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Aktuelle Pressemitteilungen

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23.08.2019 | Böblinger Freibad zieht positive Bilanz - Hallenbad öffnet am 11. September

Zum Stichtag waren es 135.000 zufriedene Besucher, eine top Platzierung im Bäder-Ranking und ein sehr erfolgreicher Auftritt im ARD-Morgenmagazin: Besser könnte die Saisonbilanz im Böblinger Freibad kaum ausfallen. Das besucherstärkste Wochenende war der 29. und 30. Juni mit 14.000 Gästen. Zum Saisonende werden es ca. 145.000 Gäste sein – also ähnlich viele wie im Rekordsommer 2018, wo man in Böblingen etwa 150.000 Badegäste begrüßen konnte. Am Dienstag, den 10.09.2019, können Schwimmer das letzte Mal dort ihre Bahnen ziehen, Energie tanken und abtauchen. Am Mittwoch, 11. September, geht der Badespaß dann im Hallenbad weiter.

„Auch wenn wir den Rekord von 2018 mit 150.000 Gästen wegen des Wetters nicht ganz toppen werden, war es eine tolle Saison“, sagt Bäderleiter Michael Welz. Zusammen mit acht erfahrenen Schwimmmeistern, einem Techniker, vier Kassiererinnen und fünf Reinigungskräften hat er seit dem 11. Mai für Sicherheit, Qualität und einen reibungslosen Ablauf im Böblinger Freibad gesorgt. Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ist stolz auf das Böblinger Freibad. „Die Arbeit im Freizeitbad ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Böblinger Stadtwerke täglich leisten. Wir freuen uns darüber, dass unser Freibad auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde. Stellvertretend für die Stadt Böblingen möchte ich dem Betriebsleiter der Bäder und seinem Team persönlich meinen herzlichen Dank für den reibungslosen Betrieb aussprechen.“

Der neue Calisthenics-Park mit Fitness- und Trainingsgeräten kam bei den Gästen ebenso gut an wie der neue Sanitärbereich für Damen und die Kinderspielgeräte, die vor Saisonbeginn noch mit einem neuen TÜV-Siegel versehen worden waren. Die Badegäste selbst haben bewiesen, dass sie modisch auf der Höhe sind. In High-Waist-Bikinis im Stil der 50er- und 60er-Jahre, mit Strohhüten und in Hawaii-Badehosen machten viele auch modisch eine gute Figur.

Im ARD-Morgenmagazin in Szene gesetzt

Eine gute Figur hat das Freibad selbst auch bei seinem Fernsehauftritt Anfang Juli gemacht. Einen ganzen Tag lang hatte ein Team des ARD Morgenmagazins zwischen Wasserrutsche und Sprungturm gedreht und das Freibad in Szene gesetzt. Der Beitrag wurde gleich mehrmals am darauffolgenden Sendetag gezeigt. „Darüber hinaus hat es uns sehr gefreut, dass unser Freibad laut Testbericht.de wieder zu dem Schönsten in der Region gekürt wurde“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. Doch die SWBB legen nicht nur Wert auf Spaß und Freizeitvergnügen, sondern auch auf Sicherheit. Zum wiederholten Mal gab es deshalb die Aktion „Schwimmen – ich lern‘s“, eine Initiative der SV Böblingen, der Bürgerstiftung und der Stiftung
der Kreissparkasse Böblingen. Nachdem eine Umfrage an Böblinger Grundschulen ergeben hatte, dass fast jeder zweite Erst- und Zweitklässler in Böblingen nicht sicher schwimmen kann, wurden in den Sommerferien Kurse der Schwimmschule und der Schwimmabteilung der SV Böblingen e. V. in den Böblinger Bädern angeboten. 

Hallenbad öffnet am 11. September – neuer, mediterraner Flair im Saunahof

Ab Dienstag, 10. September geht die Saison im Hallenbad und in der umfangreich sanierten Sauna los. Seit Mitte Mai hatten Handwerker vor allem den Ruhe- und Abkühlraum, das Kaltwasser-Tauchbecken, die Loungeecke sowie den Saunahof komplett neu gestaltet und modernisiert. Der Saunahof hat jetzt mediterranes Flair – dank eines Natursteinbodens aus Muschelkalk und einer neuen Bepflanzung mit Gräsern und Bäumen. Abgehängte Decken und ein neues Beleuchtungskonzept sorgen für eine stimmungsvolle Wohlfühl-Atmosphäre.

09.08.2019 | Energiewende für Böblingen: SWBB auf Kurs

Die Stadtwerke Böblingen sparen viel CO2 ein. Ihr Ziel ist: 25 Prozent Beitrag zur Gesamteinsparung der Stadt Böblingen. Bis 2023 wollen die Stadtwerke dieses Ziel erreicht haben. Bisher liegen sie auf Kurs. Das hat Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart festgestellt.

„Die Stadt Böblingen soll in ihrer Klimaschutz-Verantwortung für künftige Generationen unterstützt werden“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. „Wir Stadtwerke leisten dazu unseren Beitrag: als Kompass dient uns das Energiewendethermometer von Prof. Schröter.“ Am 30. Juli leitete Prof. Schröter den beratenden Energiewende-Ausschuss und zog die jährliche Bilanz.

25 Prozent Beitrag zur CO2-Einsparung der Stadt Böblingen möglich

„Erfüllen die SWBB weiterhin ihre CO2-Ziele, so werden sie durch ihre Maßnahmen die CO2-Emissionen Böblingens zwischen 2013 und 2023 um   29.000 t pro Jahr reduzieren“, erläutert Prof. Schröter. „Zur erwarteten Emissionsreduktion der gesamten Stadt Böblingen würde dies 25 Prozent besteuern.“
Weitere CO2-Einsparmaßnahmen sollen folgen und ab 2019 Ergebnisse bringen. „Das traue ich den SWBB zu. Denn bisher sind die SWBB weiter, als es der CO2-Einsparpfad bis 2023 verlangt“, stellt Prof. Schröter fest. „Die SWBB sind auf gutem Kurs, ihre Ziele für 2023 zu erreichen.“ In seiner Funktion als Energiewende-Beauftragter auditiert Prof. Schröter die Maßnahmen der SWBB und zieht jährlich im SWBB-Energiewende-Ausschuss Bilanz.

Anstrengungen für die lokale Energiewende

Ein wesentlicher Teil der CO2-Emissionen Böblingens wird von Gebäuden, Haushalten und Gewerbe verursacht. Diese Emissionen können von den SWBB beeinflusst werden. Die SWBB unterstützen die Energiewende mit einer Vielzahl von Maßnahmen rund um Ökostrom und erneuerbare Energie, im Bereich von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und umweltschonender Fernwärme oder im Themenfeld Elektromobilität.
Beispielsweise bieten die Stadtwerke Böblingen seit dem Vertriebsstart 2013 ausschließlich Ökostrom-Tarife an, mit denen sie Privatkunden zu wettbewerbsfähigen Preisen beliefern. Im eigenen Unternehmen nutzen die SWBB ein zertifiziertes Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 und spüren s0 Einsparungen auf. All diese Anstrengungen macht das Energiewendethermometer sichtbar, indem es den Beitrag der SWBB zur
Energiewende in Böblingen misst.

Hintergrund
Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure: 75 Prozent der Deutschen leben in Städten, sogar über 80 Prozent des Energieverbrauchs ist in Städten konzentriert. Und gerade in den Städten steht die Energiewende vor besonderen Herausforderungen. Die wesentliche Frage lautet daher, wie saubere Energien auch im dicht besiedelten urbanen Raum nutzbar gemacht werden. Vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr müssen in den Städten angegangen werden. Kurios ist: Die Energiewende stockt in vielen Städten, dabei sind viele Maßnahmen, zum Beispiel in und an Gebäuden, bereits heute rentabel.

Kennzahlensysteme in vielen Bereichen – aber für das größte Projekt unserer Zeit? Viele Firmen arbeiten mit Kennzahlensystemen, um beispielsweise die Produktion zu überwachen oder um den Absatz von Produkten zu steigern. Doch welche Firma nutzt ein geeignetes Kennzahlensystem für das wohl größte Projekt unserer Zeit, die Energiewende? Genau hier setzen die Stadtwerke Böblingen an: Zusammen mit der Hochschule für Technik Stuttgart haben sie messbare Indikatoren je CO2-Einsparmaßnahme definiert, die erlauben, jährlich und mit wenig Aufwand deren Beitrag zur lokalen Energiewende zu ermitteln. So überwachen die SWBB, wie viel CO2 sie einsparen.

Wer ist Prof. Dr. Bastian Schröter? 2016 wurde Prof. Bastian Schröter auf eine Professur für Energietechnik an die Hochschule für Technik Stuttgart berufen. Prof. Schröter studierte Physik in München und promovierte am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg. Anschließend beriet er bei McKinsey & Company Unternehmen aus der Energiewirtschaft/-technik und Nichtregierungsorganisationen zu Strategien rund um die Energiewende, Technologieentwicklung oder Prozessoptimierung. Vor seinem Ruf nach Stuttgart arbeitete er für die Siemens AG als Projektleiter Technologiebewertung mit den Energiesparten des Konzerns an neuen Forschungsstrategien.

Was ist das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer ist eine wissenschaftlich fundierte Berechnungs-Methodik. Sie erlaubt es, den Umsetzungsgrad klimaschonender Projekte und deren jährliche CO2-Einsparung zu messen und mit einem gesetzten Ziel zu vergleichen. Mit dem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart die Wirksamkeit der Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie funktioniert das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer betrachtet die größten Handlungsfelder der SWBB. Es ermittelt, wieviel CO2 gegenüber dem Status Quo zwischen 2013 und 2023 eingespart wird und wie sich relevante Maßnahmen über ihren Lebenszyklus finanziell auswirken. Dabei zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen mittel- bis langfristig bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich.

Rückblick und Ausblick im Energiewende-Ausschuss: Die SWBB haben Prof. Schröter zum EnergiewendeBeauftragten bestellt. Er leitet darum den Energiewende-Ausschuss. Dem Energiewende-Ausschuss gehören neben der Geschäftsführung auch Vertreter der Gesellschafter an. Auch das Klimaschutzmanagement der Stadt und die Energiemanagement-Beauftragte der SWBB sind zu den Sitzungen eingeladen. Jährlich gibt es einen
Audit-Termin, dann nämlich, wenn der „Energiewende-Ausschuss“ tagt und Bilanz zieht. Dabei wird nicht nur die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen von Prof. Schröter auditiert. Über die etablierten Maßnahmen hinaus werden auch innovative Maßnahmen verfolgt, z. B. Energiedienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität. Dadurch stellen die SWBB sicher, wesentliche Klimaschutzaktivitäten frühzeitig anzugehen.

26.07.2019 | Elektromobilität erfahren: SWBB starten Netzwerktreffen für E-Mobilisten

Von links nach rechts: Carsten Scharfenberg, Nico Hoffmann (SWBB), Ursula Greiner, Dr. Axel Sprenger (UScale), Uwe Seiwald, Thomas Frohmader und Michael Bär.

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) haben mit dem 1. Netzwerktreffen E-Mobilität eine neue Plattform zum Erfahrungsaustausch ins Leben gerufen. Schirmherr des Netzwerks ist Böblingens Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz. Beim ersten Treffen am 23. Juli entschieden die erfahrenen Elektromobilisten, das Netzwerk zu öffnen und zukünftig auch interessierte Neulinge einzuladen.

„Die Netzwerktreffen zur Elektromobilität sind für die Böblinger Bürgerinnen und Bürger eine sehr gute Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen“, freut sich Dr. Stefan Belz über das Netzwerktreffen. „Gemeinsam mit den Stadtwerken Böblingen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Mobilitätswende aktiv mitgestalten.“

Erfahrungsaustausch und Probefahrten

Das Netzwerktreffen findet alle zwei Monate im Paladion in Böblingen statt. Es richtet sich auch an Autointeressiert Personen, die noch nicht die Fahrfreude der Elektromobilität genießen – wohl aber sich den Wechsel auf den Elektroantrieb vorstellen könnten. Der nächste Termin ist Donnerstag, der 26. September, von 18 bis 20 Uhr. Wer die Veranstaltung besuchen mag, schreibt bitte eine E-Mail an elektromobil@stadtwerke-bb.de. Unter dieser Adresse melden sich bitte auch alle Personen, die sich für Probefahrten interessieren. Jedes Treffen beginnt mit eine Impulsvortrag zu einem elektromobilen Thema und bietet anschließend Raum für den Austausch untereinander.

Kundenfokus im Eco-System der Elektromobilität

Beim ersten Treffen hat Dr. Axel Sprenger, Geschäftsführer und Gründer der Beratungsfirma UScale, die Ergebnisse einer Befragung von 1.000 Elektromobilisten vorgestellt. „E-Mobilität ist kein neuer Antrieb, E-Mobilität ist eine neue Welt. Neue Produkte, neue Dienste, neue Marktteilnehmer. Alles auf null, alles neu“, erklärt er die Dynamik im Markt.

Stadtwerke Böblingen Mitglied im Verein Electrify BW

Die SWBB engagieren sich für den weiteren Ausbau der Elektromobilität inzwischen auch als Fördermitglied im Verein Electrify BW, der sich 2015 gegründet hat und gemeinnützig tätig ist. Electrify BW ist eine Initiative zur Förderung der Elektromobilität und neuer Verkehrskonzepte mit einem Wirkungsradius weit über die Region Stuttgart hinaus.

23.07.2019 | Weitere Förderung für den Ausbau des Böblinger Fernwärmenetzes verfügbar

Bis zu 1,27 Millionen Euro aus Mitteln der EU für das Quartier Rauher Kapf

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) setzen konsequent auf Klimaschutz. Dieses Engagement wird jetzt erneut vom Land Baden-Württemberg gewürdigt. Weitere 1,27 Millionen Euro sind für die Stadtwerke aus den Geldtöpfen des EFRE-Förderprogramms „Klimaschutz mit System“ verfügbar. Damit kann das Unternehmen seine Klimaschutzaktivitäten weiter vorantreiben und nach dem Gewerbegebiet Hulb nun einen Teil des Böblinger Stadtteils Rauher Kapf an das umweltfreundliche Fernwärmenetz der Stad anschließen. Der Ausbau soll 2022 abgeschlossen werden.

„Wir freuen uns sehr, dass das Land uns erneut eine Förderung zugänglich macht. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagen Gerd Hertle und Alfred Kappenstein, die Geschäftsführer der SWBB. Mit dem Fördergeld sollen eine Verbindungsleitung vom bestehenden Gebiet bis zum Rauhen Kapf sowie die Verteilleitungen und Hausanschlüsse in der Taunusstraße gebaut werden. Angeschlossen werden in dieser ersten Ausbaustufe vor allem Mehrfamilienhäuser. Ausgenommen von der Förderung sind zum jetzigen Zeitpunkt die von der Taunusstraße abgehenden Stichstraßen, die zu Einfamilienhäusern führen.

Deutlicher Fortschritt für den Klimaschutz in Böblingen

Umweltminister Franz Untersteller lobt die Projekte Quartier ‚Rauher Kapf‘ (1,27 Mio. EUR verfügbare Förderung und Gewerbegebiet ‚Hulb‘ (1,5 Mio. Euro verfügbare Förderung): „Die Stadtwerke Böblingen haben uns eine ambitionierte Projektskizze vorgelegt. Dazu kann ich nur gratulieren. Der Anschluss der beiden Gebiete ‚Hulb‘ und ‚Rauher Kapf‘ an das Fernwärmesystem der Stadt wird den Klimaschutz in Böblingen deutlich voranbringen.
Ich freue mich, dass wir das mit bis zu 2,8 Millionen Euro unterstützen können, wenn uns die konkreten Anträge vorliegen.“

Quartier Rauher Kapf

Der Rauhe Kapf war vor 50 Jahren geplant worden und sollte hauptsächlich als Wohngebiet für Pendler dienen. Jetzt wird er zum Energiequartier und läutet so ein neues Kapitel im städtischen Klimaschutz ein. Aktuell werden die Gebäude im Stadtteil Rauher Kapf überwiegend mit Öl geheizt, das viel Kohlenstoffdioxid emittiert. Um das Quartier fit für die Zukunft zu machen, haben die SWBB ein von der KfW-Bank gefördertes Energiekonzept entwickelt. Dabei geht es um sichere und bezahlbare Wärme sowie maximalen Komfort für die Anwohner, bei dem Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im Einklang miteinander sind. „Mit der Fernwärme kann Böblingen Wärme aus der Müllverbrennung sinnvoll verwenden und sich von den Rohstoffmärkten unabhängiger machen“, sagen Gerd Hertle und Alfred Kappenstein.

