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Aktuelle Pressemitteilungen

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24.08.2018 | Besucherrekord im Böblinger Freibad

Das Böblinger Freibad schließt die aktuelle Badesaison mit einem Rekordergebnis ab. Bereits zum Stichtag 15. August besuchten über 135.000 Gäste das Böblinger Bad. Bis zum Ende der Saison am 9. September erwarten die Stadtwerke, dass die Marke von 150.000 Besuchern überschritten wird. „Wir freuen uns darüber, dass unser Freibad in diesem Jahr so gut angenommen wurde“, so Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz. „Besonders hervorzuheben ist, dass der Betrieb reibungslos funktionierte und es zu keinerlei Zwischenfällen kam. Die Wiedereinführung des Angebots zum Frühbaden war goldrichtig. Prima, dass dieses von den Stadtwerken und den Bäderbeschäftigten so kundenorientiert mitgetragen wird. Für den bisher sehr guten Badesommer in Böblingen gilt dem Betriebsleiter der Bäder und seinem Team großer Dank meinerseits und sicher ebenso von den bislang über 135.000 Badegästen.“

SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle und SWBB-Bäder-Betriebsleiter Michael Welz ziehen ebenfalls ein durchweg positives Resümee der Freibad-Saison. „Sicherlich haben der sehr lange Sommer und die anhaltende Hitzewelle im Juli und August einen wesentlichen Einfluss auf die Besucherzahlen. An besonders heißen Tagen und in den Ferien kommen täglich über 5.000 Gäste ins Böblinger Freibad. Das ist zwar eine große Herausforderung - trotz allem ist der Besucherrekord für uns natürlich Anlass zur Freude“, sagt Hertle. „Die hohen Besucherzahlen spiegeln sich auch in den Einnahmen wider. Stand Mitte August verzeichnen wir Einnahmen in Höhe von circa 280.000 Euro. Damit lassen sich natürlich weitere Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen wesentlich leichter realisieren.“ 

Neuer Eingangsbereich und Frühbader

Zum Saisonstart präsentierte sich das Böblinger Freibad mit vielen Neuerungen, mit denen die Stadtwerke die Aufenthaltsqualität weiter verbesserten. Die positiven Veränderungen sind für die Besucher bereits am Eingang spürbar: Der neu gestaltete Eingangsbereich mit fünf Ein- und drei Ausgängen, zwei Kassenautomaten und einem separaten Vereinszugang sorgt für eine schnellere Abwicklung. Das Kassenhäuschen und die Schließfächer wurden saniert und umgestaltet. Das neue Kassensystem ermöglicht erstmals auch die Bezahlung mit EC-Karte. Ein Highlight der Saison: der neu gestaltete „Calistehnics-Park“. „Die Fitness- und Trainingsgeräte bieten die Möglichkeit zu funktionellen und kräftigenden Eigengewichtsübungen und sind eine tolle sportliche Ergänzung für das Bad“, so SWBB-Bäder-Betriebsleiter Welz. „Doch die beste Nachricht für viele Badegäste war wohl, dass in dieser Saison das Freibad für Frühbader wieder von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr geöffnet war.“

Zusätzlich bauten die Stadtwerke den Spielplatzbereich attraktiv aus, sanierten die Fassade des Technikgebäudes und das Dach, führten Malerarbeiten an Gebäuden durch, erneuerten die Lüftungsanlage in den Damenduschen und pflanzten zahlreiche Bäume auf dem gesamten Areal. „Insgesamt lag die Investitionssumme für die Saison 2018 im Freibad bei etwa 350.000 Euro“, verrät Welz. 

Zahlreiche Böblinger Kinder lernten schwimmen

Ein besonderer Erfolg der Saison war die Aktion „Schwimmen – ich lern‘s“, einer Initiative der SV Böblingen, der Bürgerstiftung und der Stiftung der Kreissparkasse Böblingen. Nachdem eine Umfrage an Böblinger Grundschulen ergeben hatte, dass fast 42 Prozent der Erst- und Zweitklässler in Böblingen sich nicht sicher im Wasser bewegen können, fanden in den Sommerferien Kurse der Schwimmschule und der Schwimmabteilung der SV Böblingen e. V. in den Böblinger Bädern statt. „Ich freue mich, dass zahlreiche Böblinger Kinder in unseren Bädern das Schwimmen gelernt haben“, so Welz. „Die Zahl der erfolgreich bestandenen Schwimmabzeichen-Prüfungen ist deutlich gestiegen. Zudem haben wir auch Schwimmnachweise für Bewerbungszwecke, zum Beispiel für den Polizeiberuf, abgenommen. Und auch in diesem Jahr war unser Freibad wieder Austragungsort der Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften der Jugend. Ein sportliches Highlight, für das wir die Freibad-Kapazitäten gerne zur Verfügung gestellt haben.“

