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3 Fragen an Gianfranco Paradisi zum Thema „Schlemmen im Freibad“


Gianfranco Paradisi arbeitet da, wo andere sich erholen. Der 48-Jährige bewirtet mit seinem Team täglich Tausende Badegäste in seinem Bistro im Böblinger Freibad. Ob Schulkind oder sportlicher Schwimmer – er hat für jeden die passende Stärkung und geht dabei sogar auf ganz besondere Wünsche ein. 

Herr Paradisi, keiner kennt den Geschmack von Badegästen besser als Sie. Was essen die Freibadbesucher denn am liebsten? 

Auf Platz eins der Beliebtheitsskala stehen ganz klar Pommes frites, dicht gefolgt von der Currywurst. Diese beiden Klassiker sind aus dem Freibad nicht wegzudenken. Zunehmend gefragter wird auch unser Thunfisch-Salat. Man merkt, dass sich immer mehr Menschen gesund ernähren möchten. Bei den sportlichen Schwimmern steht unser Sandwich mit Tomate-Mozzarella oder Obstsalat hoch im Kurs. Sportliche Schwimmer greifen meistens zu etwas Gesundem – obwohl ja gerade sie sich Pommes und Currywurst nach dem Sport leisten könnten. Eis geht immer, egal welches Wetter gerade ist. Wir haben aber festgestellt, dass die Wahl der Eissorte von der Wetterlage abhängt. Bei richtig tollem Sommerwetter möchten unsere Kunden Eissorten, die nach Früchten schmecken. Besonders ein Orangen-Fruchteis ist sehr beliebt. Ist der Himmel bedeckt und sind die Temperaturen nicht ganz so hoch, greifen die Gäste zu süßen Sorten wie Schokolade. 

Gibt es unter den Gästen eine Fangemeinde? Stammgäste, die sie Jahr für Jahr immer wieder bewirten?

Die gibt es tatsächlich. Bei uns treffen sich beispielsweise regelmäßig acht Damen, die jeden Geburtstag bei uns feiern. Sie wünschen sich dafür ein zünftiges Weißwurst-Frühstück. Normalerweise haben wir Weißwürste gar nicht auf der Karte, aber für so treue Gäste besorgen wir sie gern. Die Damenrunde freut sich immer riesig auf den Saisonauftakt des Freibades und ist traurig, wenn wir im Herbst wieder schließen. 

Um die Gäste glücklich zu machen, braucht man nicht nur ein gutes Angebot, sondern auch ein tolles Team. Was macht Ihres so besonders?

Wir haben sehr viele junge Menschen im Team. Es sind Jugendliche, die bei uns nicht nur ihr Taschengeld aufbessern können, sondern auch sehr viel lernen. Beispielsweise Sozialkompetenz und den Umgang mit älteren Menschen. Viele sehen wir quasi aufwachsen und sind oft stolz über ihren Werdegang. Die meisten Jugendlichen arbeiten nach der Schule drei bis vier Stunden bei uns. Wer mitmachen möchte, muss die 9. Klasse abgeschlossen haben.      



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