Hintergrund zur Fernwärmeentwicklung in Böblingen

Der Grundstein für das Fernwärmenetz wurde in Böblingen in den 1960er-Jahren gelegt. Vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser wurden an das flächige Leitungsnetz angeschlossen. Aktuell werden rund 2.000 Anschlüsse aus einem 53 Kilometer langen Leitungsnetz versorgt. Die Stadtwerke Böblingen garantieren höchste Versorgungs- und Betriebssicherheit und setzen auf Energieeffizienz und Ökologie. Die Wärme kommt vor allem aus dem Restmüllheizkraftwerk. Aber auch das Daimler-Heizkraftwerk, das Heizkraftwerk Grund und Blockheizkraftwerke (BHKW) produzieren Wärme.

16.07.2019 | 44 Prozent: Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019

Blick über die PV-Anlage des Technologieparks H130

Der Ökostrom-Anteil in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2019 auf ein Rekordhoch geklettert. Auch für die Stadtwerke Böblingen spielt Ökostrom eine große Rolle. Die Schulen und Liegenschaften des Landkreises Böblingen werden ebenso wie die Kindergärten und kommunalen Gebäude der Stadt Böblingen mit sauberem Strom der Stadtwerke beliefert. Gleiches gilt für die Bäder und Parkhäuser der SWBB, die ebenso wie alle Privatkunden der Stadtwerke zu 100% mit Ökostrom versorgt werden.

Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr 2019: Vor allem das windige Wetter führte dazu, dass die erneuerbare Energien 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten, wie der Energieverband BDEW auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp unter 40%.

Am meisten Ökostrom produzierten Windräder an Land, sie lieferten mehr als doppelt so viel Strom wie alle Solaranlagen in Deutschland zusammen.

Regionaler Ökostrom für den Landkreis Böblingen

Der Landkreis ist an den wohl größten Projekten im Kreis Böblingen direkt beteiligt: Beispiele sind die größte Photovoltaikanlage Böblingens, die sich auf der ehemaligen Kreismülldeponie befindet, und auch das BiomasseHeizkraftwerk auf dem Standort des Restmüllheizkraftwerks, das den biogenen Anteil seines Stroms seit Januar zertifizieren lässt. Zusammen mit dem Stromlieferanten SWBB hat der Landkreis zuletzt seine über 270 Abnahmestellen auf Ökostrom umgestellt. Lieferant des regionalen Ökostroms an den Landkreis sind die SWBB, die Erzeugung und Verbrauch regional vernetzen und die Versorgung für den Landkreis jederzeit sicherstellen.

SWBB versorgen auch die Stadt Böblingen mit sauberem Strom

Die Kindergärten, Schulen und Vereinshäuser sowie Rathaus, Straßenlaternen und Ampeln der Stadt Böblinge werden ebenfalls mit Ökostrom beliefert. Zudem sind viele Dachflächen der städtischen Gebäude für Solaranlagen verpachtet. Sowohl Freibad, Hallenbad und Vereinsbad als auch die sechs Parkhäuser in der Stadt werden von den Stadtwerken im Auftrage der Stadt betrieben. Und auch sie beziehen ausschließlich Ökostrom.
Ab 2019 soll der verwendete Ökostrom sogar direkt aus der Region bezogen werden.

Auch Firmenkunden setzen auf erneuerbare Energie

Auch der größte Gewerbekunde der Stadtwerke Böblingen setzt auf die Erzeugung von Ökostrom. Auf den Dächern des Technologieparks H130 erzeugen Photovoltaik-Module Solarstrom. Die Anlage ist die zweitgrößte Aufdach-PV-Anlage in ganz Böblingen.

Privatkunden der Stadtwerke seit Beginn 100% ökologisch versorgt

Elektrizität sichert den Puls einer Stadt. Von jeder einzelnen Nachttischlampe bis zu jedem Mikrowellengerät: Privatkunden der SWBB werden zu 100% mit Ökostrom versorgt. Günstige Preise und ökologische Qualität gehen heute Hand in Hand, längst sind Ökostrom-Angebote wettbewerbsfähig. Viele Kunden setzen heute sogar diese Stromqualität voraus und ziehen Strom aus fossilen Quellen gar nicht mehr in Betracht.

Wärmewende noch wichtiger

Bei allen Erfolgsmeldungen über den rasanten Ausbau im Strommarkt, muss sich Deutschland auch um die Wärmewende kümmern. Denn der größte Teil an Energie in privaten Haushalten wird nicht für Strom aufgewendet, sondern für Raumwärme und Warmwasser. Doch auf der Wärmeseite gibt es in vielen Städten ein Akzeptanzproblem und einen Innovationsstau in Gebäuden. Häufig fehlen in urbanen Regionen gut ausgebaute moderne Wärmenetze, über die saubere Wärme zugänglich gemacht werden kann. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass Deutschland sich dringend auch um die Wärmewende kümmern muss.

Dabei stellt sich immer wieder eine Frage: Was bringen Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz? Um diese Frage für verschiedene Projekte zu beantworten haben die Stadtwerke Böblingen gemeinsam mit Bastian Schröter, Professor für Energietechnik an der Hochschule für Technik Stuttgart, ein
„Energiewendethermometer“ entwickelt. Wesentliche Projekte der Stadtwerke werden mit dem Energiewendethermometer bewertet. Der Gradmesser ist die eingesparte CO2-Menge pro investierten Euro. Erste Analysen in Böblingen zeigen: Implementieren die Stadtwerke alle untersuchten Maßnahmen – vor allem im Wärmebereich – sparen sie dadurch bis 2023 rund zehn Prozent der Gesamtemissionen Böblingens ein.

16.07.2019 | Freibadtrends 2019 in Böblingen: High-Waist-Bikini und eckige Sonnenbrillen liegen im Trend

Diese Woche startet der Sommer in Böblingen wieder richtig durch: 25 Grad und mehr sollen es ab heute werden – und damit ist wieder bestes Freibad-Wetter! Die Stadtwerke Böblingen haben sich bei den heißen Tagen im Juni in ihrem Freibad am Silberweg nach den Badetrends im Sommer 2019 umgeschaut: Geometrische Sonnenbrillen, Sonnenspray statt Creme aus der Tube und große Hammam-Tücher zum Drauflegen und Abtrocknen sind in diesem Jahr auch in Böblingen angesagt.

Alle Trends des Badesommers haben die SWBB auch in diesem Jahr in einer fröhlichen Grafik zusammengefasst. „Wie im letzten Jahr entdecken wir auch im Sommer 2019 viele weibliche Badegäste, die im High-Waist-Bikini im Stil der 50er- und 60er-Jahre das kühle Nass genießen. Jungen und Männer tragen weiterhin Hawaii-Badehosen und auf dem Kopf leichte Strohhüte als modische Schattenspender. Und im Kinderbecken sind Meerjungfrau-Schwimmringe ein großer Spaß – vermutlich haben viele Einhörner und Flamingos den Winter im Keller nicht überlebt“, berichtet SWBB-Pressesprecherin Birte Engel mit einem Augenzwinkern.

Acht festangestellte Schwimmmeister sowie ehrenamtliche DLRG-Rettungsschwimmer betreuen im Freibad täglich bis zu 5.000 Badegäste. Am heißen Sommer-Wochenende 29./30. Juni waren es mehr als 12.000 Menschen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – der bisherige Jahresrekord 2019.

Damit alle Gäste im wahrsten Sinne ein ungetrübtes Badeerlebnis haben, wird die Wasserqualität im Freibad dreimal pro Tag per Hand überprüft. Neben der händischen Überprüfung gibt es zudem eine permanente elektronische Überwachung der Wasserqualität mit Messelektroden. Alle Schwimmbecken zusammen sind 2.486 qm Quadratmeter groß und fassen eine Wassermenge von 4.564 Kubikmetern, umgerechnet 4,56 Millionen Liter.
„Wir haben klare Vorgaben. Die Messwerte sollen beim freien Chlor zwischen 0,3 bis 0,6 Milligramm pro Liter liegen, bei gebundenem Chlor bei maximal 0,2 Milligramm pro Liter. Der pH-Wert muss zwischen 6,5 und 7,2 liegen“, erklärt Bäderbetriebsleiter Michael Welz.

Die Umwälzpumpen leisten Schwerstarbeit
Die Reinigung des Wassers ist ein hochkomplexer Vorgang und erfolgt zum einen über Sandfilter mit Aktivkohle, die es selbst mit kleinsten Partikeln aufnehmen. „Die Umwälzpumpen leisten täglich Schwerstarbeit“, erklärt Michael Welz. Im großen Schwimmbecken wird das Wasser pro Stunde zweimal komplett umgewälzt, im Mehrzweckbecken dreimal pro Stunde, im Planschbecken jede Stunde. Der Badegast selbst bemerkt davon nichts. Die gesamte Technik läuft geräuschlos im Hintergrund. Die Becken selbst werden täglich mit Beckensaugern gereinigt. Und die saugen alles weg, was beim Schwimmen, Toben und Tauchen verloren gegangen ist: Haargummis und Haarspangen, hin und wieder auch Armbänder, Ketten und Ringe. Vieles landet in den sogenannten Vorfiltern. „Wöchentlich holen wir bis zu vier Ringe aus den Filtern und machen den Besitzern damit eine Riesenfreude. Denn wer rechnet schon damit, dass er einen Ring, den er im Wasser verloren hat, tatsächlich wiederbekommt“, sagt Michael Welz.

11.07.2019 | Stadtwerke mit Sanierung(s)Mobil beim Stadtteilfest Rauher Kapf

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) fahren beim Stadtteilfest Rauher Kapf am Samstag, 13. Juli, mit dem Sanierung(s)Mobil vor. Auf 65 Quadratmetern können sich Interessierte über die wichtigen Aspekte einer energetischen Altbausanierung, von Klimaschutz und Nachhaltigkeit informieren. Kinder werden am Stand der SWBB professionell geschminkt.  

„Wir freuen uns, als Partner beim Stadtteilfest Rauher Kapf dabei zu sein. Die Themen Energie und Nachhaltigkeit sind uns sehr wichtig. Sie werden in der Ausstellung sehr anschaulich erklärt und dargestellt. Das Sanierung(s)Mobil tourt unter der Schirmherrschaft von Landesumweltminister Franz Untersteller seit 2015 durch Baden-Württemberg und wurde eigens für das Stadtteilfest von den Stadtwerken auf den Rauhen Kapf geordert. Kompakt können sich Immobilienbesitzer darüber informieren, wie sie ihr Haus, ihre Wohnung oder ihr Unternehmen energetisch sinnvoll sanieren können – vom Dach bis in den Keller. Zusätzlich zum Sanierung(s)mobil sind die Energieberater des Netzwerks „Energiesiegel Böblingen“ vor Ort. „Das Netzwerk ist eine Kooperation von unabhängigen Energieberatern und unsren Stadtwerken und bietet eine qualitativ hochwertige und unabhängige Beratung für alle Wohnungs- und Gebäudeeigentümer sowie Orientierung bei den Themen Energie und Sanierung“, erklärt Tobias Schwarz, Quartiersmanager bei den Stadtwerken Böblingen.
 
Zum Stadtteilfest lädt der Stadtteilarbeitskreis Rauher Kapf von 14.30 bis 19.30 Uhr rund um das Evangelische Gemeindezentrum an der Taunusstraße 50 in Böblingen ein. Dort finden Interessierte auch das Sanierung(s)Mobil. Das Fest wird von engagierten Bürgern, Vereinen und sozialen Einrichtungen geplant. Es beginnt mit einem Familiengottesdienst und wird offiziell um 15.15 Uhr von Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz eröffnet. Ab 15.15 Uhr startet auch das Nachmittagsprogramm für die Kinder. Sie können sich auf der Hüpfburg, beim Basteln und dem Kinderschminken der Stadtwerke Böblingen vergnügen. Im Zoomobil werden interessante Tiere wie Bartagamen und Riesentausendfüßler gezeigt, Clownin Ines sorgt für Spaß. Die Eltern können Leckeres vom Grill oder Kuchen essen.  

21.06.2019 | Tag der Daseinsvorsorge rückt Stadtwerke in den Mittelpunkt

Kommunale Unternehmen spielen eine zentrale Rolle im städtischen Leben  - dazu gehört auch das Freibad Böblingen
Kommunale Unternehmen sorgen deutschlandweit für einen reibungslosen Alltag und werden deshalb am „Tag der Daseinsvorsorge“ am 23. Juni ins Rampenlicht gerückt. Denn ohne sie läuft in Deutschland nichts. Auch die Stadtwerke Böblingen erzeugen mit einer breit aufgestellten Infrastruktur für Energie- und Wasserversorgung, für Freizeit sowie Verkehr direkt vor den Toren von Stuttgart nicht nur ein hohes Maß an Lebensqualität, sondern sichern zuverlässig die Versorgung der Stadt. Dafür sind unsere 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das ganze Jahr im Einsatz. Beispielsweise würde auch der Badespaß im Freibad Böblingen glatt ins Wasser fallen, gäbe es die Stadtwerke nicht. Eintauchen, abtauchen, Energie tanken – die Stadtwerke machen es möglich.

„Der Tag der Daseinsvorsorge soll ins Bewusstsein rücken, was kommunale Unternehmen täglich hinter den Kulissen, ohne dass der Kunde es groß bemerkt, leisten. Und das ist eine Menge“, sagt Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen. Das Freizeitbad der Stadt ist dieser Tage ein gutes Beispiel dafür, was das Team alles bewerkstelligt, damit täglich bis zu 6.000 Gäste im wahrsten Sinne ein ungetrübtes Badeerlebnis haben. 

Wasserqualität wird dreimal pro Tag per Hand gemessen 

Wer hinter die Kulissen des Freibades blickt, sieht schnell: Da wird täglich ganz schön viel für die Badegäste in Bewegung gesetzt. Alle Schwimmbecken zusammen sind 1.211 Quadratmeter groß und fassen eine Wassermenge von 4.564 Kubikmetern, umgerechnet 4,56 Millionen Liter. Damit diese allerhöchsten Hygieneansprüchen genügen, wird das Wasser dreimal täglich von Hand geprüft, zudem gibt es eine permanente elektronische Überwachung der Wasserqualität mit Messelektroden. „Wir haben klare Vorgaben. Die Messwerte sollen beim freien Chlor zwischen 0,3 bis 0,6 Milligramm pro Liter liegen, bei gebundenem Chlor bei maximal 0,2 Milligramm pro Liter. Der pH-Wert muss zwischen 6,5 und 7,6 liegen“, erklärt Bäderbetriebsleiter Michael Welz. Neben unseren acht Schwimmmeistern sorgen auch Techniker, Kassiererinnen und Garderoben- und Reinigungskräfte sowie Saisonkräfte für Sicherheit, Qualität und einen reibungslosen Ablauf. 

Die Umwälzpumpen leisten Schwerstarbeit 

Die Reinigung des Wassers ist ein hochkomplexer Vorgang und erfolgt zum einen über Sandfilter mit Aktivkohle, die es selbst mit kleinsten Partikeln aufnehmen. „Die Umwälzpumpen leisten täglich Schwerstarbeit“, erklärt Michael Welz. Im großen Schwimmbecken wird das Wasser pro Stunde zweimal komplett umgewälzt, im Mehrzweckbecken dreimal pro Stunde, im Planschbecken jede Stunde. Der Badegast selbst bemerkt davon nichts. Die gesamte Technik läuft geräuschlos im Hintergrund.

Die Becken selbst - Böden, Treppen und Wände - werden täglich mit Beckensaugern gereinigt. Und die saugen alles weg, was beim Schwimmen, Toben und Tauchen verloren gegangen ist: Haargummis und Haarspangen, hin und wieder auch Armbänder, Ketten und Ringe. Vieles landet auch in den sogenannten Vorfiltern. „Wöchentlich holen wir bis zu vier Ringe aus den Filtern und machen den Besitzern damit eine Riesenfreude. Denn wer rechnet schon damit, dass er einen Ring, den er im Wasser verloren hat, tatsächlich wiederbekommt“, sagt Michael Welz.

Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle ist stolz auf seine Mitarbeiter in allen Bereichen. „Die Arbeit im Freizeitbad ist nur ein Beispiel dafür, was wir als Stadtwerk täglich leisten. Dafür muss man uns nicht immer auf die Schulter klopfen, gute Arbeit ist für uns selbstverständlich. Aber vielleicht denkt der ein oder andere in den nächsten Tagen einmal an uns, wenn er den Wasserhahn aufdreht, eine Lampe anknipst oder im Freibad abtaucht“, sagt er. 

Das leisten die kommunalen Unternehmen in Deutschland 

Kommunale Unternehmen gehören zum Fundament des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Sie erwirtschaften jährlich rund 114 Milliarden Euro, investieren rund zehn Milliarden Euro in regionale Infrastrukturen und beschäftigen direkt mehr als 260.000 Menschen. Sie erzeugen 84 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Außerdem bewirtschaften sie rund 45 Prozent der Verteilernetze in Deutschland. Das entspricht 807.000 Kilometern – mehr als 20 Mal um die Erde. Kommunale Unternehmen liefern jeden Tag 121 Liter Trinkwasser pro Bürger und betreiben ein Kanalnetz von 135.000 Kilometern. Täglich entsorgen sie 31.500 Tonnen Abfall – das entspricht dem Gewicht des Berliner Fernsehturms. 