Blick hinter die Kulissen: Intensive Pflege des Freibads

Während der Saison kümmern sich 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um einen reibungslosen Ablauf im Böblinger Freibad. „Die Wasserqualität unserer insgesamt drei Becken sowie die 1,9 Hektar große Liegewiese müssen ständig in Stand gehalten werden. Die Liegewiese wird in der Regel zehnmal pro Saison gemäht, täglich gereinigt und in trockenen Perioden auch mehrfach pro Woche gewässert“, gibt Welz einen Einblick. „Die Becken fassen zusammen 4.564 Kubikmeter (4,564 Millionen Liter) Wasser, das ständig gereinigt und qualitativ überwacht werden muss – täglich entnehmen wir drei Proben und zusätzlich läuft eine permanente Überwachung durch Messelektroden. Der Schutz unserer Badegäste vor eventuellen Krankheitserregern wie Keimen und Bakterien hat oberste Priorität. Die Wasserqualität muss immer einwandfrei sein.“ Allein die Rasenpflege der Liegewiese und die Pflege der Büsche und Hecken sowie die Überwachung der Wasserqualität kosten die Stadtwerke circa 50.000 Euro im Jahr.

Doch trotz sehr guter Bewertungen und hohen Besucherzahlen in dieser Saison: Das Freibad bleibt ein Zuschussbetrieb. „Dank des guten Sommers können wir vermutlich bei der Kostendeckung einen leicht besseren Wert als in den Vorjahren erzielen. Allerdings stehen demgegenüber auch beispielsweise höhere Pachten. In vielen Städten werden öffentliche Freibäder geschlossen, vor allem wegen Personalmangels. Gott sei Dank können wir seit vielen Jahren auf einen konstanten Mitarbeiterstamm zählen – und haben sogar eine Auszubildende in den Bädern. Und wir sind stolz darauf, dass wir die Eintrittspreise bislang auf einem regional vergleichbaren guten Niveau halten konnten“, fasst Hertle die Freibadsaison unter rein wirtschaftlichen Aspekten zusammen.

Hallenbad: Am 10. September startet die neue Saison

Während der Sommerpause wurde das Hallenbad aufwendig saniert und präsentiert sich in neuem Glanz für die kommende Saison. Insgesamt investierten die Stadtwerke circa 1,5 Millionen Euro. Neben Dacharbeiten wurden der Sauna- und Duschbereich sowie der Whirlpool erneuert und die Badehalle neu gefliest. Die Stadtwerke sanierten den Sprungturm und die Sprungbretter, führten Abdichtungs- und Betonarbeiten durch, tauschten Pumpen, Scheiben, die Enthärtungsanlage und das Filtermaterial. „Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher in der kommenden Hallenbad-Saison“, sagt Welz. „Wir möchten die gute Qualität unseres Hallenbades auf einem konstanten Niveau halten und sind auch immer dankbar für praktische Verbesserungsvorschläge unserer Gäste, zum Beispiel für den Umkleiden-, Dusch- und Saunabereich, die wir gerne versuchen, in die Investitionsplanung mit aufzunehmen.“  


20.07.2018 | Deutschlands beliebteste Freibäder: Böblinger Freibad erzielt tolles Testergebnis

Ferienzeit ist Badezeit, auch für die Daheimgebliebenen: Der deutsche Sommer 2018 eignet sich besonders für den Besuch eines Freibades. Doch wo lohnt sich ein Besuch? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat rund 60.000 Kundenmeinungen über die populärsten 360 Freibäder ausgewertet und Deutschlands ultimatives Freibad-Ranking erstellt. Das Böblinger Freibad schneidet im baden-württembergischen Vergleich sehr gut ab und erzielt in der Bewertung 4,5 von 5 Punkten.  

Bewertet wurden unter anderem die Sauberkeit, Kinderfreundlichkeit und eine gute Ausstattung wie Rutschen und Sportmöglichkeiten. Wichtig sind vielen Besuchern auch großzügige Liegewiesen, schattige Plätze und ein gutes Essensangebot. ,,Wir freuen uns sehr über dieses gute Ergebnis. In den letzten Jahren haben wir einiges getan, um die Aufenthaltsqualität in unserem Freibad stetig zu verbessern. Das wird von den Besuchern offensichtlich anerkannt", freut sich Michael Weiz, Betriebsleiter der Böblinger Bäder bei den Stadtwerken Böblingen. 

