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EEG-Umlage - worum geht es?


Die Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ist in aller Munde. Diese Umlage müssen alle Haushalte für die Energiewende bezahlen. Was sollten Verbraucher wissen?

Mehr als die Hälfte des Strompreises sind Steuern
Beim Benzin sind die hohen Steueranteile allgemein bekannt. Was viele nicht wissen: Auch der Strompreis besteht inzwischen zu über 50 Prozent aus Steuern und Abgaben. Den größten Anteil macht die Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) aus. Außerdem fallen die Mehrwertsteuer, die Konzessionsabgabe und die Stromsteuer an. Hinzu kamen in den letzten Jahren einige weitere Abgaben, zum Beispiel für den Netzausbau und die Anbindung von Offshore-Windparks. Alle diese Abgaben bezahlen die deutschen Haushalte über den Strompreis.

Weiteres Viertel für das Netz
Ein Viertel des Strompreises machen die sogenannten Netzentgelte aus. Diese Entgelte werden bezahlt, um den Strom durch das Stromnetz zu liefern. Dieses Entgelt kann sehr anschaulich gemacht werden: Dazu dient der Vergleich mit einem Speditionsunternehmen, das eine Möbellieferung bis ins Haus bringt. Der LKW-Fahrer muss für die Straße eine LKW-Maut bezahlen. Er rechnet die Mautkosten in die Lieferung ein. Genauso müssen die Energieanbieter die Lieferkosten auch berücksichtigen.

Nur 25 Prozent des Preises können vom Energielieferanten selbst beeinflusst werden
Jeder Energielieferant hat nur auf das verbleibende Viertel des Preises einen Einfluss. Einen Großteil davon macht der Stromeinkauf aus. Dabei orientieren sich alle Stromlieferanten am Börsenpreis. So berücksichtigen zwar alle Stromlieferanten die gleichen Kosten, die Unterschiede sind für Kunden trotzdem häufig groß. 

Kartellamt rät zum Lieferantenwechsel
„Niedrigere Preise können Haushaltskunden weiterhin durch eine Vertragsumstellung oder einen Lieferantenwechsel erzielen, wobei der Lieferantenwechsel in der Regel die günstigere Alternative darstellt.“ So ist es in einem Bericht des Bundeskartellamts nachzulesen. In diesem Bericht heißt es weiter, „dass die Grundversorgung bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh durchgehend die teuerste Kategorie des Elektrizitätsbezugs für Haushaltskunden ist.“ 
Die Stadtwerke Böblingen bieten eine Alternative zu den Angeboten des Grundversorgers.

Beratungsangebot vor Ort
Wechselwillige können das Beratungsangebot der Stadtwerke Böblingen direkt im Kundenzentrum in der Wolfgang-Brumme-Allee im Kauf-Centrum kostenlos nutzen. Außerdem ist die Kundenberatung der Stadtwerke erreichbar unter 07031 / 21 92 22 oder service@stadtwerke-bb.de.

Die Expertinnen und Experten im Kundenzentrum errechnen Ihre persönliche Ersparnis und gehen gemeinsam Schritt für Schritt den Anbieterwechsel mit Ihnen durch. Nach dem Auftrag übernehmen die Stadtwerke alle weiteren Schritte wie die Kündigung des bisherigen Vertrages und die übergangsfreie Belieferung mit Energie. 

Alle Daten, die für den Wechsel benötigt werden, befinden sich auf der letzten Jahresrechnung des alten Anbieters. Kunden sollten auch die eventuelle Preiserhöhung, die der bisherige Stromanbieter verschickt hat, mitbringen.







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