Die Stadtwerke Böblingen liefern als Energieversorger die städtische Energie – übrigens mit 100 % Öko-Strom. Auch die Versorgung mit Gas gehört zu den Kernaufgaben. Genau wie die Versorgung mit gutem Trinkwasser – mehr als 3,7 Millionen Kubikmeter fließen jährlich durch das etwa 180 km Leitungsnetz der Stadtwerke. Mit Fernwärme werden etwa 1.890 Anschlüsse, darunter 1.400 kleinere Häuser, versorgt. In der City betreiben die SWBB zudem sechs Parkhäuser, fünf Parkflächen, diverse Abfertigungsanlagen und neben dem Freibad auch das Hallenbad und Vereinsbad sowie nahezu 20 Betriebs- und Technikgebäude. Zahlreiche Dienstleistungen ergänzen das breit gefächerten Aufgabengebiet der Stadtwerke, unter anderem der Betrieb des Industriegleises auf der Hulb, über welches Stahlrollen an die Firma Daimler transportiert werden und somit dem Straßennetz in Böblingen ca. 11.000 Lkw-Fahrten erspart.

04.06.2019 | Hallenbad Böblingen geht in die nächste Sanierungsrunde

In den vergangenen Jahren wurde viel investiert in die Renovierung, Sanierung und den Ausbau des Hallenbades und der Sauna. Die Sauna erfreut sich seit dem aufwendigen Umbau im letzten Jahr großer Beliebtheit und kann einen Besucherzuwachs von gut zehn Prozent verzeichnen. Über 42.000 Badegäste zogen in der letzten Hallenbad-Saison ihre Bahnen und genossen eine Auszeit vom Alltag. Am 11. Mai hat sich das Hallenbad in die Sommerpause verabschiedet und damit geht die Sanierung in die nächste Runde.

„Wir nutzen die Schließzeit des Hallenbades bis zum September für weitere umfangreiche Baumaßnahmen in der Sauna, die im laufenden Betrieb so nicht machbar wären. Bereits 2017 und 2018 stand die Sauna im Fokus der Renovierungsarbeiten und wird aktuell weiter auf Vordermann gebracht“, erklärt Michael Welz, Leiter der Böblinger Bäder bei den Stadtwerken. Seit Mitte Mai haben die Handwerker das Bad übernommen, um vor allem den Ruhe- und Abkühlraum, das Kaltwasser-Tauchbecken, die Loungeecke sowie den Saunahof komplett neu zu gestalten und zu modernisieren. Alle Böden werden hier neu gefliest. Der Saunahof bekommt einen mediteranen Look dank eines Natursteinbodens aus Muschelkalk und einer neuen Bepflanzung mit Gräsern und Bäumen. Abgehängte Decken und ein neues Beleuchtungskonzept steigern zukünftig die Wohlfühlatmosphäre. Heizkörper ersetzen die bisherige Deckenheizung und sorgen für eine bessere und gleichmäßige Temperierung der Räume bei gleichzeitig höherer Energieeffizienz. Auch im Hallenbad wurden seit 2014 viele Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Auf die kleinen Badegäste warten in der neuen Saison riesige Legosteine zum Spielen und der Eingangsbereich lädt mit neuen Sitzmöbeln zum Verweilen ein. „Die Gästezahlen im Saunabereich und im Hallenbad zeigen uns, dass unser stark erweitertes Angebot sehr gut angenommen wird“, sagt Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke. „Der Bäderbetrieb ist für uns gelebte Daseinsvorsorge. Wir bieten einem breiten Publikum sowie Vereinen und Schulen mit unseren Bädern und der Sauna kostengünstig viele Möglichkeiten und eine attraktive Freizeitgestaltung direkt vor der Haustür. Damit leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität in der Region um Böblingen.“

28.05.2019 | Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 1,5 Millionen Euro für den Ausbau des Fernwärmenetzes

Klimaschutz mit System: Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat angekündigt, den Ausbau des Fernwärmenetzes über einen EU-Fördertopf mit 1,5 Millionen Euro fördern zu wollen. Damit können die SWBB weite Gebiete der Hulb an das Fernwärmenetz der Stadt anschließen. Der erste Spatenstich ist für 2020 geplant, bis 2022 wird das Projekt abgeschlossen sein. Doch warum ist Fernwärme so zukunftsweisend und wichtig? Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen nennt die wichtigsten Punkte im Interview.

Herr Kappenstein, das Land will den Ausbau des Fernwärmenetzes mit 1,5 Millionen Euro fördern. Warum denken Sie, hat das Umweltministerium ein Wärmeprojekt ausgewählt?

Wir sind überzeugt, daß das Umweltministerium erkannt hat, dass Wärme der Schlüssel zur Energiewende ist. Landläufig verbinden die meisten mit dem Thema Energiewende den Umstieg von Atom- oder Kohlestrom auf erneuerbare Energien. Doch der größte Teil an Energie in privaten Haushalten wird gar nicht für Strom aufgewendet, sondern für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass Deutschland nicht nur eine Stromwende, sondern vor allem endlich eine Wärmewende braucht. Erst über die Wärme kann die Energiewende gelingen. Und dazu möchten wir als Stadtwerke einen wesentlichen Beitrag in der Region leisten. 

Vor welchen Herausforderungen steht die Energiebranche? 

Bislang war es so, dass Fernwärme ein willkommenes Nebenprodukt der fossilen Stromerzeugung war. Mittlerweile wird aber immer mehr Strom mithilfe von Sonnen- und Windenergie produziert. Erneuerbare Energien decken mittlerweile schon 40 Prozent der Stromnachfrage in Deutschland. Allerdings: Bei diesem Prozess entsteht kaum Abwärme. Deshalb muss die Fernwärme stärker von der Stromversorgung entkoppelt werden, damit sie wirtschaftlich bleibt. In diesem Bereich gilt es, neue Lösungen zu finden. 

Wie könnten die aussehen? 

In vielen Industriebetrieben entsteht im Produktionsprozess Wärme. Oft geht diese jedoch verloren oder wird mit viel Aufwand sogar abgekühlt. Im Sinne des Umweltschutzes ist das der falsche Weg. Ein großes Fernwärmenetz garantiert, dass diese Wärme nicht verloren geht, sondern sinnvoll eingesetzt wird. Das heißt: Wir müssen umdenken. Weg von der kleinen Einzelheizung hin zu intelligenten Wärmenetzen. Ein Fernwärmenetz ist keinesfalls eine Konkurrenz für erneuerbare Energien, sondern sowohl in ökologischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht das wichtigste Werkzeug. Denn erst ein Wärmenetz ermöglicht es, erneuerbare Wärme in großem Stil in die urbanen Regionen zu transportieren. 

Welche Strategie verfolgen die SWBB?

Wir treiben eigene Projekte voran und setzen zudem auf starke lokale Partnerschaften. Dazu gehört auch die 20jährige Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Restmüllheizkraftwerk Böblingen. Die Wärme, die dort bei der Verbrennung entsteht, ist sauber, lokal und CO2-neutral. Erst unser Wärmenetz macht diese Wärme für die Menschen verfügbar. Ein weiterer Pluspunkt: Es entsteht keinerlei Feinstaub in den umliegenden Wohngebieten.

Darüber hinaus produzieren wir selbst Wärme in unseren hocheffizienten eigenen Blockheizkraftwerken mit umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung. Zudem werden wir zusammen mit Wissenschaftlern der TU Dresden unser Bestandsnetz optimieren und bauen eben jenes neue Netz auf die Hulb, für das wir die 1,5 Millionen Euro Förderung beantragt haben. Die Böblinger Hulb ist ein Top-Gewerbestandort in einer Premium-Lage. Das ist ein richtungsweisendes Großprojekt, auf das ich mich besonders freue. 

21.05.2019 | Schnelles Internet: Stadtwerke ermitteln Breitband-Bedarf

Der Ausbau eines Glasfasernetzes ist ein wichtiger Standortfaktor für Böblingen. Die Stadtwerke starten Ende Mai eine Abfrage in zwei Gebieten. In Böblingen rund um die Amsterdamer Straße und in Dagersheim östlich der Waldstraße werden Haushalte und Gewerbebetriebe kontaktiert, um den konkreten Bedarf an schnellem Internet zu ermitteln.

Ziel der Stadtwerke Böblingen ist eine flächendeckende Glasfasererschließung Böblingens. Seit vielen Jahren setzen die SWBB auf den Ausbau von Höchstgeschwindigkeitsnetzen und haben dabei einen starken Partner, die Stadtwerke Sindelfingen, an ihrer Seite. Zusammen haben sie das Ziel, beide Städte flächendeckend mit Glasfaser zu erschließen. Die Stadtwerke Böblingen planen nun eine Bedarfsanalyse zur Internetversorgung Ende Mai. Basierend auf diesen Ergebnissen wird ein weiterer Glasfaserausbau geprüft.

„Schnelles Internet ist ein entscheidender Standortvorteil für die Stadt. Wir setzen uns dafür ein, das Netz so schnell wie möglich auszubauen. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Sindelfingen haben wir aktuell schon eine hervorragende Lösung für die Volkshochschule Böblingen-Sindelfingen gefunden. Die VHS hat jetzt schnelles Internet mit 500 Mbit/s“, sagt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen. Die Glasfaserverbindung wurde in zwei Abschnitten realisiert, anteilig von den Stadtwerken Böblingen und Sindelfingen.

Die Ankündigung der Bedarfsanalyse kommt per Post, zunächst in die beiden ausgewählten Gebiete in Böblingen (rund um die Amsterdamer Straße) und in Dagersheim (östlich der Waldstraße). Interessierte können sich dann an einer Online-Umfrage beteiligen. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Bedarfsanalyse herunterzuladen, auszudrucken und per Post kostenfrei an die Stadtwerke zurückzuschicken. Die Teilnahme ist unverbindlich, kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung. Die Auswertung erfolgt durch die Stadtwerke Böblingen.

21.05.2019 | Neues Ablesesystem LoRaWan geht ans Netz

Die Stadtwerke Böblingen führen schrittweise zeitgemäße Technik ein, um Fernwärmezähler auszulesen. Geplant ist der Aufbau eines sogenannten LoRaWan-Netzes. In fünf Jahren soll die gesamte Umstellung abgeschlossen sein. 

„Mit dem geplanten LoRaWan-Netz sind wir am Puls der Zeit. Das System ist für unsere Kunden komfortabel und erleichtert uns den sicheren Betrieb der Wärmeversorgung“, sagt Geschäftsführer Gerd Hertle.

Für das LoRaWan-Netz sind Sender notwendig, die an drei Standorten aufgestellt werden sollen. Derzeit sind der Kamin am Blockheizkraftwerk Grund im Gespräch, ein Platz am Wasserturm auf dem Galgenbuckel und einer am städtischen Gebäude „Tetragon“ am Flugfeld. Zunächst ist geplant, die eigenen Fernwärmezähler der SWBB auszulesen. Dafür erhalten alle Wärmemengenzähler, die ab jetzt aufgrund des Ablaufs der Eichfrist ausgetauscht werden müssen, ein Modul zur Fernauslesung über LoRaWan. Nach fünf Jahren ist die gesamte Umstellung abgeschlossen. Die Ablesung erfolgt dann automatisch.

Das LoRaWan-Netz ermöglicht auch zahlreiche weitere Anwendungen, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozialer zu gestalten. Für die Wohnungswirtschaft ist das System ebenfalls interessant. Ermöglicht es doch, Verbräuche für Wärme, Warmwasser und Kaltwasser in Wohn- und Gewerbeeinheiten besser zu verstehen.

30.04.2019 | Ab ins Freibad: Stromkunden sparen 30% auf Saisonkate.

Eintauchen, abtauchen, Energie tanken: Das ist das Motto der Stadtwerke Böblingen zu Beginn der Freibadsaison. Wer Stromkunde wird, bekommt 30 Prozent Rabatt auf die Saisonkarte des beliebten Bades. Das Angebot kommt jetzt mit der Post an alle Haushalte. Die Aktion läuft bis zum 15. Juni. 

„Das aktuelle Angebot ist eine tolle Sache. Wir bieten unseren Kunden günstigen Strom und ein vergünstigtes Freibadvergnügen“, sagt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen. Aktuell machen die Stadtwerke mit einer großangelegten Postkartenaktion auf das Angebot aufmerksam. 

Wer noch kein Stromkunde ist, kann dies schnell werden. Der Wechsel zu den Stadtwerken Böblingen ist ganz einfach: auf der Internetseite www.stadtwerke-boeblingen.de die Postleitzahl und den aktuellen Jahresverbrauch eingeben sowie die Zählernummer und den alten Anbieter. Den Rest erledigen die Stadtwerke. 

Und so sichern Sie sich den Rabatt: Die Saisonkarte kaufen die Kunden ganz normal im Freibad und schicken danach eine Kopie an die Stadtwerke – per Post oder E-Mail. Den Rabatt für die Saisonkarte erhalten die Kunden auf ihrer nächsten Stromrechnung. Das Angebot gilt bis zum 15. Juni. Die Freibadsaison startet schon am 11. Mai. 

12.04.2019 | Bis zu 1,5 Millionen Euro Förderung: SWBB schließen Hulb an die Fernwärme an

Europäische Förderung für Anschluss der Hulb

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) setzen konsequent auf Klimaschutz – dieses Engagement wird auch vom Land Baden-Württemberg gewürdigt. Die SWBB sind einer der Gewinner des Förderprogramms „Klimaschutz mit System“. 1,5 Millionen Euro stehen für den regionalen Energielieferanten aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bereit. Damit kann das Unternehmen seinen Wärmeausbau weiter vorantreiben und das Gewerbegebiet Hulb an das Fernwärmenetz der Stadt anschließen. Bis Ende 2022 muss das Projekt abgeschlossen sein. 

Schrittweiser Ausbau der Fernwärme ins Gewerbegebiet Hulb
„Wir freuen uns sehr auf die Förderung des Landes. Unser Ziel ist es, nun schnellstmöglich den Durchbruch ins Gewerbegebiet Hulb zu schaffen und zahlreiche Unternehmen an das Fernwärmenetz anzuschließen“, freute sich Gerd Hertle, Geschäftsführer der SWBB, über die Jury-Entscheidung. Die Pläne für die Erschließung gibt es bereits, mit dem ersten Spatenstich rechnet das Unternehmen 2020. Im ersten Schritt geht es darum, in einem bestehenden Versorgungstunnel die S-Bahn-Gleise zu unterqueren. Anschließend wird die Fernwärme schrittweise weiter ins Gewerbegebiet Hulb ausgebaut.

Europäische Förderung für Klimaschutz vor Ort
Das Böblinger Engagement kommt auf Landesebene gut an. „Ich freue mich, dass wir weitere Projekte mit Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE fördern können und damit den Klimaschutz vor Ort voranbringen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Das EFRE-Programm ist ein wesentlicher Bestandteil des Klimaschutzes im Land und wird von Kommunen, Zweckverbänden und kommunalen Unternehmen stark nachgefragt“, so der Minister weiter. 

Richtungsweisendes Projekt für Böblingen
„Ein richtungsweisendes Klimaschutz-Projekt für unsere Region kann bald umgesetzt werden. Das ist eine gute Nachricht für unseren Wirtschaftsstandort Böblingen und für den Klimaschutz. So tragen wir zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei”, betont Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz: „Die Stadtwerke Böblingen gehen das Thema Klimaschutz seit Jahren systematisch an. Ich freue mich, dass die Stadtwerke nun vom Land Baden-Württemberg und mit Mitteln aus Europa in dieser Arbeit bestärkt werden. Herzlichen Glückwunsch.“

Hintergrund 
Der Grundstein für das Böblinger Fernwärmenetz wurde in den 1960er-Jahren gelegt. Nicht nur große Wohnblöcke, sondern auch Ein- und Zweifamilienhäuser wurden an das Leitungsnetz angeschlossen. Aktuell werden 1.870 Anschlüsse, darunter 1.400 kleinere Häuser, über das Leitungsnetz versorgt. Die Stadtwerke Böblingen garantieren höchste Versorgungs- und Betriebssicherheit und setzen auf Energieeffizienz und Ökologie. Die Wärme kommt vor allem aus dem Restmüllheizkraftwerk. Aber auch das Daimler-Heizkraftwerk, hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKW) und das Heizkraftwerk Grund produzieren Wärme. 2019 wird der Technologiepark H130 mit dem Fernwärmenetz verbunden. Ab 2020 geht das Wachstum in die Hulb weiter.