Ausgewertet wurden alle öffentlich zugänglichen Freibäder im Einzugsbereich der 80 größten Städte Deutschlands (über 100.000 Einwohner, Umkreis von rund 15 km). Hier geht es zur Tabelle: https://www.testberichte.de/link/freibadranking

03.07.2018 | Weiterer Meilenstein beim Bau des BHKW in der Ernst-Reuter-Straße erreicht

Der Bau des neuen BHKW in der Ernst-Reuter-Straße kommt weiterhin gut voran: Heute wurde das BHKW-Modul angeliefert – morgen, am 4. Juli, folgt der Trafo. Seit Beginn der Bauarbeiten für das neue BHKW im Januar dieses Jahres hat sich viel getan – nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten wurde im Mai der 61 Meter hohe neue Stahlkamin aufgerichtet. „Nachdem das BHKW-Modul nun auch aufgestellt ist, geht es demnächst nahtlos mit den Ausbaugewerken los. Auf der Agenda steht jetzt die Anbindung an das Strom- und Rohrnetz. Wir freuen uns, das wir weiterhin voll im Zeitplan liegen und so gut voran kommen“, zieht Fritz Burkhardt, bei den Stadtwerken Böblingen verantwortlich für den Bau des BHKW in der Ernst-Reuter-Straße, Bilanz.

BHKW für hocheffiziente Wärmeerzeugung: Stadtwerke investieren weiter in Fernwärme.

Im Jahr 2016 fiel die Entscheidung, jetzt wird gebaut: Noch bis Jahresende errichten wir in Böblingen zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von jeweils rund zwei Megawatt (zwei Millionen Watt). Standorte sind das Heizwerk Grund in der Ernst-Reuter-Straße und der Technologiepark H130 in der Herrenberger Straße. Mit dieser Maßnahme verbessern die Stadtwerke die Versorgungssicherheit und unterstützen den Klimaschutz. Die BHKW tragen auch dazu bei, den Wärmepreis mittelfristig zu stabilisieren.

In einem Blockheizkraftwerk wird kombiniert Strom und Wärme erzeugt. Diese „Kraft-Wärme-Kopplung“ (kurz KWK) nutzt den Energiegehalt des verwendeten Brennstoffs besonders effizient aus. Das schont die Umwelt und sorgt für kostengünstige Wärme. Eingesetzt wird nur der emissionsarme Brennstoff Erdgas, der wesentlich weniger CO2 enthält als Heizöl. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine etablierte und erfolgreiche Technologie, umso erstaunlicher, dass diese im Heizwerk Grund bisher nicht eingesetzt wurde.

Durch den Bau der Blockheizkraftwerke gestalten wir die Energieerzeugung effizienter, flexibler und marktfähiger als bisher. Dieser Schritt hilft uns, Herausforderungen aus der Vergangenheit auch bei der Erzeugung von Wärme zu überwinden. Erstens wird bisher zu viel Wärme im Heizwerk Grund durch ältere, konventionelle und im Ergebnis ineffiziente Heizkessel erzeugt. Zweitens fehlen effiziente Erzeugungsanlagen, mit denen wir die Versorgung unserer Kunden gegen Engpässe entlang der Transportkette vom RMHKW oder vom Heizkraftwerk der Daimler AG absichern.

Wir haben bereits gute Erfahrungen mit dem Betrieb von BHKW gesammelt: Am Standort Dagersheim betreiben wir seit 2009 ein BHKW in einer unterirdischen Heizzentrale. Es erzeugt seit bald einem Jahrzehnt zuverlässig Wärme und Strom. Die elektrische Leistung beträgt rund 800 kW (800.000 Watt). Nach umfangreicher Modernisierung in unserem BHKW Dagersheim im Jahr 2017 konnte die Leistung dort sogar bei gleichem Gasverbrauch auf 840 kW gesteigert werden.

Der Einsatz der beiden weiteren BHKW erfolgt vor allem im Winter, in Übergangszeiten und in Revisionszeiten des RMHKW. So wird die vergleichsweise teure, konventionelle Wärmerzeugung durch Heizkessel erheblich reduziert.

Wir können diese Investitionen stemmen, weil der Gesetzgeber diese Technologie in erheblichem Umfang durch das Energiesteuergesetz, das Stromsteuergesetz und durch das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung fördert. Die Anlagen sind ein wichtiger Baustein in unserer nachhaltigen Wärmestrategie.


22.06.2018 | Anpassung der Fernwärmegestattungsentgelte (Konzessionsabgabe)

Am Mittwoch, den 20. Juni 2018, hat der Gemeinderat über die Anpassung der Fernwärmegestattungsentgelte (Konzessionsabgabe) gegenüber den SWBB verhandelt und entschieden: Das Fernwärmegestattungsentgelt wird rückwirkend zum 01.01.2015 und für den Rest der Vertragslaufzeit von 0,27 ct/kWh auf 
0,031 Ct/kWh reduziert. Auf den von den SWBB gewährten Kommunalrabatt in Höhe von 10 % des Eigenverbrauches wird ab 01.01.2018, ebenfalls für den Rest der Vertragslaufzeit verzichtet.

Die Reduzierung des Gestattungsentgeltes führt zu einer spürbaren Reduzierung der Fernwärmepreise und damit zu einer deutlichen Entlastung der Fernwärmekunden. Durch die Reduzierung des Gestattungsentgeltes profitiert ein Haushalt mit 20 MWh Wärmeverbrauch von rund 60 EUR pro Jahr Entlastung gegenüber der Vergangenheit.

