst. So sparen Sie nicht nur Energie, sondern tun auch noch Ihren Augen etwas Gutes. 

Welche Stromspartipps können Sie empfehlen, die schnell und kostengünstig umgesetzt werden können? 

Der richtige Umgang mit Multimediageräten ist entscheidend. Der Stand-by-Betrieb birgt ein besonders hohes Einsparungspotenzial. Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Stand-by-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich. Auch im Haushalt macht das etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. In einem Durchschnittshaushalt kann durch den Verzicht auf den Stand-by-Betrieb im Jahr bis zu 400 kWh eingespart werden. Das entspricht rund 100 Euro – jedes Jahr. Steckdosenleisten mit einem Schalter helfen dabei, alle Geräte mit einen „Klick“ vom Netz zu trennen. Wichtig: Prüfen Sie jedoch vorab, ob dadurch gespeicherte Daten verloren gehen. Diese Info gibt’s bei Ihrem Fachberater oder in der Bedienungsanleitung. 

Lohnt es sich, ältere Geräte gegen neue, energiesparende Geräte auszutauschen?

Ältere Geräte sind mit einem hohen Stromverbrauch oft eine Kostenfalle. Wer langfristig die Stromkosten senken will, sollte in ein energiesparendes Gerät investieren. Schenken Sie beim Neukauf dem EU-Energielabel Ihre Aufmerksamkeit. Zum Beispiel bei der Waschmaschine. Je weniger Wasser die Waschmaschine verbraucht, desto weniger Strom benötigt sie für das Aufheizen des Wassers. Eine neue Waschmaschine spart im Durchschnitt 200 Kilowattstunden pro Jahr im Vergleich zu einem 20 Jahre alten Wasch-Oldie. Geräte der Klasse A++ sind da am sparsamsten.

Beim Kühlen sieht es genau gleich aus: Besonders sparend sind Geräte der Energieeffizienzklasse A++ und A+++. Deshalb lohnt sich ein Austausch von Altgeräten. Wurden sie vor 10 Jahren oder noch früher angeschafft, sind Kühlgeräte meist nicht mehr energieeffizient. Ein Beispiel: Ein zwölf Jahre alter Kühlschrank mit einem Volumen von 90 Litern verbraucht 392 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem Strompreis von 24 Cent sind das 94 Euro im Jahr. Das moderne Modell mit der Kennung A+++ braucht hingegen nur 157 Kilowattstunden, also 38 Euro im Jahr. Hier wird schnell sichtbar, dass sich die bessere Effizienz auszahlt.

Des Weiteren spielt die passende Größe eine entscheidende Rolle. Prüfen Sie vor dem Gerätekauf Ihren Bedarf, denn jeder Liter Nutzinhalt kostet Strom. Hier gilt: Für jede Person im Haushalt sollte 50 bis 60 Liter Kühlvolumen berechnet werden. Singlehaushalte sollten mit ca. 140 Litern Nutzvolumen bei Kühlschränken auskommen. Vor allem sollten Sie Ihr altes Gerät tatsächlich entsorgen. Läuft es als Ergänzung im Keller weiter, ist nichts gewonnen.

Wenn Sie den Stromverbrauch Ihrer Haushaltsgeräte genau messen möchten, dann kommen Sie zu uns ins Kundenzentrum. Lassen Sie sich ausführlich beraten und leihen Sie sich kostenlos ein Strommessgerät.

Wassermonteur Miodrag Zivkovic mit einem Glas Wasser, auf dem eine Zitrone steckt

Wasser | 10.08.2017

„Jeder Tag ist Tag des Wassers“

Sauberes, reines und qualitativ hochwertiges Wasser ist für Miodrag Zivkovic das Maß aller Dinge. Er kann den Rhythmus der Stadt am Wasserverbrauch ganz genau ablesen und weiß, wann Böblingen feiert, arbeitet und Durst hat. 

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Was genau macht eigentlich ein Wassermonteur?

Meine Hauptaufgabe besteht darin, den vielen Böblingerinnen und Böblingern das wichtigste Lebensmittel Wasser zu jeder Tages- und Nachtzeit bereitzustellen. Das Wasser muss in ausreichender Menge, mit ausreichendem Druck und in hygienisch einwandfreier Qualität aus der Leitung kommen. Auch für die Wartung und Instandhaltung des gesamten 260 Kilometer langen Wasserleitungsnetzes bin ich zuständig. Von Zeit zu Zeit klingeln meine Kollegen und ich auch an den Türen der Bewohner, um die Wasserzähler auszuwechseln. Es gibt für uns also immer etwas zu tun. Jeder Tag ist für uns ein Tag des Wassers.

Wie gewährleisten die Stadtwerke die hohe Qualität des Trinkwassers?

Kein Lebensmittel ist so gut überwacht wie das Wasser. In unseren Wasserhochbehältern haben wir es stets im Blick, prüfen und kontrollieren es rund um die Uhr auf verschiedene Parameter. Schon bei der geringsten Auffälligkeit wird unser Betriebspersonal mit einer modernen Fernleittechnik automatisch informiert. Darüber hinaus entnehmen wir jede Woche Wasserproben, die dann in einem Tübinger Labor ausgewertet werden. 

Wie hoch ist der Wasserverbrauch in Böblingen und wie wird zukünftig die hohe Versorgungssicherheit gewährleistet?

Natürlich hängt der Wasserverbrauch von der Jahreszeit ab. Aber im Schnitt liegt er bei etwa 200 Liter pro Kopf. Um auch zukünftig die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, sind ein geschultes und motiviertes Personal sowie entsprechende Gerätschaften das A und O. Gemeinsam mit einer Spezialfirma untersuchen wir das Netz beispielsweise mit speziellen schalltechnischen Geräten regelmäßig auf Rohrbrüche. So reduzieren wir Wasserverluste auf ein Minimum. Bei uns kam es noch nie zu Versorgungsengpässen und wird es auch zukünftig nicht. Denn wir beziehen das Wasser vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung und Ammertal-Schönbuchgruppe. Dadurch ist die Versorgungssicherheit immer gewährleistet.

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