Weitere Informationen des Fördergebers 
Europäische Förderung funktioniert auch auf kommunaler Ebene: Als Zuwendungsempfänger leisten die Stadtwerke Böblingen mit diesem Vorhaben einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Entwicklung und fördern damit die Attraktivität Baden-Württembergs als Wirtschafts- und Arbeitsstandort. Die Leistungen sind ein wichtiger Beitrag zur Förderung der lokalen und europäischen Marktwirtschaft. Das Vorhaben zeichnet sich durch ein besonders innovatives Konzept, eine hohe Leistungsfähigkeit oder Nachhaltigkeit aus und wurde daher aus vielen Einreichungen als fördernswertes Vorhaben befunden – was ein hohes Qualitätsmerkmal des geförderten Vorhabens darstellt. 
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich unter: www.efre-bw.de



26.03.2019 | Tiefgarage der Kongresshalle wird saniert

Ebenen U2 und U3 ab Mai gesperrt, deshalb Parkraum erheblich eingeschränkt - Arbeiten bis Ende November

Diese Baumaßnahme lässt sich nicht verhindern: Weil verstärkt Schäden an der Betonkonstruktion und der Asphaltdecke auftreten und auf Grund gesetzlicher Vorgaben eine brandschutztechnische Ertüchtigung zu erfolgen hat, muss die Tiefgarage der Kongresshalle (561 Stellplätze) ab Mai 2019 für eine aufwändige Sanierung für Kurzparker und viele Dauerparker gesperrt werden. Bis Ende November werden die umfangreichen Arbeiten andauern, in deren Verlauf auch die Sicherheitstechnik erneuert wird. Betroffen sind die kompletten Tiefgaragen-Ebenen U2 und U3, teilweise das Erdgeschoss und auch die Zufahrtsspindel. Die Sanierungsarbeiten werden im Auftrag des Betreibers Stadtwerke Böblingen (SWBB) von Fachfirmen aus Böblingen und der Region ausgeführt.

Kurzzeit-Parker können die Tiefgarage während der gesamten Baumaßnahme nicht nutzen und müssen auf andere Parkflächen und Parkhäuser in der Stadt ausweichen. Auch viele Dauerparker, die einen Stellplatz in der Tiefgarage fest gemietet haben, müssen sich anderweitig orientieren; die entsprechenden Mietverträge wurden in dieser Woche gekündigt. Ein kleiner Teil der betroffenen Dauerparker wird indessen mit seinem Auto in den verbleibenden Flächen oder in den Tiefgaragen Stadtmitte und Postplatz unterkommen, so die Stadtwerke. 

„Wir wissen, dass diese Schließung vielen Autofahrern, insbesondere Pendlern und Anliegern, ungelegen kommt und jeden einzelnen unschön betrifft. Aber wie jedes Bauwerk muss auch eine Tiefgarage, die täglich von tausenden Autos befahren wird, nach einem bestimmten Zeitablauf repariert, ausgebessert oder saniert werden“, sagt Birte Engel, Pressesprecherin der Stadtwerke Böblingen. Zuletzt war die Tiefgarage vor 23 Jahren, im Jahr 1996 für die damalige Landesgartenschau auf Vordermann gebracht worden. In den Jahren 2012/2013 waren bereits Bauarbeiten in der U1- und EG-Ebene ausgeführt worden. 

In diesem Jahr werden im Erdgeschoss statisch notwendige Instandsetzungsmaßnahmen des Freidecks ausgeführt, damit die provisorische Abstützung von 2016 entfernt und die gesamten Parkflächen wieder freigegeben werden können. Das U3 muss wegen der Abstützungsmaßnahmen der U2-Decke gesperrt werden. Zudem sollen hier die durchs Parkhaus laufenden Rinnen des U2 vom U3 aus saniert werden. Neben den notwendigen Boden- und Deckenarbeiten erneuern oder ertüchtigen die Stadtwerke im Zuge der Sanierung in allen unterirdischen Geschossen auch die Kohlenmonoxid-Warnanlage, Teile der Beleuchtung, die Fluchtwegbeleuchtung- und Beschilderung, die Kameraüberwachung, die Lüftungsanlage, den Rauch-Wärme-Abzug und zudem die Technik der Aufzugsanlagen im Haupttreppenhaus. Birte Engel: „Wir haben die Sanierungsmaßnahmen bewusst in die Schließzeit der Kongresshalle gelegt, um die Auswirkungen auf deren Betrieb so gering wie möglich zu halten. Unser Baustellenmanagement ist bemüht, die Arbeiten so schnell wie möglich durchzuführen. Die Fertigstellung ist für Ende November geplant.“ Alle Dauerparker, die jetzt bereits Kunde sind, erhalten ein bevorzugtes Anrecht auf einen erneuten Stellplatz in der Tiefgarage Kongresshalle ab Dezember 2019. 


18.02.2019 | Stadtwerke Böblingen investieren in die Zukunft

Die neuen Blockheizkraftwerke (BHKW) an der Ernst-Reuter-Straße und im Technologiepark H 130 auf der Hulb sind für den Betreiber Stadtwerke Böblingen Grundpfeiler der regionalen, dezentralen Energieversorgung. Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz und der technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Alfred Kappenstein, drückten am Montag (18.2.2019) in der Betriebszentrale der Stadtwerke gemeinsam den symbolischen Startknopf. Das Heizwerk Grund ist durch die Integration des BHKW nun ein Heizkraftwerk. 

Die Motoren surren im verlässlichen Regelbetrieb und tragen ihren Teil zum Gelingen der Stromwende und des Klimaschutzes bei. Auch das Böblinger Stromnetz wird durch die beiden BHKW stabilisiert. Die Investitionskosten betragen insgesamt 5,4 Millionen Euro, ein Großteil der Kosten refinanziert sich über die gesetzliche Förderung des Stroms, der in hocheffizienten Anlagen mit umweltschonender „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) erzeugt wird. Alfred Kappenstein sagte: „Bei einem BHKW werden mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie genutzt. Mit dem Betrieb stellen wir eine regionale, saubere und effizient erzeugte Stromerzeugung sicher. Die BHKW tragen auch dazu bei, den Wärmepreis mittelfristig zu stabilisieren.“ Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz: „Böblingen engagiert sich seit Jahren im Klimaschutz. Die beiden neuen Blockheizkraftwerke tragen diesem Anliegen in besonderer Weise Rechnung. Zugleich geht es uns um eine verlässliche Energieversorgung der Menschen und der Betriebe. Auch dies gelingt hier überzeugend.“

Die beiden BHKW haben eine Stromleistung von jeweils rund zwei Millionen Watt. Die erzeugte Energie wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist. In einem Blockheizkraftwerk wird kombiniert Strom und Wärme erzeugt. Diese Kraft-Wärme-Kopplung nutzt den Energiegehalt des verwendeten Brennstoffs besonders effizient aus. Das schont die Umwelt und spart Ressourcen. Eingesetzt wird der emissionsarme Brennstoff Erdgas, der wesentlich weniger CO2 enthält als Heizöl oder gar Kohle. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine etablierte und erfolgreiche Technologie.

Die Stadtwerke Böblingen haben bereits gute Erfahrungen mit dem Betrieb von BHKW gesammelt: Am Standort Dagersheim betreiben sie seit 2009 ein BHKW in einer unterirdischen Heizzentrale. Es erzeugt seit einem Jahrzehnt zuverlässig Wärme und Strom. Im Jahr 2017 wurde es saniert und auf den aktuellen Technologiestand gebracht.

22.01.2019 | Stadtwerke Böblingen vermeiden Baustellen

Gute Nachrichten zum Jahresbeginn von den Stadtwerken Böblingen: Die SWBB werden aus Rücksicht auf die ohnehin belasteten Verkehrsteilnehmer in diesem Jahr keine eigenen Baumaßnahmen vorantreiben. Und der Wasserpreis bleibt 2019 auch im siebten Jahr in Folge stabil. Bei der Fernwärme gibt es Entlastungen für die Kunden.

Gute Nachrichten für das Jahr 2019: Baumaßnahmen wie Straßenbaustellen werden nur veranlasst, wenn diese unvermeidbar sind, z.B. durch aktuelle und nicht vorhersehbare Reparaturen von Leitungen oder bei beauftragten Hausanschlüssen. „Wir wissen, dass die Verkehrssituation in diesem Jahr in Böblingen recht schwierig ist“, sagt Geschäftsführer Alfred Kappenstein. „Deshalb werden wir uns 2019 sehr zurückhalten und Maßnahmen auch hintenanstellen. Wenn durch andere verantwortliche Stellen ohnehin Baumaßnahmen veranlasst werden, schließen wir uns diesen Bauarbeiten zwar an und werden gegebenenfalls unsere Leitungen sanieren. Aber in den seltensten Fällen geben wir den Impuls für Baustellen.“

Großprojekte erfolgreich abgeschlossen

Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke viele Großprojekte erfolgreich abgeschlossen und rund 17 Millionen Euro in Infrastrukturmaßnahmen investiert. „Weitere große Maßnahmen sind 2019 nicht vorgesehen. Die Bauprojekte wie der Anschluss des Technologieparks H130 an das Fernwärmenetz, die neue Kälteleitung oder die beiden neuen Blockheizkraftwerke werden sich im Alltagsbetrieb bewähren. Auch die Bäder haben wir planmäßig auf Vordermann gebracht, so dass hier erstmal keine neuen Baustellen zu erwarten sind“, sagt Geschäftsführer Gerd Hertle. Dass dennoch an der einen oder anderen Stelle Bauarbeiter im Auftrag der Stadtwerke aktiv sind, ist zur Erhaltung der Anlagen notwendig: So wird ab April beispielsweise das Parkhaus Kongresshalle teilsaniert.

Wasserpreis bleibt stabil 

Eine gute Nachricht gibt es auch für alle Bürgerinnen und Bürger Böblingens sowie die Gewerbebetriebe: Die Stadtwerke Böblingen halten den Preis für die Kunden ein weiteres Jahr konstant. Somit bleibt der Preis für Trinkwasser in Böblingen im siebten Jahr nacheinander unverändert bei 2,57 Euro brutto je m³.

Entlastungen bei der Fernwärme

In diesem Jahr werden die Fernwärme-Bezieher in Böblingen entlastet: Der Gemeinderat der Stadt Böblingen hat entschieden, dass die Konzessionsabgabe (Vertragsabgabe) von 3,21 Euro je Megawattstunde auf 0,37 Euro je Megawattstunde brutto reduziert wird – und dies rückwirkend zum 01.01.2015. Diese Entlastung bei den Abgaben um 2,84 EUR/MWh überlagert die allgemeine Preissteigerung bei Lohn und Investitionskosten (Wärme-Grundpreis +1,01 EUR auf 77,49 EUR/kW brutto für Zone 1) und den Anstieg der Kosten bei den fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl (Wärme-Arbeitspreis +1,43 EUR auf 69,82 EUR/MWh brutto). Daraus ergeben sich bei der Jahresrechnung in den meisten Fällen Gutschriften und geringere Abschläge als im Vorjahr. 

17.12.2018 | Zukunftstechnologie auf der Hulb: Stadtwerke Böblingen bauen Kältetrasse

Seit über 50 Jahren gibt es in Böblingen die Fernwärme – und jetzt auch bald die „Fernkälte“: Die Stadtwerke Böblingen errichten und betreiben für das hochspezialisierte Hightech-Unternehmen Advantest im Technologie-Park H130 auf der Hulb erstmals eine Kältetrasse. Sie dient der Kühlung der Halbleiter-Testsysteme von Advantest. Diese nutzt man zur Prüfung von hochkomplexen Computerchips und Prozessoren der neuesten Generation. 

Die 200 Meter lange Kältetrasse transportiert in einer Leitung, dem sogenannten Vorlauf, sechs bis acht Grad kaltes Wasser von der Energiezentrale des Technologieparks zum Anlagenraum im Gebäude 2. Dort kühlt das kalte Wasser die komplexen Testsysteme von Advantest. In einer zweiten Leitung, dem Rücklauf, strömt das dann auf 12 bis 14 Grad erwärmte Wasser zurück zur Energiezentrale. Fernkälte funktioniert also wie Fernwärme – nur mit kaltem Wasser. „Es gibt einen hohen Bedarf an Kühlung – vor allem bei den Hightech-Unternehmen auf der Hulb und im Technologie-Park H 130. Die mittlerweile von uns betriebene Energiezentrale, welche Kälte, Wärme und Druckluft zur Verfügung stellt, leistet hier einen wichtigen Beitrag für den Standort. Wir sind froh, mit unserer Expertise zum reibungslosen Betrieb des Technologieparks beitragen zu können“, sagt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.

Der Bau einer Kältetrasse ist aufwändiger als der einer Wärmetrasse. Wegen der Kälte sind die Stahlrohre korrosionsanfälliger. Die Temperaturisolierung muss somit „diffusionsdicht“ ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass während der gesamten Lebensdauer der Trasse von ca. 20 Jahren kein Wasser aus dem umgebenden Erdreich die Temperaturisolierung durchdringen darf, da sonst die Leitungen korrodieren (rosten). Im Bau und im Betrieb von Rohrleitungen verfügen die Stadtwerke aufgrund ihres Wasser- und Fernwärmenetzes über jahrelange Erfahrung. 
 
„Die Gesamtinvestitionen des Projekts beträgt rund 500.000 Euro. Es ist eine gute Investition für ein regionales Pilotprojekt, das bei Unternehmen mit einer hohen Energielast Interesse finden wird“, sagt Kappenstein. Der technologische Wandel mit immer größeren, leistungsfähigeren technologischen Anlagen und Servern bringt einen großen Bedarf an Kühlung mit sich. 

Das Unternehmen Advantest Europe GmbH, das die Kältetrasse in den nächsten Jahren nutzen wird, ist ein führender japanischer Hersteller von automatischen Testgeräten für die Halbleiterindustrie. Böblingen ist für das Unternehmen ein wesentlicher Entwicklungsstandort. Technische Innovationen wie der bevorstehende 5G Mobilfunkstandard, der rasante Fortschritt in der Automobilindustrie, wachsende Datenzentren und die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz führen zu einem stetig wachsenden Halbleitermarkt. Am Standort Böblingen werden die Testsysteme entwickelt und vor Serienfertigung in Betrieb genommen. Die Systeme kommen bei den führenden Chipherstellern weltweit zum Einsatz und stellen sicher, dass die elektronischen Bauelemente höchste Qualitätsstandards erfüllen und stets einwandfrei funktionieren.

Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Wir betreuen bereits mit unseren Sparten Wasser und Fernwärme die größten Rohrnetze Böblingens. Zukünftig können wir auch Kälteversorgungslösungen anbieten. Wir verstehen uns als moderner Dienstleister und Förderer von Infrastrukturprojekten in Böblingen, damit sich die Unternehmen auf Ihre Kerngeschäfte konzentrieren können.“

Hans-Jürgen Wagner, Geschäftsführer von Advantest Corporation in Deutschland: „Unsere Kernkompetenz liegt in der Entwicklung von Testsystemen für die Halbleiterindustrie. Der schnelllebige Markt stellt uns vor die tägliche Herausforderung den neuesten Technologien im IOT, Handy und Automobilbereich immer einen Schritt voraus zu sein. Mit den Stadtwerken in Böblingen haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der uns die benötigte Infrastruktur zur Verfügung stellt. So legen wir gemeinsam ein Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.“

17.12.2018 | Zukunftstechnologie auf der Hulb: Stadtwerke Böblingen bauen Kältetrasse

Seit über 50 Jahren gibt es in Böblingen die Fernwärme – und jetzt auch bald die „Fernkälte“: Die Stadtwerke Böblingen errichten und betreiben für das hochspezialisierte Hightech-Unternehmen Advantest im Technologie-Park H130 auf der Hulb erstmals eine Kältetrasse. Sie dient der Kühlung der Halbleiter-Testsysteme von Advantest. Diese nutzt man zur Prüfung von hochkomplexen Computerchips und Prozessoren der neuesten Generation. 

Die 200 Meter lange Kältetrasse transportiert in einer Leitung, dem sogenannten Vorlauf, sechs bis acht Grad kaltes Wasser von der Energiezentrale des Technologieparks zum Anlagenraum im Gebäude 2. Dort kühlt das kalte Wasser die komplexen Testsysteme von Advantest. In einer zweiten Leitung, dem Rücklauf, strömt das dann auf 12 bis 14 Grad erwärmte Wasser zurück zur Energiezentrale. Fernkälte funktioniert also wie Fernwärme – nur mit kaltem Wasser. „Es gibt einen hohen Bedarf an Kühlung – vor allem bei den Hightech-Unternehmen auf der Hulb und im Technologie-Park H 130. Die mittlerweile von uns betriebene Energiezentrale, welche Kälte, Wärme und Druckluft zur Verfügung stellt, leistet hier einen wichtigen Beitrag für den Standort. Wir sind froh, mit unserer Expertise zum reibungslosen Betrieb des Technologieparks beitragen zu können“, sagt Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.