„Wir freuen uns über den Beschluss des Gemeinderates. Die Senkung der Abgabe führt zu einer spürbaren Entlastung unserer Kunden – und das sind gute Nachrichten.
Und: Die aktuelle Senkung der Konzessionsabgabe bestätigt: Die Umstellung des Tarifsystems 2017 – insbesondere die erheblichen Senkung des Arbeitspreises – war nur der erste Schritt, das Preissystem wettbewerbsfähiger auszurichten. Bereits bei der Entwicklung der Tarifstruktur vor rund zwei Jahren haben die Stadtwerke in vorausschauender Absicht die Konzessionsabgabe als Preisbestandteil separiert, um der Stadt den Weg für eine praktikable Anpassung der Konzessionsabgabe zu eröffnen“, so Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen GmbH & Co. KG. „Alles in allem stärkt diese nun beschlossene Maßnahme vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der Fernwärme, die ein großes Ausbaupotenzial vorweist. Zukünftig wird Wärme nicht stärker mit Konzessionsabgaben belastet als die weniger klimafreundliche Wettbewerbsenergie Erdgas“, ergänzt Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen.

Lange Vorbereitung führt zu gutem Zwischenergebnis

Schon seit Jahren laufen die Gespräche und Verhandlungen rund um die Konzessionsabgabe zwischen den Stadtwerken Böblingen und der Stadt. Umso erfreulicher, dass sich die Stadt nun zu einer Senkung mit Rückwirkung bis zum 01.01.2015 entschieden hat. 

19.06.2018 | Sonne satt! Das sind die Freibad-Trends 2018

Strahlender Sonnenschein lädt in dieser Woche zum Abkühlen ins Freibad ein. Pünktlich zum Start in die Saison haben die Stadtwerke Böblingen die Sommer-Trends 2018 ermittelt. Das Wichtigste vorab: Langeweile kann garantiert nicht aufkommen. Es geht bunt und sportlich zu. 

Ein absolutes Muss für alle, die den Sommer über fit in den Tag starten wollen, ist das Frühschwimmen. Auch in diesem Jahr öffnet das Freibad Böblingen werktags um 6:30 Uhr – für den ultimativen Frischekick in den Tag. Wer es lieber gemütlich mag, greift zum Sofa im Hosentaschenformat. Der Air Lounger lässt sich mühelos durch einen Schwung mit Luft füllen und ist das Trend-Teil für die Liegewiese.

Kopf unter Wasser und dann ganz normal weiteratmen: Die neuen Vollgesichtsmasken sind der Riesenspaß für alle Tauchbegeisterten im Nichtschwimmerbecken. Wasserdichte Bluetooth-Kopfhörer sorgen dabei für den nötigen Rhythmus. Der richtige Beat bestimmt den Sommer ebenso wie die schrillen aufblasbaren Pool-Stars. Dieses Jahr erobert der Pink Flamingo die Liegewiese und das Attraktionsbecken im Böblinger Freibad. 

Ein Blick auf die Modetrends am Beckenrand: Der Badeanzug setzt seinen Siegeszug fort und macht weiterhin dem Bikini Konkurrenz. Die Einteiler strahlen in diesem Jahr auch in Böblingen in bunten Gute-Laune-Farben. Die Füße mancher Badebegeisterten zieren Gummilatschen in Fischform. 
Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, weiß: „Gerade in den ersten Wochen der neuen Saison zeichnen sich die Trends des Jahres ganz klar ab. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, welche Dinge sich durchsetzen.“
Jetzt im Sommer ist das Freibad täglich von 6.30 (am Wochenende von 8.00 Uhr) bis 19.30 (im Juli und August bis 20.00 Uhr) geöffnet.

23.05.2018 | BHKW für hocheffiziente Wärmeerzeugung: Stadtwerke investieren weiter in Fernwärme

Im Jahr 2016 fiel die Entscheidung, jetzt wird gebaut: Noch bis Jahresende errichten die Stadtwerke Böblingen (SWBB) zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von jeweils rund zwei Megawatt (zwei Millionen Watt). Standorte sind in Böblingen das Heizwerk Grund in der Ernst-Reuter-Straße und der Technologiepark H130 in der Herrenberger Straße. Mit dieser Maßnahme verbessern die Stadtwerke die Versorgungssicherheit und unterstützen den Klimaschutz. Die BHKW tragen auch dazu bei, den Wärmepreis mittelfristig zu stabilisieren.

In einem Blockheizkraftwerk wird kombiniert Strom und Wärme erzeugt. Diese „Kraft-Wärme-Kopplung“ (kurz KWK) nutzt den Energiegehalt des verwendeten Brennstoffs besonders effizient aus. Das schont die Umwelt und sorgt für kostengünstige Wärme. Eingesetzt wird nur der emissionsarme Brennstoff Erdgas, der wesentlich weniger CO2 enthält als Heizöl. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine etablierte und erfolgreiche Technologie, umso erstaunlicher, dass diese im Heizwerk Grund bisher nicht eingesetzt wurde.

