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Ausbau Gewerbegebiet Hulb

Ende 2020 erfolgte der Spatenstich für den Ausbau des Fernwärmenetzes Hulb. Ausschlaggebend dafür war die Zusage von Fördermitteln des Umweltministeriums Baden-Württemberg über eine EU-Fördertopf in der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Anschluss der Böblinger Hulb an das Fernwärmenetz wird bis  Ende 2022 realisiert sein und ist für uns ein richtungsweisendes Projekt.

Großer Zuspruch des örtlichen Gewerbes

Stand heute (4.1.2021) haben Kunden  Fernwärmelieferverträge mit einer Anschlussleistung in Höhe von insgesamt 4,0 MW abgeschlossen. Das entspricht einer jährlichen Abnahmemenge von 2.500 MWh und einer CO₂-Einsparung von 410 Tonnen. Ein deutliches Zeichen dafür, wie gut die Fernwärme von den Gewerbetreibenden auf der Hulb angenommen wird. Die Tatsache, dass dieses Volumen bereits in einem so frühen Projektstadium – noch vor dem Verlegen der Fernwärmeleitungen – erreicht wurde, freut uns besonders und bestätigt unsere strategischen Klimaschutzmaßnahmen.

Meldungen zum Baufortschritt

Stand 19. Juli 2021

Um den Ringschluss an das bestehende Fernwärmenetz herzustellen, mussten insgesamt zwei DN 200 Fernwärmerohre, eine neue Wasserleitung und acht Leerrohre durch eine Bahnunterquerung unterhalb der Bahnstrecke Stuttgart-Horb im Gewerbegebiet Hulb geführt werden. Eine technisch anspruchsvolle Aufgabe. Denn die Bahnunterquerung ist 38 Meter lang, jedes Rohr aber nur etwa zwölf Meter und die Bahnunterquerung bietet mit nur 1,20 Meter Breite keinen Platz für die Bauarbeiten. „Das waren Bauarbeiten in einem Nadelöhr“, so Elias Jährling, der bei den Stadtwerken Böblingen als Projektleiter für das Bauvorhaben verantwortlich ist. Die Unterquerung musste zunächst entkernt, zwei ausgediente Wasserrohre entfernt, die Schächte aufgebrochen, leergeräumt, und freigegraben werden. Um an die Schachtdecke zu gelangen, wurde knapp drei Meter tief in das Erdreich gegraben. „Nachdem die Schächte vorbereitet waren, wurde außerhalb des Startschachtes eine Konstruktion aus Stahlschienen und Halterungen installiert (Bild 1). Die Stahlschienen rechts und links der Bahnquerung wurden in das noch begehbare Rohr getragen und an die Wand gedübelt. Dann wurden auf die ersten 12 Meter dieser Konstruktion im Startschacht die Haltekonstruktion aufgebaut und die Rohre daran befestigt. Diese Gesamtkonstruktion wurde sodann mit der Seilwinde über die an der Wand angebrachten Stahlschienen in das Leerrohr gezogen. (Bild 2). Anschließend hat man die nächsten zwölf Meter Rohre mit den bereits verbrachten Rohren verschweißt (Bild 3) und wieder per Seilwinde weiter durch den Schacht gezogen (Bild 4). Insgesamt haben wir diesen Schritt drei Mal wiederholt, bis die Distanz von 38 Metern überwunden war. Im Folgenden werden im Schacht noch die Armaturen wie bspw. Schieber, Kompensatoren und Entlüftungen für die Fernwärme und Trinkwasserrohre eingeschweißt“, erklärt Elias Jährling. Durchgeführt wurden die Bauarbeiten im Auftrag der Stadtwerke Böblingen von der Firma Dietrich GmbH aus Weilheim/Teck.

Stand 12. Februar 2021

Seit dem Spatenstich im November vergangenen Jahres sind die Bauarbeiten ein gutes Stück vorangekommen, sodass die Leitungsverlegung in der Kreuzung Dornierstraße und Otto-Lilientahl-Straße bereits abgeschlossen ist.

Insgesamt wurden in den letzten Wochen

  • 136 m Rohrleitung bzw. ca. 68 Trassenmeter für die Fernwärme
  • eine Leitungslänge von ca. 75 Trassenmeter fürs Trinkwasser
  • sowie 320 m LWL-Leerrohre d. h. ca. 40 Trassenmeter

verlegt.

Nach Abschluss der Straßenwiederherstellung startet bei guter Witterung ein nächster sogenannter Bauabschnitt auf der „Strecke“. Dazu werden in der Hanns-Klemm-Straße demnächst Gräben ausgehoben, Hausanschlüsse verlegt, Wasserleitungen erneuert sowie überflüssige Wasserschächte entfernt.

 

 

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Ansprechpartner: 

Dr. Matthias Schicktanz

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Boryana Müller vom Hagen 

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