Der Bau einer Kältetrasse ist aufwändiger als der einer Wärmetrasse. Wegen der Kälte sind die Stahlrohre korrosionsanfälliger. Die Temperaturisolierung muss somit „diffusionsdicht“ ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass während der gesamten Lebensdauer der Trasse von ca. 20 Jahren kein Wasser aus dem umgebenden Erdreich die Temperaturisolierung durchdringen darf, da sonst die Leitungen korrodieren (rosten). Im Bau und im Betrieb von Rohrleitungen verfügen die Stadtwerke aufgrund ihres Wasser- und Fernwärmenetzes über jahrelange Erfahrung. 
 
„Die Gesamtinvestitionen des Projekts beträgt rund 500.000 Euro. Es ist eine gute Investition für ein regionales Pilotprojekt, das bei Unternehmen mit einer hohen Energielast Interesse finden wird“, sagt Kappenstein. Der technologische Wandel mit immer größeren, leistungsfähigeren technologischen Anlagen und Servern bringt einen großen Bedarf an Kühlung mit sich. 

Das Unternehmen Advantest Europe GmbH, das die Kältetrasse in den nächsten Jahren nutzen wird, ist ein führender japanischer Hersteller von automatischen Testgeräten für die Halbleiterindustrie. Böblingen ist für das Unternehmen ein wesentlicher Entwicklungsstandort. Technische Innovationen wie der bevorstehende 5G Mobilfunkstandard, der rasante Fortschritt in der Automobilindustrie, wachsende Datenzentren und die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz führen zu einem stetig wachsenden Halbleitermarkt. Am Standort Böblingen werden die Testsysteme entwickelt und vor Serienfertigung in Betrieb genommen. Die Systeme kommen bei den führenden Chipherstellern weltweit zum Einsatz und stellen sicher, dass die elektronischen Bauelemente höchste Qualitätsstandards erfüllen und stets einwandfrei funktionieren.

Alfred Kappenstein, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Wir betreuen bereits mit unseren Sparten Wasser und Fernwärme die größten Rohrnetze Böblingens. Zukünftig können wir auch Kälteversorgungslösungen anbieten. Wir verstehen uns als moderner Dienstleister und Förderer von Infrastrukturprojekten in Böblingen, damit sich die Unternehmen auf Ihre Kerngeschäfte konzentrieren können.“

Hans-Jürgen Wagner, Geschäftsführer von Advantest Corporation in Deutschland: „Unsere Kernkompetenz liegt in der Entwicklung von Testsystemen für die Halbleiterindustrie. Der schnelllebige Markt stellt uns vor die tägliche Herausforderung den neuesten Technologien im IOT, Handy und Automobilbereich immer einen Schritt voraus zu sein. Mit den Stadtwerken in Böblingen haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der uns die benötigte Infrastruktur zur Verfügung stellt. So legen wir gemeinsam ein Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.“

03.12.2018 | Weihnachtsspende statt Geschenke: Stadtwerke unterstützen Hospizverein Böblingen-Sindelfingen e. V.

„Unter dem Motto ‚Weihnachtsspende statt Geschenke‘ haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, 2.000 Euro an den im Januar 2018 gegründeten Hospizverein Böblingen-Sindelfingen e. V. zu spenden. Die Spende kommt jenen Personen zugute, die sich mit Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit für die Gemeinschaft in Böblingen engagieren“, so Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen GmbH & Co. KG bei der Spendenscheckübergabe an den Verein.

„Uns ist es ein besonderes Anliegen, in Böblingen einen Ort entstehen zu lassen, an dem schwerstkranke, sterbende Menschen unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Herkunft, ihrer politischen Anschauung oder ihrer sexuellen Orientierung in der letzten Lebensphase würdevoll begleitet werden. Unser Verein steckt noch in den Kinderschuhen - alle Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die Spende der Stadtwerke. Das Geld hilft uns dabei, die Arbeit des Vereins weiter voranzutreiben und anstehende Projekte zu bewältigen“, freut sich Maria Dries-Koblowsky, Vorsitzende des Hospizvereins. 

Aktuell sucht der Hospizverein ein passendes Haus für seine Arbeit – gerne auch zum Umbau. Wenn möglich mit etwas Grünfläche. Außerdem sind neue Mitglieder jederzeit herzlich Willkommen. Nähere Informationen finden Sie unter www.hospizvereinbb.de oder senden Sie eine E-Mail an info@hospizvereinbb.de.

Im Bild v.l.n.r.: Beatrix Vögele (Vereinsmitglied), Gianfranco Paradisi (Schatzmeister, Hospizverein), Gerd Hertle (Geschäftsführer, Stadtwerke Böblingen), Maria Dries-Koblowsky (1. Vorsitzende, Hospizverein) und Elisabeth Kenntner Scheible (stellv. Vorsitzende, Hospizverein).

31.10.2018 | IBV Wohnungsunternehmen optimiert Gebäudetechnik und setzt langfristig auf Fernwärme

Mit der Optimierung der Anlagentechnik und effizienter Anlagenauslastung reduziert die IBV Wohnungsunternehmen Erich Ross GmbH & Co. KG die Energiekosten für rund 200 Wohnungen: Das Wohnungsunternehmen hat zusammen mit dem von ihr beauftragten Ingenieurbüro für Versorgungstechnik, Defiebre und Stefan, die Fernwärme erst auf den Prüfstand gestellt und sich sodann für die hocheffiziente Fernwärme und das neue Preissystem der Stadtwerke Böblingen entschieden.

Entscheidung für die Fernwärme – Preissystem setzt sinnvolle Anreize zum Sparen
Im Rahmen der Gesamtportfoliostrategie für ihre Standorte in Süddeutschland – und somit auch für Böblingen – hat die IBV Wohnungsunternehmen Erich Ross GmbH & Co. KG, gemeinsam mit dem vorgenannten Ingenieurbüro, die Energieversorgung kritisch hinterfragt und deshalb auch Alternativen zur Fernwärme bewertet. Die Fernwärme war dabei keineswegs gesetzt. „Wir denken grundsätzlich frei und ohne Scheuklappen“, erklärt Michael Ross-Mezger, geschäfts-führender Gesellschafter des lBV Wohnungsunternehmens. „Darum haben wir verschiedene Varianten von Sanierungs-maßnahmen untersucht – und sogar einen Erdgasanschluss für ein Blockheizkraftwerk geprüft. Im Ergebnis zeigt sich die Fernwärmeversorgung als wirtschaftlichste Lösung für unsere Objekte in Böblingen“, resümiert Michael Ross-Mezger.


„Die aktuellen Grund- und Arbeitspreise der Stadtwerke Böblingen brachten uns auf die Idee, das neue Preissystem mit den Leistungszahlen unserer Haustechnik abzugleichen und entsprechend zu optimieren: Die Anschlussleistungen für die beiden Übergabestationen konnten in Abstimmung mit den Stadtwerken Böblingen gesenkt werden. Das spart Kosten für die Vorhaltung von Fernwärme“, berichtet Florian Rehm, technischer Leiter des IBV Wohnungsunternehmens. Ferner war Gegenstand der Prüfung, die vorhandenen Wärmetauscher zu erneuern. Sein Kollege Toralf Brecht-Schmidt, zuständig für die Betriebskostenabrechnung, ergänzt: „Aufgrund der reduzierten Anschlusswerte stehen wir mit den laufenden Kosten praktisch da, wo wir beim alten Preissystem Ende 2012 lagen. Gegenüber dem damaligen Niveau sind unsere Kosten nur um 1,75 Prozentpunkte gestiegen, und das insgesamt über einen Zeitraum von sechs Jahren und nicht per anno.“


„Für die Fernwärme ist es wichtig, dass die großen Kunden in der Solidargemeinschaft mit den kleineren Kunden verbleiben“, stellt Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, fest. „Dies zeigt, dass unser 2017 eingeführtes Tarifsystem marktgerechte Preise erzielt – auch für die rund 200 Haushalte in diesen größeren Objekten.“


Seit 2015 verfolgen die Stadtwerke Böblingen ein umfangreiches Programm zur Senkung der Anschlussleistung, von dem nun auch das IBV Wohnungsunternehmen profitiert. „Wir haben von den Stadtwerken entsprechende Informationen mit den Jahresrechnungen erhalten und haben diesen Weg konsequent begleitet“, so Brecht-Schmidt von IBV. „Wir reduzieren so unsere Kosten für die Leistungsbereitstellung erheblich.“
„Ende 2016 wurde der Arbeitspreis für alle Fernwärme-Kunden um rund ein Viertel gesenkt“, erklärt Gerd Hertle von den Stadtwerken Böblingen. „Außerdem reduzieren sich dadurch die witterungsbedingten Unsicherheiten. Die Kosten für die Wärme bleiben für unsere Kunden auch in kalten Jahren vergleichsweise stabil – vor allem im Vergleich zu früher.“


Erst kürzlich hat die Stadt Böblingen nach Gesprächen mit der Energiekartellbehörde die Konzessionsabgabe für Fernwärme gesenkt und verzichtet zusätzlich auf einen Kommunalrabatt. Beide Entscheidungen kommen den Fernwärmekunden zu Gute, sehr zur Freude des lBV Wohnungsunternehmens. „Wir erkennen die umweltfreundliche Bedeutung der Fernwärme, sei es der Primärenergiefaktor von 0,00 oder auch die niedrigen CO2-Werte. Darum sollte die Fernwärme allenfalls mit der gleichen Konzessionsabgabe wie Erdgas belegt sein, wie es jetzt der Fall ist“, so Michael Ross-Mezger vom IBV Wohnungsunternehmen. „Die Fernwärme ist ein wichtiges Fundament, wenn wir weitere Maßnahmen in den Gebäuden bewerten. Wir können uns gut vorstellen, den Wärmevertrag auf zehn Jahre zu verlängern.“


Hintergrund
Die beiden Hochhäuser überragen die urbanen Strukturen der Großwohnsiedlung Böblingen-Grund. Die Gesamtanlage ist gekennzeichnet durch eine große Grünfläche mit Baumbestand zwischen den Häusern sowie einem zum Objekt gehörenden Kinderspielplatz.
Die Haushalte in den beiden Gebäuden des IBV Wohnungsunternehmens verbrauchen rund 2.000 Megawattstunden Wärme pro Jahr. Das entspricht etwa 2% des gesamten Absatzes der Stadtwerke Böblingen. Die Stadtwerke beliefern bisher vor allem Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser. So müssen die Stadtwerke Böblingen in anderen Straßenzügen rund 300 einzelne Anschlüsse beliefern, um auf den gleichen Absatz zu kommen, der über die nur zwei Anschlüsse zu den Hochhäusern der Großwohnsiedlung Böblingen-Grund transportiert wird.

25.10.2018 | Weiterentwicklung Technologiepark H130

Der Technologiepark H130 vollzieht den nächsten Entwicklungsschritt: Künftig erzeugen Photovoltaik-Module auf den Dächern des Technologieparks sauberen Strom. Der Bau für die erste Anlage mit rund 750 Kilowatt Spitzenleistung ist in vollem Gange, eine weitere Anlage mit einer Leistung von 200 kW soll folgen. Die Gesamtleistung steigt somit auf rund 950 kW. Die Anlage ist damit die zweitgrößte Aufdach-PV-Anlage in ganz Böblingen und sogar die größte PV-Anlage, die in den letzten fünf Jahren in Böblingen installiert wurde. Rechnerisch können die PV-Anlagen rund 265 Haushalte mit Strom versorgen.

Die Photovoltaik-Anlagen sind der zweite Meilenstein auf dem Weg, die Energieversorgung am Technologiepark zu modernisieren. Bereits seit März laufen die Bauarbeiten zur Errichtung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) der Stadtwerke. Die kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung/KWK) macht das BHKW hocheffizient. Die Anlagen – PV-Module und BHKW – verfügen über ein gemeinsames Einspeisemanagement und speisen noch 2018 den ersten Strom ins Netz ein.

Partnerschaft von Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung

Die PV-Anlagen und das BHKW ergänzen sich clever im saisonalen Verlauf: Die PV-Module auf dem Dach des Technologieparks liefern vor allem im Sommer hohe Energiemengen. Das Blockheizkraftwerk der Stadtwerke produziert hingegen vor allem in den kalten Wintermonaten Wärme und Strom. So kann die Kapazität des Stromnetzes optimal genutzt werden.

Dr. Stefan Belz, Oberbürgermeister der Stadt Böblingen:
„Das Praxisbeispiel des Technologieparks zeigt, dass die Energiewende in unserer Stadt in vollem Gange ist. Wir reduzieren unsere CO2-Emissionen, und es freut mich besonders, dass Gewerbetreibende wie der Technologiepark Verantwortung für unsere Umwelt und Gesellschaft übernehmen. Gemeinsam können wir hier in Böblingen etwas bewegen.“

Kai Westerfeld, Leiter Property Management Frankfurt für den Technologiepark H130:
„Der Technologiepark in Böblingen ist eine wichtige Immobilie, die wir konsequent weiterentwickeln. Wir investieren nach und nach in energieeffizientere Technik im Objekt. Die Bereitstellung der Dachflächen für die Installation von PV-Anlagen ist ein weiterer Schritt, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir haben dieses bereits an vielen anderen Standorten getan. Für den Objekteigentümer ist der ökonomische Nutzen kaum gegeben; hier steht das Ökologische im Vordergrund. “

Enno Berner, Geschäftsführer solarSTEP Energie GmbH:
„Wir planen und errichten europaweit PV-Anlagen. Dabei profitieren wir von der kooperativen Zusammenarbeit mit den beteiligten Energieversorgern. Beispielsweise stimmen wir mit den Stadtwerken Böblingen das Einspeisekonzept für die PV-Anlage und das hocheffiziente BHKW eng ab. So stellen wir sicher, dass sich der Ökostrom der PV-Anlage und der KWK-Strom aus dem Stadtwerke-BHKW optimal ergänzen.“

Gerd Hertle und Alfred Kappenstein, Geschäftsführung der Stadtwerke Böblingen:
„Das Projekt, die Energieversorgung des Technologieparks weiter zu entwickeln, ist für uns ein besonderer Ansporn. Die Energiewirtschaft spricht viel von der so genannten Sektorkopplung – der cleveren Interaktion von Strom, Gas, Wärme und Kälte. Zusammen mit einem Vorreiter wie dem Technologiepark und SolarSTEP lassen sich diese Ideen in die Praxis umsetzen. Der Technologiepark ist ein ideales Beispiel, wie die Energiewelt von morgen schon heute funktioniert.“

Über den Technologiepark H130

Die H130 Böblingen GmbH ist Eigentümerin des gleichnamigen Technologieparks an der S-Bahnstation Böblingen-Hulb. Entlang der Herrenberger Straße beherbergt die Liegenschaft einen Mix aus international tätigen Konzernen und Unternehmen aus Technologie, Forschung und Entwicklung, Dienstleistung und leichter Produktion. Der Technologiepark prägt mit seiner Vielfalt an Unternehmen die Hulb wesentlich mit. Er ist derzeit vollvermietet. Die gute Verkehrsanbindung, eine hochmoderne Ausstattung und ausgedehnte Grünflächen machen den Technologiepark zu einem beliebten Standort.

Über solarSTEP

Die solarSTEP Unternehmensgruppe aus Königstein im Taunus mit Niederlassungen in Frankfurt a.M., Aachen, Spanien und Italien ist ein international ausgerichteter System-Partner für die professionelle Umsetzung von Photovoltaik-Projekten. Dabei bietet solarSTEP Lösungen für Montagesysteme, Planung und Bau sowie Services rund um die technische Betriebsführung, inklusive Anlagenüberwachung und Wartung oder auch die Investition und Pacht von Dachflächen.