Durch den Bau der Blockheizkraftwerke gestalten die Stadtwerke die Energieerzeugung effizienter, flexibler und marktfähiger als bisher. Dieser Schritt hilft, Herausforderungen aus der Vergangenheit auch bei der Erzeugung von Wärme zu überwinden. Erstens wird bisher zu viel Wärme im Heizwerk Grund durch ältere, konventionelle und im Ergebnis ineffiziente Heizkessel erzeugt. Zweitens fehlen effiziente Erzeugungsanlagen, mit denen die Versorgung der Kunden gegen Engpässe entlang der Transportkette vom RMHKW oder vom Heizkraftwerk der Daimler AG abgesichert wird.

Die Stadtwerke haben bereits gute Erfahrungen mit dem Betrieb von BHKW gesammelt: Am Standort Dagersheim betreiben die SWBB seit 2009 ein BHKW in einer unterirdischen Heizzentrale. Es erzeugt seit bald einem Jahrzehnt zuverlässig Wärme und Strom. Die elektrische Leistung beträgt rund 800 kW (800.000 Watt). Nach umfangreicher Modernisierung im BHKW Dagersheim im Jahr 2017 konnte die Leistung dort sogar bei gleichem Gasverbrauch auf 840 kW gesteigert werden.

Der Einsatz der beiden weiteren BHKW erfolgt vor allem im Winter, in Übergangszeiten und in Revisionszeiten des RMHKW. So wird die vergleichsweise teure, konventionelle Wärmerzeugung durch Heizkessel erheblich reduziert. 
Die Stadtwerke können die Investitionen stemmen, weil der Gesetzgeber diese Technologie in erheblichem Umfang durch das Energiesteuergesetz, das Stromsteuergesetz und durch das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung fördert. Die Anlagen sind ein wichtiger Baustein in der nachhaltigen Wärmestrategie.

BHKW Ernst-Reuter-Straße im Zeitplan
Nach Start der Bauarbeiten im Januar dieses Jahres kommt der Bau des Blockheizkraftwerkes in der Ernst-Reuter-Straße gut voran. „Wir sind voll im Zeitplan. Die Hochbaumaßnahmen sind zu 80 Prozent fertig. Das Aufstellen des Kamins im Mai dieses Jahres ist ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Die nächsten Schritte sind der Ausbau der Gewerke und die Anlieferung und der Einbau des Kraftwerkblocks. Bis Jahresende geht das Kraftwerk in den Betrieb“, zog Fritz Burkhardt, bei den Stadtwerken Böblingen verantwortlicher Bauleiter des Blockheizkraftwerks, eine Zwischenbilanz.

Am 23. Mai 2018 wurde dann der 61 Meter hohe Stahlkamin für das neue Blockheizkraftwerk in der Böblinger Ernst-Reuter-Straße angeliefert und aufgestellt. Dank einer guten Vorbereitung und Planung dauerte das Aufstellen nur wenige Stunden.

01.05.2018 | Die Freibadsaison in Böblingen startet am 10. Mai mit tollen Neuigkeiten

Das Böblingen Freibad startet am 10. Mai in die Sommersaison

Die aktuell milden Temperaturen lassen die Vorfreude bereits steigen: Am 10. Mai startet die Badesaison 2018 im Freibad der Stadtwerke Böblingen. „Wir freuen uns jedes Mal auf diesen Tag“, sagt Michael Welz, Betriebsleiter der Böblinger Bäder. „In den vergangenen Monaten haben wir so einiges geleistet und an vielen Stellen im Freibad renoviert, umgebaut und saniert, um so die Aufenthaltsqualität für unsere Gäste weiter zu verbessern“. Die beste Nachricht für viele Badegäste ist wohl, dass in dieser Saison das Freibad für Frühbader wieder von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr geöffnet ist – und samstags und sonntags ab 8:00 Uhr. Darauf haben sich die Stadtwerke Böblingen und die Böblinger Verwaltung verständigt.

Seit September letzten Jahren wurde in mehreren Bauabschnitten vieles optimiert: So zum Beispiel der komplette Eingangsbereich des Freibades, der nun mit fünf separaten Eingängen, zwei Ausgängen, zwei Kassenautomaten und einem separaten Vereinszugang für eine schnellere Abwicklung sorgt. Das Kassenhäuschen und die Schließfächer wurden saniert und umgestaltet. Neu ist zudem das Kassensystem, dass nun auch die Bezahlung mit EC-Karte ermöglicht.

Neue Angebote für Sportler und Kleinkinder

In einem separaten Areal des Freibades gibt es ab dieser Saison einen sogenannten „Calistehnics-Park“ mit Hyper-Crazy-Bars, Liegestütz-Station, Armzug-Station und Situp-Beinheber-Kombi-Station. Calistehnic-Parks sind ein Trend aus den USA, wo die öffentlichen Trainings-Parks im Freien schon seit vielen Jahren zum Stadtbild gehören. „Der Boom dieser Parks hat Deutschland längst erreicht. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir im Böblinger Freibad nun einen solchen modernen kleinen Sport-Park einrichten konnten. Die Fitness- und Trainingsgeräte bieten die Möglichkeit für funktionelle und kräftigende Eigengewichtsübungen und sind eine tolle sportliche Ergänzung für unser Bad“, so Michael Welz.


Nachdem bereits 2017 der Spielplatzbereich mit einer Vogelnestschaukel, einer großen Spiel- und Kletterkombination, sowie mit einem Trampolin für Kinder ab drei Jahren aufgerüstet wurde, kommen diese Saison für die ganz kleinen Kinder weitere Neuheiten: Neben einem großen Kletter- und Spielelementcenter mit Rutschbahn, Treppe, Hamstertunnel, Viereckturm, Rampe und Sprossenaufstieg wird es außerdem ein Kleinkinder-Spielhaus mit Terrasse und Sitzbänken und Einzelfederwippen geben.

Dank vieler Bauarbeiten, wie die Sanierung der Fassade des Technikgebäudes, Dachsanierungen und Malerarbeiten an Gebäuden, die Erneuerung der Lüftungsanlage in den Damenduschen und neue Baumpflanzungen auf dem gesamtem Gelände, ist das Freibad bestens gerüstet für eine tolle Badesaison 2018. Und für die kommenden Jahre sind weitere Modernisierungen bereits in der Planung.

Hallenbadsaison endet am 8. Mai

Das Böblinger Hallenbad hat in der Saison 2017/2018 am Dienstag, den 8. Mai letztmalig geöffnet. Die Hallenbadsaison 2018/2019 startet voraussichtlich zum Ende der Sommerferien ab 10. September.

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22.03.2018 | Alfred Kappenstein wird technischer Geschäftsführter der Stadtwerke Böblingen

Geschäftsführung der Stadtwerke Böblingen GmbH & Co. KG: Alfred Kappenstein (links) und Gerd Hertle.

Dipl.-Ing. Alfred Kappenstein (58) übernimmt die technische Geschäftsführung der Stadtwerke Böblingen. Seit 2013 leitet er als technischer Geschäftsführer eine Gesellschaft für Umwelt- und Wärmedienstleistungen sowie eine Bäderbetriebsgesellschaft, die beide jeweils Beteiligungsunternehmen der Stadtwerke Heidelberg sind. Zuvor hatte er bereits verschiedene Führungsaufgaben in der Energiebranche inne und verantwortete zuletzt als Geschäftsführer unter anderem den Betrieb der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung in Heidelberg.

Bis Alfred Kappenstein die Stelle als technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen voraussichtlich im Juni antritt, verantwortet Gerd Hertle den Geschäftsbetrieb der SWBB weiterhin als Alleingeschäftsführer.

Management der Stadtwerke wesentlich gestärkt

„Wir haben einen ausgewiesenen Fachmann im Bereich moderner Energien gewonnen“, freut sich der designierte Oberbürgermeister der Stadt Böblingen, Dr. Stefan Belz. Ebenso wie demnächst auch in Böblingen verantwortet Alfred Kappenstein in seiner derzeitigen Position den Bau von Erzeugungsanlagen sowie viele Dienstleistungen und um die Themen Energielieferung und Energieeffizienz. Auch seine Kompetenz im Betrieb von Energie- und Wasserversorgungsanlagen sowie seine Führungserfahrung im Bäderbereich stärken die Stadtwerke Böblingen, die ein Hallenbad, ein Vereinsbad und das Freibad in Böblingen betreiben.

Grundstein für die Zukunft gelegt

„Bei den Stadtwerken erwartet mich eine konstruktive und kooperative Arbeitsweise. Ich freue mich auf die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Herr Hertle hat hier den Grundstein für die Zukunft gelegt. Dafür zolle ich ihm und seinem gesamten Team großen Respekt. Die Stadtwerke haben großes Potenzial und sind ein wirtschaftlich starkes Unternehmen“, lobt Kappenstein und betont: „Diese Zugkraft brauchen wir, um die weiteren Herausforderungen anzugehen: Wir sind aufgefordert, eine kosteneffiziente und zukunftsfähige Infrastruktur für die Energiewende, für die Digitalisierung und für eine neue Mobilität aufzubauen. Wir werden Prozesse straffen und optimieren, um das Unternehmen weiter voranzubringen. Dabei müssen wir immer den Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger im Blick haben. Kosteneffizienz, Kundenorientierung und der Wettbewerb in der Energiewelt sind mein Ansporn“, so der gebürtige Saarländer über seine Motivation.