24.08.2018 | Besucherrekord im Böblinger Freibad

Das Böblinger Freibad schließt die aktuelle Badesaison mit einem Rekordergebnis ab. Bereits zum Stichtag 15. August besuchten über 135.000 Gäste das Böblinger Bad. Bis zum Ende der Saison am 9. September erwarten die Stadtwerke, dass die Marke von 150.000 Besuchern überschritten wird. „Wir freuen uns darüber, dass unser Freibad in diesem Jahr so gut angenommen wurde“, so Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz. „Besonders hervorzuheben ist, dass der Betrieb reibungslos funktionierte und es zu keinerlei Zwischenfällen kam. Die Wiedereinführung des Angebots zum Frühbaden war goldrichtig. Prima, dass dieses von den Stadtwerken und den Bäderbeschäftigten so kundenorientiert mitgetragen wird. Für den bisher sehr guten Badesommer in Böblingen gilt dem Betriebsleiter der Bäder und seinem Team großer Dank meinerseits und sicher ebenso von den bislang über 135.000 Badegästen.“

SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle und SWBB-Bäder-Betriebsleiter Michael Welz ziehen ebenfalls ein durchweg positives Resümee der Freibad-Saison. „Sicherlich haben der sehr lange Sommer und die anhaltende Hitzewelle im Juli und August einen wesentlichen Einfluss auf die Besucherzahlen. An besonders heißen Tagen und in den Ferien kommen täglich über 5.000 Gäste ins Böblinger Freibad. Das ist zwar eine große Herausforderung - trotz allem ist der Besucherrekord für uns natürlich Anlass zur Freude“, sagt Hertle. „Die hohen Besucherzahlen spiegeln sich auch in den Einnahmen wider. Stand Mitte August verzeichnen wir Einnahmen in Höhe von circa 280.000 Euro. Damit lassen sich natürlich weitere Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen wesentlich leichter realisieren.“ 

Neuer Eingangsbereich und Frühbader

Zum Saisonstart präsentierte sich das Böblinger Freibad mit vielen Neuerungen, mit denen die Stadtwerke die Aufenthaltsqualität weiter verbesserten. Die positiven Veränderungen sind für die Besucher bereits am Eingang spürbar: Der neu gestaltete Eingangsbereich mit fünf Ein- und drei Ausgängen, zwei Kassenautomaten und einem separaten Vereinszugang sorgt für eine schnellere Abwicklung. Das Kassenhäuschen und die Schließfächer wurden saniert und umgestaltet. Das neue Kassensystem ermöglicht erstmals auch die Bezahlung mit EC-Karte. Ein Highlight der Saison: der neu gestaltete „Calistehnics-Park“. „Die Fitness- und Trainingsgeräte bieten die Möglichkeit zu funktionellen und kräftigenden Eigengewichtsübungen und sind eine tolle sportliche Ergänzung für das Bad“, so SWBB-Bäder-Betriebsleiter Welz. „Doch die beste Nachricht für viele Badegäste war wohl, dass in dieser Saison das Freibad für Frühbader wieder von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr geöffnet war.“

Zusätzlich bauten die Stadtwerke den Spielplatzbereich attraktiv aus, sanierten die Fassade des Technikgebäudes und das Dach, führten Malerarbeiten an Gebäuden durch, erneuerten die Lüftungsanlage in den Damenduschen und pflanzten zahlreiche Bäume auf dem gesamten Areal. „Insgesamt lag die Investitionssumme für die Saison 2018 im Freibad bei etwa 350.000 Euro“, verrät Welz. 

Zahlreiche Böblinger Kinder lernten schwimmen

Ein besonderer Erfolg der Saison war die Aktion „Schwimmen – ich lern‘s“, einer Initiative der SV Böblingen, der Bürgerstiftung und der Stiftung der Kreissparkasse Böblingen. Nachdem eine Umfrage an Böblinger Grundschulen ergeben hatte, dass fast 42 Prozent der Erst- und Zweitklässler in Böblingen sich nicht sicher im Wasser bewegen können, fanden in den Sommerferien Kurse der Schwimmschule und der Schwimmabteilung der SV Böblingen e. V. in den Böblinger Bädern statt. „Ich freue mich, dass zahlreiche Böblinger Kinder in unseren Bädern das Schwimmen gelernt haben“, so Welz. „Die Zahl der erfolgreich bestandenen Schwimmabzeichen-Prüfungen ist deutlich gestiegen. Zudem haben wir auch Schwimmnachweise für Bewerbungszwecke, zum Beispiel für den Polizeiberuf, abgenommen. Und auch in diesem Jahr war unser Freibad wieder Austragungsort der Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften der Jugend. Ein sportliches Highlight, für das wir die Freibad-Kapazitäten gerne zur Verfügung gestellt haben.“

Blick hinter die Kulissen: Intensive Pflege des Freibads

Während der Saison kümmern sich 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um einen reibungslosen Ablauf im Böblinger Freibad. „Die Wasserqualität unserer insgesamt drei Becken sowie die 1,9 Hektar große Liegewiese müssen ständig in Stand gehalten werden. Die Liegewiese wird in der Regel zehnmal pro Saison gemäht, täglich gereinigt und in trockenen Perioden auch mehrfach pro Woche gewässert“, gibt Welz einen Einblick. „Die Becken fassen zusammen 4.564 Kubikmeter (4,564 Millionen Liter) Wasser, das ständig gereinigt und qualitativ überwacht werden muss – täglich entnehmen wir drei Proben und zusätzlich läuft eine permanente Überwachung durch Messelektroden. Der Schutz unserer Badegäste vor eventuellen Krankheitserregern wie Keimen und Bakterien hat oberste Priorität. Die Wasserqualität muss immer einwandfrei sein.“ Allein die Rasenpflege der Liegewiese und die Pflege der Büsche und Hecken sowie die Überwachung der Wasserqualität kosten die Stadtwerke circa 50.000 Euro im Jahr.

Doch trotz sehr guter Bewertungen und hohen Besucherzahlen in dieser Saison: Das Freibad bleibt ein Zuschussbetrieb. „Dank des guten Sommers können wir vermutlich bei der Kostendeckung einen leicht besseren Wert als in den Vorjahren erzielen. Allerdings stehen demgegenüber auch beispielsweise höhere Pachten. In vielen Städten werden öffentliche Freibäder geschlossen, vor allem wegen Personalmangels. Gott sei Dank können wir seit vielen Jahren auf einen konstanten Mitarbeiterstamm zählen – und haben sogar eine Auszubildende in den Bädern. Und wir sind stolz darauf, dass wir die Eintrittspreise bislang auf einem regional vergleichbaren guten Niveau halten konnten“, fasst Hertle die Freibadsaison unter rein wirtschaftlichen Aspekten zusammen.

Hallenbad: Am 10. September startet die neue Saison

Während der Sommerpause wurde das Hallenbad aufwendig saniert und präsentiert sich in neuem Glanz für die kommende Saison. Insgesamt investierten die Stadtwerke circa 1,5 Millionen Euro. Neben Dacharbeiten wurden der Sauna- und Duschbereich sowie der Whirlpool erneuert und die Badehalle neu gefliest. Die Stadtwerke sanierten den Sprungturm und die Sprungbretter, führten Abdichtungs- und Betonarbeiten durch, tauschten Pumpen, Scheiben, die Enthärtungsanlage und das Filtermaterial. „Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher in der kommenden Hallenbad-Saison“, sagt Welz. „Wir möchten die gute Qualität unseres Hallenbades auf einem konstanten Niveau halten und sind auch immer dankbar für praktische Verbesserungsvorschläge unserer Gäste, zum Beispiel für den Umkleiden-, Dusch- und Saunabereich, die wir gerne versuchen, in die Investitionsplanung mit aufzunehmen.“  


20.07.2018 | Deutschlands beliebteste Freibäder: Böblinger Freibad erzielt tolles Testergebnis

Ferienzeit ist Badezeit, auch für die Daheimgebliebenen: Der deutsche Sommer 2018 eignet sich besonders für den Besuch eines Freibades. Doch wo lohnt sich ein Besuch? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat rund 60.000 Kundenmeinungen über die populärsten 360 Freibäder ausgewertet und Deutschlands ultimatives Freibad-Ranking erstellt. Das Böblinger Freibad schneidet im baden-württembergischen Vergleich sehr gut ab und erzielt in der Bewertung 4,5 von 5 Punkten.  

Bewertet wurden unter anderem die Sauberkeit, Kinderfreundlichkeit und eine gute Ausstattung wie Rutschen und Sportmöglichkeiten. Wichtig sind vielen Besuchern auch großzügige Liegewiesen, schattige Plätze und ein gutes Essensangebot. ,,Wir freuen uns sehr über dieses gute Ergebnis. In den letzten Jahren haben wir einiges getan, um die Aufenthaltsqualität in unserem Freibad stetig zu verbessern. Das wird von den Besuchern offensichtlich anerkannt", freut sich Michael Weiz, Betriebsleiter der Böblinger Bäder bei den Stadtwerken Böblingen. 

Ausgewertet wurden alle öffentlich zugänglichen Freibäder im Einzugsbereich der 80 größten Städte Deutschlands (über 100.000 Einwohner, Umkreis von rund 15 km). Hier geht es zur Tabelle: https://www.testberichte.de/link/freibadranking

03.07.2018 | Weiterer Meilenstein beim Bau des BHKW in der Ernst-Reuter-Straße erreicht

Der Bau des neuen BHKW in der Ernst-Reuter-Straße kommt weiterhin gut voran: Heute wurde das BHKW-Modul angeliefert – morgen, am 4. Juli, folgt der Trafo. Seit Beginn der Bauarbeiten für das neue BHKW im Januar dieses Jahres hat sich viel getan – nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten wurde im Mai der 61 Meter hohe neue Stahlkamin aufgerichtet. „Nachdem das BHKW-Modul nun auch aufgestellt ist, geht es demnächst nahtlos mit den Ausbaugewerken los. Auf der Agenda steht jetzt die Anbindung an das Strom- und Rohrnetz. Wir freuen uns, das wir weiterhin voll im Zeitplan liegen und so gut voran kommen“, zieht Fritz Burkhardt, bei den Stadtwerken Böblingen verantwortlich für den Bau des BHKW in der Ernst-Reuter-Straße, Bilanz.

BHKW für hocheffiziente Wärmeerzeugung: Stadtwerke investieren weiter in Fernwärme.

Im Jahr 2016 fiel die Entscheidung, jetzt wird gebaut: Noch bis Jahresende errichten wir in Böblingen zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von jeweils rund zwei Megawatt (zwei Millionen Watt). Standorte sind das Heizwerk Grund in der Ernst-Reuter-Straße und der Technologiepark H130 in der Herrenberger Straße. Mit dieser Maßnahme verbessern die Stadtwerke die Versorgungssicherheit und unterstützen den Klimaschutz. Die BHKW tragen auch dazu bei, den Wärmepreis mittelfristig zu stabilisieren.

In einem Blockheizkraftwerk wird kombiniert Strom und Wärme erzeugt. Diese „Kraft-Wärme-Kopplung“ (kurz KWK) nutzt den Energiegehalt des verwendeten Brennstoffs besonders effizient aus. Das schont die Umwelt und sorgt für kostengünstige Wärme. Eingesetzt wird nur der emissionsarme Brennstoff Erdgas, der wesentlich weniger CO2 enthält als Heizöl. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine etablierte und erfolgreiche Technologie, umso erstaunlicher, dass diese im Heizwerk Grund bisher nicht eingesetzt wurde.

Durch den Bau der Blockheizkraftwerke gestalten wir die Energieerzeugung effizienter, flexibler und marktfähiger als bisher. Dieser Schritt hilft uns, Herausforderungen aus der Vergangenheit auch bei der Erzeugung von Wärme zu überwinden. Erstens wird bisher zu viel Wärme im Heizwerk Grund durch ältere, konventionelle und im Ergebnis ineffiziente Heizkessel erzeugt. Zweitens fehlen effiziente Erzeugungsanlagen, mit denen wir die Versorgung unserer Kunden gegen Engpässe entlang der Transportkette vom RMHKW oder vom Heizkraftwerk der Daimler AG absichern.

Wir haben bereits gute Erfahrungen mit dem Betrieb von BHKW gesammelt: Am Standort Dagersheim betreiben wir seit 2009 ein BHKW in einer unterirdischen Heizzentrale. Es erzeugt seit bald einem Jahrzehnt zuverlässig Wärme und Strom. Die elektrische Leistung beträgt rund 800 kW (800.000 Watt). Nach umfangreicher Modernisierung in unserem BHKW Dagersheim im Jahr 2017 konnte die Leistung dort sogar bei gleichem Gasverbrauch auf 840 kW gesteigert werden.

Der Einsatz der beiden weiteren BHKW erfolgt vor allem im Winter, in Übergangszeiten und in Revisionszeiten des RMHKW. So wird die vergleichsweise teure, konventionelle Wärmerzeugung durch Heizkessel erheblich reduziert.

Wir können diese Investitionen stemmen, weil der Gesetzgeber diese Technologie in erheblichem Umfang durch das Energiesteuergesetz, das Stromsteuergesetz und durch das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung fördert. Die Anlagen sind ein wichtiger Baustein in unserer nachhaltigen Wärmestrategie.


22.06.2018 | Anpassung der Fernwärmegestattungsentgelte (Konzessionsabgabe)

Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, hat der Gemeinderat über die Anpassung der Fernwärmegestattungsentgelte (Konzessionsabgabe) gegenüber den SWBB verhandelt und entschieden: Das Fernwärmegestattungsentgelt wird rückwirkend zum 01.01.2015 und für den Rest der Vertragslaufzeit von 0,27 ct/kWh auf 
0,031 Ct/kWh reduziert. Auf den von den SWBB gewährten Kommunalrabatt in Höhe von 10 % des Eigenverbrauches wird ab 01.01.2018, ebenfalls für den Rest der Vertragslaufzeit verzichtet.

Die Reduzierung des Gestattungsentgeltes führt zu einer spürbaren Reduzierung der Fernwärmepreise und damit zu einer deutlichen Entlastung der Fernwärmekunden. Durch die Reduzierung des Gestattungsentgeltes profitiert ein Haushalt mit 20 MWh Wärmeverbrauch von rund 60 EUR pro Jahr Entlastung gegenüber der Vergangenheit.

„Wir freuen uns über den Beschluss des Gemeinderates. Die Senkung der Abgabe führt zu einer spürbaren Entlastung unserer Kunden – und das sind gute Nachrichten.
Und: Die aktuelle Senkung der Konzessionsabgabe bestätigt: Die Umstellung des Tarifsystems 2017 – insbesondere die erheblichen Senkung des Arbeitspreises – war nur der erste Schritt, das Preissystem wettbewerbsfähiger auszurichten. Bereits bei der Entwicklung der Tarifstruktur vor rund zwei Jahren haben die Stadtwerke in vorausschauender Absicht die Konzessionsabgabe als Preisbestandteil separiert, um der Stadt den Weg für eine praktikable Anpassung der Konzessionsabgabe zu eröffnen“, so Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen GmbH & Co. KG. „Alles in allem stärkt diese nun beschlossene Maßnahme vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der Fernwärme, die ein großes Ausbaupotenzial vorweist. Zukünftig wird Wärme nicht stärker mit Konzessionsabgaben belastet als die weniger klimafreundliche Wettbewerbsenergie Erdgas“, ergänzt Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.

Lange Vorbereitung führt zu gutem Zwischenergebnis

Schon seit Jahren laufen die Gespräche und Verhandlungen rund um die Konzessionsabgabe zwischen den Stadtwerken Böblingen und der Stadt. Umso erfreulicher, dass sich die Stadt nun zu einer Senkung mit Rückwirkung bis zum 01.01.2015 entschieden hat. 

19.06.2018 | Sonne satt! Das sind die Freibad-Trends 2018

Strahlender Sonnenschein lädt in dieser Woche zum Abkühlen ins Freibad ein. Pünktlich zum Start in die Saison haben die Stadtwerke Böblingen die Sommer-Trends 2018 ermittelt. Das Wichtigste vorab: Langeweile kann garantiert nicht aufkommen. Es geht bunt und sportlich zu. 

Ein absolutes Muss für alle, die den Sommer über fit in den Tag starten wollen, ist das Frühschwimmen. Auch in diesem Jahr öffnet das Freibad Böblingen werktags um 6:30 Uhr – für den ultimativen Frischekick in den Tag. Wer es lieber gemütlich mag, greift zum Sofa im Hosentaschenformat. Der Air Lounger lässt sich mühelos durch einen Schwung mit Luft füllen und ist das Trend-Teil für die Liegewiese.

Kopf unter Wasser und dann ganz normal weiteratmen: Die neuen Vollgesichtsmasken sind der Riesenspaß für alle Tauchbegeisterten im Nichtschwimmerbecken. Wasserdichte Bluetooth-Kopfhörer sorgen dabei für den nötigen Rhythmus. Der richtige Beat bestimmt den Sommer ebenso wie die schrillen aufblasbaren Pool-Stars. Dieses Jahr erobert der Pink Flamingo die Liegewiese und das Attraktionsbecken im Böblinger Freibad. 

Ein Blick auf die Modetrends am Beckenrand: Der Badeanzug setzt seinen Siegeszug fort und macht weiterhin dem Bikini Konkurrenz. Die Einteiler strahlen in diesem Jahr auch in Böblingen in bunten Gute-Laune-Farben. Die Füße mancher Badebegeisterten zieren Gummilatschen in Fischform. 
Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, weiß: „Gerade in den ersten Wochen der neuen Saison zeichnen sich die Trends des Jahres ganz klar ab. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, welche Dinge sich durchsetzen.“
Jetzt im Sommer ist das Freibad täglich von 6.30 (am Wochenende von 8.00 Uhr) bis 19.30 (im Juli und August bis 20.00 Uhr) geöffnet.

23.05.2018 | BHKW für hocheffiziente Wärmeerzeugung: Stadtwerke investieren weiter in Fernwärme

Im Jahr 2016 fiel die Entscheidung, jetzt wird gebaut: Noch bis Jahresende errichten die Stadtwerke Böblingen (SWBB) zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von jeweils rund zwei Megawatt (zwei Millionen Watt). Standorte sind in Böblingen das Heizwerk Grund in der Ernst-Reuter-Straße und der Technologiepark H130 in der Herrenberger Straße. Mit dieser Maßnahme verbessern die Stadtwerke die Versorgungssicherheit und unterstützen den Klimaschutz. Die BHKW tragen auch dazu bei, den Wärmepreis mittelfristig zu stabilisieren.

In einem Blockheizkraftwerk wird kombiniert Strom und Wärme erzeugt. Diese „Kraft-Wärme-Kopplung“ (kurz KWK) nutzt den Energiegehalt des verwendeten Brennstoffs besonders effizient aus. Das schont die Umwelt und sorgt für kostengünstige Wärme. Eingesetzt wird nur der emissionsarme Brennstoff Erdgas, der wesentlich weniger CO2 enthält als Heizöl. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine etablierte und erfolgreiche Technologie, umso erstaunlicher, dass diese im Heizwerk Grund bisher nicht eingesetzt wurde.

Durch den Bau der Blockheizkraftwerke gestalten die Stadtwerke die Energieerzeugung effizienter, flexibler und marktfähiger als bisher. Dieser Schritt hilft, Herausforderungen aus der Vergangenheit auch bei der Erzeugung von Wärme zu überwinden. Erstens wird bisher zu viel Wärme im Heizwerk Grund durch ältere, konventionelle und im Ergebnis ineffiziente Heizkessel erzeugt. Zweitens fehlen effiziente Erzeugungsanlagen, mit denen die Versorgung der Kunden gegen Engpässe entlang der Transportkette vom RMHKW oder vom Heizkraftwerk der Daimler AG abgesichert wird.

Die Stadtwerke haben bereits gute Erfahrungen mit dem Betrieb von BHKW gesammelt: Am Standort Dagersheim betreiben die SWBB seit 2009 ein BHKW in einer unterirdischen Heizzentrale. Es erzeugt seit bald einem Jahrzehnt zuverlässig Wärme und Strom. Die elektrische Leistung beträgt rund 800 kW (800.000 Watt). Nach umfangreicher Modernisierung im BHKW Dagersheim im Jahr 2017 konnte die Leistung dort sogar bei gleichem Gasverbrauch auf 840 kW gesteigert werden.

Der Einsatz der beiden weiteren BHKW erfolgt vor allem im Winter, in Übergangszeiten und in Revisionszeiten des RMHKW. So wird die vergleichsweise teure, konventionelle Wärmerzeugung durch Heizkessel erheblich reduziert. 
Die Stadtwerke können die Investitionen stemmen, weil der Gesetzgeber diese Technologie in erheblichem Umfang durch das Energiesteuergesetz, das Stromsteuergesetz und durch das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung fördert. Die Anlagen sind ein wichtiger Baustein in der nachhaltigen Wärmestrategie.

BHKW Ernst-Reuter-Straße im Zeitplan
Nach Start der Bauarbeiten im Januar dieses Jahres kommt der Bau des Blockheizkraftwerkes in der Ernst-Reuter-Straße gut voran. „Wir sind voll im Zeitplan. Die Hochbaumaßnahmen sind zu 80 Prozent fertig. Das Aufstellen des Kamins im Mai dieses Jahres ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Die nächsten Schritte sind der Ausbau der Gewerke und die Anlieferung und der Einbau des Kraftwerkblocks. Bis Jahresende geht das Kraftwerk in den Betrieb“, zog Fritz Burkhardt, bei den Stadtwerken Böblingen verantwortlicher Bauleiter des Blockheizkraftwerks, eine Zwischenbilanz.

Am 23. Mai 2018 wurde dann der 61 Meter hohe Stahlkamin für das neue Blockheizkraftwerk in der Böblinger Ernst-Reuter-Straße angeliefert und aufgestellt. Dank einer guten Vorbereitung und Planung dauerte das Aufstellen nur wenige Stunden.

01.05.2018 | Die Freibadsaison in Böblingen startet am 10. Mai mit tollen Neuigkeiten

Das Böblingen Freibad startet am 10. Mai in die Sommersaison

Die aktuell milden Temperaturen lassen die Vorfreude bereits steigen: Am 10. Mai startet die Badesaison 2018 im Freibad der Stadtwerke Böblingen. „Wir freuen uns jedes Mal auf diesen Tag“, sagt Michael Welz, Betriebsleiter der Böblinger Bäder. „In den vergangenen Monaten haben wir so einiges geleistet und an vielen Stellen im Freibad renoviert, umgebaut und saniert, um so die Aufenthaltsqualität für unsere Gäste weiter zu verbessern“. Die beste Nachricht für viele Badegäste ist wohl, dass in dieser Saison das Freibad für Frühbader wieder von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr geöffnet ist – und samstags und sonntags ab 8:00 Uhr. Darauf haben sich die Stadtwerke Böblingen und die Böblinger Verwaltung verständigt.

Seit September letzten Jahren wurde in mehreren Bauabschnitten vieles optimiert: So zum Beispiel der komplette Eingangsbereich des Freibades, der nun mit fünf separaten Eingängen, zwei Ausgängen, zwei Kassenautomaten und einem separaten Vereinszugang für eine schnellere Abwicklung sorgt. Das Kassenhäuschen und die Schließfächer wurden saniert und umgestaltet. Neu ist zudem das Kassensystem, dass nun auch die Bezahlung mit EC-Karte ermöglicht.

Neue Angebote für Sportler und Kleinkinder

In einem separaten Areal des Freibades gibt es ab dieser Saison einen sogenannten „Calistehnics-Park“ mit Hyper-Crazy-Bars, Liegestütz-Station, Armzug-Station und Situp-Beinheber-Kombi-Station. Calistehnic-Parks sind ein Trend aus den USA, wo die öffentlichen Trainings-Parks im Freien schon seit vielen Jahren zum Stadtbild gehören. „Der Boom dieser Parks hat Deutschland längst erreicht. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir im Böblinger Freibad nun einen solchen modernen kleinen Sport-Park einrichten konnten. Die Fitness- und Trainingsgeräte bieten die Möglichkeit für funktionelle und kräftigende Eigengewichtsübungen und sind eine tolle sportliche Ergänzung für unser Bad“, so Michael Welz.


Nachdem bereits 2017 der Spielplatzbereich mit einer Vogelnestschaukel, einer großen Spiel- und Kletterkombination, sowie mit einem Trampolin für Kinder ab drei Jahren aufgerüstet wurde, kommen diese Saison für die ganz kleinen Kinder weitere Neuheiten: Neben einem großen Kletter- und Spielelementcenter mit Rutschbahn, Treppe, Hamstertunnel, Viereckturm, Rampe und Sprossenaufstieg wird es außerdem ein Kleinkinder-Spielhaus mit Terrasse und Sitzbänken und Einzelfederwippen geben.

Dank vieler Bauarbeiten, wie die Sanierung der Fassade des Technikgebäudes, Dachsanierungen und Malerarbeiten an Gebäuden, die Erneuerung der Lüftungsanlage in den Damenduschen und neue Baumpflanzungen auf dem gesamtem Gelände, ist das Freibad bestens gerüstet für eine tolle Badesaison 2018. Und für die kommenden Jahre sind weitere Modernisierungen bereits in der Planung.

Hallenbadsaison endet am 8. Mai

Das Böblinger Hallenbad hat in der Saison 2017/2018 am Dienstag, den 8. Mai letztmalig geöffnet. Die Hallenbadsaison 2018/2019 startet voraussichtlich zum Ende der Sommerferien ab 10. September.

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22.03.2018 | Alfred Kappenstein wird technischer Geschäftsführter der Stadtwerke Böblingen

Geschäftsführung der Stadtwerke Böblingen GmbH & Co. KG: Alfred Kappenstein (links) und Gerd Hertle.

Dipl.-Ing. Alfred Kappenstein (58) übernimmt die technische Geschäftsführung der Stadtwerke Böblingen. Seit 2013 leitet er als technischer Geschäftsführer eine Gesellschaft für Umwelt- und Wärmedienstleistungen sowie eine Bäderbetriebsgesellschaft, die beide jeweils Beteiligungsunternehmen der Stadtwerke Heidelberg sind. Zuvor hatte er bereits verschiedene Führungsaufgaben in der Energiebranche inne und verantwortete zuletzt als Geschäftsführer unter anderem den Betrieb der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung in Heidelberg.

Bis Alfred Kappenstein die Stelle als technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen voraussichtlich im Juni antritt, verantwortet Gerd Hertle den Geschäftsbetrieb der SWBB weiterhin als Alleingeschäftsführer.

Management der Stadtwerke wesentlich gestärkt

„Wir haben einen ausgewiesenen Fachmann im Bereich moderner Energien gewonnen“, freut sich der designierte Oberbürgermeister der Stadt Böblingen, Dr. Stefan Belz. Ebenso wie demnächst auch in Böblingen verantwortet Alfred Kappenstein in seiner derzeitigen Position den Bau von Erzeugungsanlagen sowie viele Dienstleistungen und um die Themen Energielieferung und Energieeffizienz. Auch seine Kompetenz im Betrieb von Energie- und Wasserversorgungsanlagen sowie seine Führungserfahrung im Bäderbereich stärken die Stadtwerke Böblingen, die ein Hallenbad, ein Vereinsbad und das Freibad in Böblingen betreiben.

Grundstein für die Zukunft gelegt

„Bei den Stadtwerken erwartet mich eine konstruktive und kooperative Arbeitsweise. Ich freue mich auf die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Herr Hertle hat hier den Grundstein für die Zukunft gelegt. Dafür zolle ich ihm und seinem gesamten Team großen Respekt. Die Stadtwerke haben großes Potenzial und sind ein wirtschaftlich starkes Unternehmen“, lobt Kappenstein und betont: „Diese Zugkraft brauchen wir, um die weiteren Herausforderungen anzugehen: Wir sind aufgefordert, eine kosteneffiziente und zukunftsfähige Infrastruktur für die Energiewende, für die Digitalisierung und für eine neue Mobilität aufzubauen. Wir werden Prozesse straffen und optimieren, um das Unternehmen weiter voranzubringen. Dabei müssen wir immer den Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger im Blick haben. Kosteneffizienz, Kundenorientierung und der Wettbewerb in der Energiewelt sind mein Ansporn“, so der gebürtige Saarländer über seine Motivation.

Gewissenhafte Personalauswahl

Das professionelle Auswahlverfahren koordinierte die Personalberatung LAB & Company aus Düsseldorf. LAB verfügt über eine breite Expertise in der Energiebranche und im kommunalen Geschäft. Im deutschsprachigen Raum zählt LAB zu den Top 15 der führenden Personalberatungen. Beraten von LAB entschied eine Findungskommission über die Besetzung. Der Findungskommission gehörten Vertreter der Stadt Böblingen, der EnBW, der Stadtwerke Böblingen und deren Arbeitnehmervertretung an: Die Entscheidung zu Gunsten Alfred Kappensteins fiel einstimmig aus und ist ein weiterer Beleg für die gute Zusammenarbeit der beiden SWBB-Gesellschafter EnBW und Stadt Böblingen.


Alfred Kappenstein, der an der Technischen Universität Karlsruhe Maschinenbau studiert hat, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Für seine neue Aufgabe zieht er von Heidelberg nach Böblingen.

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01.02.2018 | Stadtwerke Böblingen ernennen "Energiewende-Beauftragten"

Mit einem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart zukünftig die Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie viele andere Stadtwerke verfolgen auch die Stadtwerke Böblingen (SWBB) seit Jahren verschiedene klimafreundliche Projekte. Bisher wurde jedoch nicht fortlaufend quantifiziert, welchen Beitrag zum Klimaschutz die SWBB hierdurch erreichen.

Darum haben die SWBB gemeinsam mit Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart ein „Energiewendethermometer“ entwickelt. Das Energiewendethermometer ist ein professionelles Monitoring-Werkzeug, mit dem der Umsetzungsgrad klimafreundlicher Projekte und die CO2-Einsparung gemessen werden.

Für 15 Maßnahmen werden bis 2023 die CO2-Einsparungen gegenüber dem Status Quo sowie die finanziellen Auswirkungen einer jeden Maßnahme über ihren Lebenszyklus ermittelt. Es zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich. Implementieren die SWBB alle Maßnahmen bis 2023, sparen sie dadurch rund 5- 10% der Gesamtemissionen Böblingens ein.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird halbjährlich auditiert. Für jede Maßnahme wird ein Zielerreichungsgrad ermittelt, die gewichtete Summe aller Umsetzungsgrade ist der aktuelle Stand des Energiewendethermometers. Über die etablierten 15 Maßnahmen hinaus werden innovative Maßnahmen, die sich derzeit noch im Konzeptstadium befinden, nach einer Härtegradlogik verfolgt.

12.01.2018 | Stadtwerke und Technologiepark H130 schließen Bündnis für Klimaschutz

SWBB investieren rund 10 Millionen Euro / CO2-Effizienz verbessert sich erheblich / Fernwärme-Kunden profitieren vom Großkunden

Monatelang wurde auf der Hulb verhandelt, jetzt haben sich die Stadtwerke Böblingen (SWBB) im Wettbewerb durchgesetzt. Die SWBB und der Technologie-Park H130 in Böblingen-Hulb kooperieren: Künftig beliefern die SWBB den Technologiepark mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte. Die SWBB errichten auf dem Technologiepark ein hocheffizientes 2 MW-Blockheizkraftwerk. Außerdem wird der Technologiepark an
die Fernwärme angeschlossen. Die Investitionskosten betragen rund zehn Millionen Euro.

Das Blockheizkraftwerk zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung geht noch 2018 mit einer elektrischen Nennleistung von knapp unter 2,0 Megawatt in Betrieb. Außerdem wird der Technologiepark an das zentrale Fernwärmenetz der Stadtwerke Böblingen angeschlossen. Die fossil befeuerten Heizkessel, die den Technologiepark bislang versorgten, werden in Zukunft kaum noch benötigt. Allein dadurch verbessert sich die CO2-Effizienz um gut 25.000 Tonnen – ein Meilenstein für das Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen.

Die SWBB übernehmen auch die Kälteversorgung. Die SWBB haben zudem den Auftrag erhalten, die Errichtung einer Absorptionskältemaschine zu prüfen. Im Sommer kann eine solche Maschine überschüssige Wärme vom Restmüllheizkraftwerk in hochwertige Kälte am Standort umwandeln.

Bedeutsam für die Fernwärme in Böblingen – wirtschaftlich attraktiv für alle

Das zukunftsfähige Energiekonzept mit Fernwärme sichert dem Technologiepark optimale Voraussetzungen zur Erfüllung der energierechtlichen Anforderungen von Neu- und Erweiterungsvorhaben. Baukosten bei An-, Um - und Erweiterungsbauten auf der Liegenschaft werden signifikant verringert. Ein verbesserter CO2-Emissionsfaktor und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung erfüllt die Anforderungen der Mieter an die Ressourceneffizienz (Stichwort: Umweltmanagement-Systeme) maximal.

Das Projekt ist auch für die SWBB wirtschaftlich attraktiv. Es trägt sich selbst– und zwar unter Berücksichtigung aller Investitionen, das heißt inklusive des Anschlusses an das bestehende Fernwärmenetz im Satzungsgebiet. Durch die Anbindung der Hulb werden die Kunden im Satzungsgebiet damit nicht belastet. 

Bislang haben die Stadtwerke 1870 Fernwärme-Bezieher, weit überwiegend Haushaltskunden. Der Wärmeverbrauch, der aus der Energiezentrale des Technologieparks gedeckt wird, entspricht dem Verbrauch der 760 kleinsten Fernwärmekunden der SWBB im Bestandsgebiet. Das Größenverhältnis zeigt: Die Versorgung des Technologieparks ist auch ein bedeutsamer Schritt, der eine mittelfristige Senkung der spezifischen Fernwärmekosten im Gesamtsystem ermöglicht.

Der Anschluss macht Skaleneffekte bei der Wärme-Erzeugung, Beschaffung und Verteilung möglich. Diese helfen, perspektivisch die schwierigen strukturellen Herausforderungen im bestehenden Fernwärmenetz zu verbessern. Der Anschluss wirkt sich damit positiv auf die Satzungsgebiete aus.