Gewissenhafte Personalauswahl

Das professionelle Auswahlverfahren koordinierte die Personalberatung LAB & Company aus Düsseldorf. LAB verfügt über eine breite Expertise in der Energiebranche und im kommunalen Geschäft. Im deutschsprachigen Raum zählt LAB zu den Top 15 der führenden Personalberatungen. Beraten von LAB entschied eine Findungskommission über die Besetzung. Der Findungskommission gehörten Vertreter der Stadt Böblingen, der EnBW, der Stadtwerke Böblingen und deren Arbeitnehmervertretung an: Die Entscheidung zu Gunsten Alfred Kappensteins fiel einstimmig aus und ist ein weiterer Beleg für die gute Zusammenarbeit der beiden SWBB-Gesellschafter EnBW und Stadt Böblingen.


Alfred Kappenstein, der an der Technischen Universität Karlsruhe Maschinenbau studiert hat, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Für seine neue Aufgabe zieht er von Heidelberg nach Böblingen.

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01.02.2018 | Stadtwerke Böblingen ernennen "Energiewende-Beauftragten"

Mit einem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart zukünftig die Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie viele andere Stadtwerke verfolgen auch die Stadtwerke Böblingen (SWBB) seit Jahren verschiedene klimafreundliche Projekte. Bisher wurde jedoch nicht fortlaufend quantifiziert, welchen Beitrag zum Klimaschutz die SWBB hierdurch erreichen.

Darum haben die SWBB gemeinsam mit Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart ein „Energiewendethermometer“ entwickelt. Das Energiewendethermometer ist ein professionelles Monitoring-Werkzeug, mit dem der Umsetzungsgrad klimafreundlicher Projekte und die CO2-Einsparung gemessen werden.

Für 15 Maßnahmen werden bis 2023 die CO2-Einsparungen gegenüber dem Status Quo sowie die finanziellen Auswirkungen einer jeden Maßnahme über ihren Lebenszyklus ermittelt. Es zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich. Implementieren die SWBB alle Maßnahmen bis 2023, sparen sie dadurch rund 5- 10% der Gesamtemissionen Böblingens ein.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird halbjährlich auditiert. Für jede Maßnahme wird ein Zielerreichungsgrad ermittelt, die gewichtete Summe aller Umsetzungsgrade ist der aktuelle Stand des Energiewendethermometers. Über die etablierten 15 Maßnahmen hinaus werden innovative Maßnahmen, die sich derzeit noch im Konzeptstadium befinden, nach einer Härtegradlogik verfolgt.

12.01.2018 | Stadtwerke und Technologiepark H130 schließen Bündnis für Klimaschutz

SWBB investieren rund 10 Millionen Euro / CO2-Effizienz verbessert sich erheblich / Fernwärme-Kunden profitieren vom Großkunden

Monatelang wurde auf der Hulb verhandelt, jetzt haben sich die Stadtwerke Böblingen (SWBB) im Wettbewerb durchgesetzt. Die SWBB und der Technologie-Park H130 in Böblingen-Hulb kooperieren: Künftig beliefern die SWBB den Technologiepark mit umweltfreundlicher Wärme und Kälte. Die SWBB errichten auf dem Technologiepark ein hocheffizientes 2 MW-Blockheizkraftwerk. Außerdem wird der Technologiepark an
die Fernwärme angeschlossen. Die Investitionskosten betragen rund zehn Millionen Euro.

Das Blockheizkraftwerk zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung geht noch 2018 mit einer elektrischen Nennleistung von knapp unter 2,0 Megawatt in Betrieb. Außerdem wird der Technologiepark an das zentrale Fernwärmenetz der Stadtwerke Böblingen angeschlossen. Die fossil befeuerten Heizkessel, die den Technologiepark bislang versorgten, werden in Zukunft kaum noch benötigt. Allein dadurch verbessert sich die CO2-Effizienz um gut 25.000 Tonnen – ein Meilenstein für das Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen.

Die SWBB übernehmen auch die Kälteversorgung. Die SWBB haben zudem den Auftrag erhalten, die Errichtung einer Absorptionskältemaschine zu prüfen. Im Sommer kann eine solche Maschine überschüssige Wärme vom Restmüllheizkraftwerk in hochwertige Kälte am Standort umwandeln.

Bedeutsam für die Fernwärme in Böblingen – wirtschaftlich attraktiv für alle

Das zukunftsfähige Energiekonzept mit Fernwärme sichert dem Technologiepark optimale Voraussetzungen zur Erfüllung der energierechtlichen Anforderungen von Neu- und Erweiterungsvorhaben. Baukosten bei An-, Um - und Erweiterungsbauten auf der Liegenschaft werden signifikant verringert. Ein verbesserter CO2-Emissionsfaktor und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung erfüllt die Anforderungen der Mieter an die Ressourceneffizienz (Stichwort: Umweltmanagement-Systeme) maximal.

Das Projekt ist auch für die SWBB wirtschaftlich attraktiv. Es trägt sich selbst– und zwar unter Berücksichtigung aller Investitionen, das heißt inklusive des Anschlusses an das bestehende Fernwärmenetz im Satzungsgebiet. Durch die Anbindung der Hulb werden die Kunden im Satzungsgebiet damit nicht belastet. 