Wolfgang Lützner, Oberbürgermeister der Stadt Böblingen: „Die Anbindung der Hulb ist ein Meilenstein der Böblinger Fernwärmeversorgung. Sie erfüllt alle vom Aufsichtsrat und dem Gesellschafter Stadt vorgegebenen Ziele. Erstens: Die Fixkosten der Wärmeversorgung verteilen sich zukünftig auf noch stärkere Schultern. Das ermöglicht mittelfristig einen niedrigeren Fernwärmepreis im Satzungsgebiet. Zweitens. Die Kunden im Satzungsgebiet werden mit
der Anbindung der Hulb nicht belastet. Drittens ist das Vorhaben ein Musterbeispiel, wie wir dank zukunftsfähiger kommunaler Infrastruktur in Böblingen erfolgreich den Klimaschutzfördern. Ich beglückwünsche die Mannschaft der Stadtwerke! Es ist wirklich eine gute Nachricht für die Stadt und alle Fernwärme-Kunden. Und auch H130 profitiert in hohem Maße – durch ein zukunftsweisendes Energiekonzept mit ausgezeichneter Versorgungssicherheit.“

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Der Vertragsabschluss mit H130 beweist: Wir sind der richtige Ansprechpartner auch für Gewerbekunden in Böblingen. Mit Kompetenz, Sicherheit und attraktiven Energiekonzepten punkten wir bei den Gewerbekunden. Getragen von diesem erfolgreichen Abschluss, geht der Blick weiter nach vorne: Diese Referenz ermöglicht uns, weitere vergleichbare Kunden zu überzeugen. Damit verbessern wir als Unternehmen unsere wirtschaftliche Situation und leisten gleichzeitig etwas für den Klimaschutz in Böblingen.“

Erik Mai, Beteiligungsmanager der Stadt Böblingen: „Wer sachgerecht die Strukturdaten anderer Wärmenetze – auch in der näheren Nachbarschaft – mit dem Wärmenetz in Böblingen vergleicht, erkennt, dass wir über unser Netz unbedingt mehr Wärme verkaufen müssen. Dies kann vor allem durch den Anschluss von Gewerbekunden erreicht werden. Über diesen Weg lässt sich zukünftig eine gute Balance zwischen wettbewerbsfähigen Preisen und einer sicheren Versorgung des gesamten Böblinger Fernwärmenetzes realisieren. Dieser Vertragsabschluss ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

Die Investitionsübersicht
Die Investitionen für das Projekt sind über die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen der Stadtwerke Böblingen gesichert.
Folgende Investitionen fallen an:
•    Fernwärme-Trassenbau: Leitungsbau, Tiefbau, Planung, etc.
•    Vom bestehenden Fernwärmegebiet wird ab Steidach eine Verbindungsleitung gelegt.
•    Die bestehende Druckhalteanlage und die Pumpen im Heizwerk Grund werden erweitert.
•    Das Wärmenetz im Technologiepark sowie die Bestandskessel werden über Wärmeübergabestationen (hydraulisch
getrennt) an das Fernwärmenetz angebunden. Hinzu kommt die Einbindung der Fernwärme-Trasse in das
Versorgungsystem der Energiezentrale (Übergabestation, Rohrleitungen, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik).
•    Die Maßnahmen im vorgelagerten Netz wurden bereits im Rahmen der Arbeiten im Netzgebiet Steidach
durchgeführt. Diese Investitionen wurden anteilig dem neuen Projekt zugeordnet.
•    BHKW Hulb: Die Vereinbarung mit H130 sichert über den Pachtvertrag den Standort des neu zu errichtenden
BHKW Hulb.
•    Die SWBB investieren zudem in moderne Kältetechnik am Standort

Die Verlegung der Fernwärmetrasse erfolgt in einer mit anderen Ver- und Entsorgungsträgern koordinierten Baumaßnahme im Zuge der anstehenden Sperrung der Herrenberger Straße.

Zum Technologiepark H130
Die H130 Böblingen GmbH ist Eigentümerin des gleichnamigen Technologieparks an der S-Bahnstation Böblingen-Hulb. Entlang der Herrenberger Straße beherbergt die Liegenschaft einen Mix aus international tätigen Konzernen und Unternehmen aus Technologie, Forschung und Entwicklung, Dienstleistung und leichter Produktion. Der Technologiepark prägt mit seiner Vielfalt an Unternehmen die Hulb wesentlich mit. Er ist derzeit vollvermietet. Zahlreiche
arbeitnehmerfreundliche Services, eine hochmoderne Ausstattung, die ganz besondere Mieterstruktur und ausgedehnte Grünflächen machen den Technologiepark zu einem beliebten Standort.

24.10.2017 | Blockheizkraftwerk in Dagersheim wird umfassend modernisiert

Es lief bereits fast 60.000 Betriebsstunden und produziert seit dem Jahr 2009 zuverlässig Wärme und Strom für rund 200 Haushalte und Gewerbebetriebe an jedem einzelnen Tag: Das Blockheizkraftwerk (BHKW) in Dagersheim ist für den Betreiber Stadtwerke Böblingen ein lokaler Grundpfeiler moderner Energieversorgung. In den kommenden Wochen wird das BHKW umfassend modernisiert und wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht.  

Dafür statten die Stadtwerke das BHKW mit weiterentwickelten Komponenten aus: Verbesserte Nockenwellen, Kolben, Pleuel, Laufbuchsen und ein modernisierter Turbolader werden eingebaut – so wie sie in aktuellen BHKW-Baureihen zum Einsatz kommen. Weil die umfangreichen Arbeiten nicht am Standort in Dagersheim vorgenommen werden können, wird das Blockheizkraftwerk ab Montag (23. Oktober) teilweise demontiert und für den Transport vorbereitet. Ein großer Schwerkran hebt das zwölf Tonnen schwere und fünf Meter lange Modul dann am Donnerstag (26.10.) auf einen Tieflader. Für rund fünf Wochen wird das Kernstück des BHKW zurück ins Werk des Herstellers GE Jenbacher nach Österreich gebracht, bevor es – dann erheblich modernisiert – zurück nach Böblingen transportiert wird. Vor Ort in Dagersheim werden dann noch eine verbesserte Steuerung und ein leistungsfähigerer Katalysator installiert.  

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Bei einem BHKW werden mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie genutzt. Mit der Modernisierung stellen wir eine regionale, saubere und effiziente Strom- und Wärmeversorgung sicher.“ 

„Wir investieren rund 300.000 Euro in die Modernisierung“, sagt Alexander Loris, Referent Energiemarkt, von den Stadtwerken Böblingen. Loris: „Das BHKW erzeugt dann bei gleichem Gasverbrauch, gleicher Lautstärke und nochmals emissionsärmer rund vier Prozent mehr Strom und Wärme.“ Während der Umbauphase erfolgt die Wärmeversorgung über die bestehenden Reservekessel.

18.10.2017 | Fernwärme-Reparatur am 18. Oktober im Gebiet Steidach

Am kommenden Mittwoch (18. Oktober 2017) müssen die Bewohnerinnen und Bewohner im Gebiet Steidach tagsüber auf ihre Fernwärme verzichten. In der Luxemburger Straße wurde ein Defekt an der Leitung entdeckt. In der Folge tritt dort heißes Wasser ins Erdreich aus. „Um ein komplettes Reißen oder Platzen der Leitung im Winter zu vermeiden, muss die entsprechende Komponente – ein sogenannter Schieber – ausgetauscht werden“, sagt Martina Mayer von den Stadtwerken. Für die Dauer der gut sechsstündigen Reparatur wird die Fernwärme von 8.00 bis etwa 14.00 Uhr abgeschaltet. Diese zeitweise Abschaltung betrifft ausschließlich das Netzgebiet Steidach. Trinkwasser und Kaltwasser stehen aber jederzeit zur Verfügung.

22.09.2017 | Bauarbeiten in der Herrschaftsgartenstraße

Der Netzbetreiber Netze BW saniert ab 25. September 2017 bis voraussichtlich Ende des Jahres die Strom- und Gasleitungen in der Herrschaftsgartenstraße und am oberen Ende der Teckstraße. Die Stadtwerke Böblingen nutzen diese Gelegenheit, um Wasser-Hausanschlüsse zu erneuern.  

Zu Beginn der Bauarbeiten wird die Teckstraße im Bereich der Hausnummer 52 für circa eine Woche gesperrt. Anfang Oktober folgt eine Sperrung der Herrschaftsgartenstraße im Bereich der Einmündung Heubergstraße für ebenfalls eine Woche. Um die Arbeiten an den Wasserleitungen abzuschließen, ist vor Weihnachten eine weitere Vollsperrung der Herrschaftsgartenstraße für circa eine Woche nötig. Während der übrigen Phasen ist die Straße einseitig befahrbar. 

Der Friedhof-Parkplatz kann während der Baumaßnahme immer aus mindestens einer Richtung erreicht werden. Die Netze BW und die Stadtwerke Böblingen haben die Anwohner und die Inhaber der betroffenen Hausanschlüsse durch Rundschreiben und bei einem Vor-Ort-Termin bereits über das Bauvorhaben informiert.

21.09.2017 | Renovierung der Sauna abgeschlossen

Rund zehn Wochen dauerte der Umbau im Böblinger Hallenbad, am kommenden Montag, 25. September, ist es so weit: Der neugestaltete Saunabereich öffnet um 14 Uhr erstmals seine Türen. Nicht nur der Eingangsbereich, auch die Umkleiden und Sanitäranlagen wurden umfassend renoviert – eine neu installierte Infrarotkabine ergänzt das Sauna-Angebot. Auch der Salzraum wurde ausgebaut und ist nun doppelt so groß wie zuvor.  

„Wir haben die Revisionszeit im Sommer für umfassende Baumaßnahmen genutzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, erklärt Steffen Heritsch von den Stadtwerken. Bereits im Eingangsbereich wurden die Wände und Decken saniert, die Wartelounge wurde mit neuen Möbeln ausgestattet. Großflächige Bilder sorgen für angenehmes Ambiente. Außerdem wurde ein modernes Kassensystem installiert: Für den Zugang zur Sauna werden künftig Chipcoins eingesetzt, die zugleich zur Benutzung der Schränke dienen. Die Eintrittspreise für die Sauna bleiben von den Neuerungen unberührt. „Wir freuen uns auf zahlreiche Saunagäste und wünschen bereits jetzt viel Vergnügen und Entspannung“, sagt Steffen Heritsch.

11.09.2017 | Hallenbad und Sauna: neues Kassensystem, neue Angebote

Das neue Kassensystem arbeitet mit Barcodes und Coins.

Reger Betrieb herrschte im Hallenbad auch während der Sommerpause: Sogar sonntags gingen die Handwerker ein und aus, um die Renovierung pünktlich zum Saisonstart abzuschließen. Ab 12. September empfängt ein neuer Eingangsbereich die Badegäste. Saunabesucher können sich ab 25. September auf neue Angebote freuen.

Für rund 1,2 Millionen Euro renovierten die Stadtwerke Böblingen einen Teil des Hallenbads und nahezu die komplette Saunalandschaft. „Damit steigern wir nicht nur die Attraktivität der Einrichtungen, sondern sorgen vor allem dafür, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern noch lange erhalten bleiben“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle.

Moderne Optik wie im Anbau 
Maßnahmen wie die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsschächte im Bereich des Lehrschwimmbeckens fallen auf den ersten Blick kaum auf, waren aber dringend notwendig. Sofort ins Auge fällt dagegen das moderne Farbkonzept rund ums Lehrschwimmbecken. Das Anthrazit der Wände wird am Beckenrand und an den Wärmebänken wieder aufgenommen. Schülern und Lehrern dürfte die Gestaltung bekannt vorkommen: Sie lehnt sich an den Anbau für Schulen und Vereine an.

Eintritt per Chipkarte oder Coin
Das trifft auch auf die neue anthrazitfarbene Kassentheke zu. Zusammen mit dem Ticketautomat bildet sie das Herzstück des neuen Kassensystems. Es arbeitet mit Barcode-Tickets für Einzel- und Zehnereintritte sowie Chipkarten für Jahres- und Saisonkarten. Für die Sauna kommen Coins zum Einsatz, mit denen sich auch die Schränke nutzen lassen. Der Umkleidebereich ist aber längst nicht das Einzige, was im Saunabereich renoviert wurde.

Aus Wand wird Wald
Wer das Drehkreuz passiert, betritt ab 25. September eine Naturlandschaft in Form von riesigen Wandbildern eines
Birkenwaldes. Nach links geht es in die neue Sammelumkleide. An die Stelle der zweiten Sammelumkleide tritt der
neue Massageraum. Der bisherige wurde zum Salzraum umgebaut, in dem die Gäste nun doppelt so viel Platz
haben. Nebenan bietet die neue Infrarotsauna eine kreislaufschonende Alternative zur finnischen Sauna.

Nächster Bauabschnitt folgt 2018
Trotz der zusätzlichen Angebote lag das Hauptaugenmerk auch in der Sauna auf dem Bestandsschutz: Davon
zeugen der neu verlegte Boden, die renovierte Decke und die komplett sanierten Sanitäranlagen. "Wir sind stolz,
dass wir die Renovierung in der Sommerpause abschließen konnten. Die Architektin, das Bäderteam und die
Handwerker haben dafür Wochenendschichten eingelegt", berichtet Gerd Hertle. Abgeschlossen sind die Arbeiten
damit noch nicht: 2018 soll unter anderem die Badehalle saniert werden.

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07.09.2017 | Erstes Böblinger Hundeschwimmen zum Freibad-Saisonschluss

Wem es nicht zu kalt ist bei 15 Grad Lufttemperatur, kann an diesem Wochenende noch einmal im Freibad ungestört seine Bahnen ziehen. Die Saison endet am Sonntag, 10. September. Mit knapp 103.000 Besuchern kamen 2017 trotz des gefühlt etwas schlechteren Sommerwetters mehr Gäste als im Vorjahr, als 100.156 Besucher das Drehkreuz passierten. Nach Saisonende laden die Stadtwerke zusammen mit dem Tierheim Böblingen noch zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein – erstmals gibt es im Freibad ein kostenloses Hundeschwimmen.

Am Samstag, 16. September, ist das Freibad noch einmal von 11 bis 15 Uhr geöffnet – allerdings zum Baden nur für Vierbeiner. Bislang nutzte bereits die Rettungshundestaffel das Böblinger Freibad nach Saisonabschluss. Dieses Jahr haben alle Hunde diese Möglichkeit. Steffen Heritsch von den SWBB: „Es gibt schon viele Freibäder in Deutschland, die zum Saisonende ein Hundeschwimmen erfolgreich anbieten. Auch wir sind jetzt gespannt, wie viele Hundebesitzer an diesem Tag mit ihren Tieren vorbeikommen.“  

Eine Woche nach Saisonende ist das Wasser auch nicht mehr gechlort. „Das Hundeschwimmen ist eine tolle Alternative zum Baden in Seen oder Flüssen, die nicht immer wirklich sauber sind. Außerdem lieben es die Tiere, mit Artgenossen zu spielen. Auch für Hundebesitzer ist es natürlich toll, auf jede Menge Gleichgesinnte zu treffen“, sagt Annette Lehmann vom Tierheim Böblingen.

Die Hygiene im Freibad wird durch das Hundeschwimmen nicht beeinträchtigt: „Das Wasser lassen wir nach dem Hundeschwimmen ab. In der Winterpause gibt es ohnehin nochmals eine Großreinigung der Becken und aller Filter nach DIN-Norm, bevor zum Saisonstart 2018 wieder frisches Wasser eingelassen wird“, sagt Steffen Heritsch.

Wer am 16. September mit seinem Hund am ersten Böblinger Hundeschwimmen teilnehmen möchte, muss über eine Hundemarke, einen Impfpass und eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen. Das Tierheim Böblingen verkauft Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen kommen vollständig dem Tierheim zu Gute.

06.09.2017 | Rund um Schönaicher Straße: Fernwärme wird unterbrochen

Die Arbeiten an der Fernwärmeleitung im Gebiet rund um die Schönaicher Straße sorgen für eine Abschaltung der Wärmeversorgung am Montag, 11. September. Dann binden die Stadtwerke Böblingen die neue Fernwärmeleitung in der Waldenbucher Straße ins Netz ein. Hierfür wird die Wärmeversorgung von 1 Uhr in der Nacht bis etwa 24 Uhr unterbrochen. 

In Gebäuden, in denen das Wasser über Fernwärme erwärmt wird, steht während dieser Zeit kein Warmwasser zur Verfügung. Trinkwasser ist weiterhin verfügbar. Betroffen von den Baumaßnahmen sind die Nürtinger Straße, die Waldenbucher Straße, die Kirchheimer Straße sowie die Schönaicher Straße 79-81 und 90-96 ebenso die Heusteigstraße 27. Im  Hallenbad laufen während der Fernwärme-Unterbrechung noch Renovierungsarbeiten. Es öffnet am Dienstag, 12. September. Die Anwohner, die Schulen und der Kindergarten im betroffenen Gebiet wurden durch separate Schreiben informiert.  

„25 Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiten unter Hochdruck, um die Arbeiten in der Nacht und am Tag so schnell wie möglich abzuschließen“, sagt Steffen Heritsch von den SWBB. Mit der Erneuerung der Leitung passen die Stadtwerke die Kapazität an den gewachsenen Wärmebedarf an. Über die neue Leitung wird unter anderem die Asylbewerberunterkunft in der Schönaicher Straße versorgt, die derzeit nur provisorisch an die Wärmeversorgung angebunden ist. Zudem nutzen die Stadtwerke den Anlass, um Wasserleitungen zu sanieren. 

Für Fragen steht das Service-Team der Stadtwerke gerne zur Verfügung: Telefon (0 70 31) 21 92 22, E-Mail service@stadtwerke-bb.de.

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