Bislang haben die Stadtwerke 1870 Fernwärme-Bezieher, weit überwiegend Haushaltskunden. Der Wärmeverbrauch, der aus der Energiezentrale des Technologieparks gedeckt wird, entspricht dem Verbrauch der 760 kleinsten Fernwärmekunden der SWBB im Bestandsgebiet. Das Größenverhältnis zeigt: Die Versorgung des Technologieparks ist auch ein bedeutsamer Schritt, der eine mittelfristige Senkung der spezifischen Fernwärmekosten im Gesamtsystem ermöglicht.

Der Anschluss macht Skaleneffekte bei der Wärme-Erzeugung, Beschaffung und Verteilung möglich. Diese helfen, perspektivisch die schwierigen strukturellen Herausforderungen im bestehenden Fernwärmenetz zu verbessern. Der Anschluss wirkt sich damit positiv auf die Satzungsgebiete aus.

Wolfgang Lützner, Oberbürgermeister der Stadt Böblingen: „Die Anbindung der Hulb ist ein Meilenstein der Böblinger Fernwärmeversorgung. Sie erfüllt alle vom Aufsichtsrat und dem Gesellschafter Stadt vorgegebenen Ziele. Erstens: Die Fixkosten der Wärmeversorgung verteilen sich zukünftig auf noch stärkere Schultern. Das ermöglicht mittelfristig einen niedrigeren Fernwärmepreis im Satzungsgebiet. Zweitens. Die Kunden im Satzungsgebiet werden mit
der Anbindung der Hulb nicht belastet. Drittens ist das Vorhaben ein Musterbeispiel, wie wir dank zukunftsfähiger kommunaler Infrastruktur in Böblingen erfolgreich den Klimaschutzfördern. Ich beglückwünsche die Mannschaft der Stadtwerke! Es ist wirklich eine gute Nachricht für die Stadt und alle Fernwärme-Kunden. Und auch H130 profitiert in hohem Maße – durch ein zukunftsweisendes Energiekonzept mit ausgezeichneter Versorgungssicherheit.“

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Der Vertragsabschluss mit H130 beweist: Wir sind der richtige Ansprechpartner auch für Gewerbekunden in Böblingen. Mit Kompetenz, Sicherheit und attraktiven Energiekonzepten punkten wir bei den Gewerbekunden. Getragen von diesem erfolgreichen Abschluss, geht der Blick weiter nach vorne: Diese Referenz ermöglicht uns, weitere vergleichbare Kunden zu überzeugen. Damit verbessern wir als Unternehmen unsere wirtschaftliche Situation und leisten gleichzeitig etwas für den Klimaschutz in Böblingen.“

Erik Mai, Beteiligungsmanager der Stadt Böblingen: „Wer sachgerecht die Strukturdaten anderer Wärmenetze – auch in der näheren Nachbarschaft – mit dem Wärmenetz in Böblingen vergleicht, erkennt, dass wir über unser Netz unbedingt mehr Wärme verkaufen müssen. Dies kann vor allem durch den Anschluss von Gewerbekunden erreicht werden. Über diesen Weg lässt sich zukünftig eine gute Balance zwischen wettbewerbsfähigen Preisen und einer sicheren Versorgung des gesamten Böblinger Fernwärmenetzes realisieren. Dieser Vertragsabschluss ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

Die Investitionsübersicht
Die Investitionen für das Projekt sind über die bestehenden Finanzierungsvereinbarungen der Stadtwerke Böblingen gesichert.
Folgende Investitionen fallen an:
•    Fernwärme-Trassenbau: Leitungsbau, Tiefbau, Planung, etc.
•    Vom bestehenden Fernwärmegebiet wird ab Steidach eine Verbindungsleitung gelegt.
•    Die bestehende Druckhalteanlage und die Pumpen im Heizwerk Grund werden erweitert.
•    Das Wärmenetz im Technologiepark sowie die Bestandskessel werden über Wärmeübergabestationen (hydraulisch
getrennt) an das Fernwärmenetz angebunden. Hinzu kommt die Einbindung der Fernwärme-Trasse in das
Versorgungsystem der Energiezentrale (Übergabestation, Rohrleitungen, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik).
•    Die Maßnahmen im vorgelagerten Netz wurden bereits im Rahmen der Arbeiten im Netzgebiet Steidach
durchgeführt. Diese Investitionen wurden anteilig dem neuen Projekt zugeordnet.
•    BHKW Hulb: Die Vereinbarung mit H130 sichert über den Pachtvertrag den Standort des neu zu errichtenden
BHKW Hulb.
•    Die SWBB investieren zudem in moderne Kältetechnik am Standort

Die Verlegung der Fernwärmetrasse erfolgt in einer mit anderen Ver- und Entsorgungsträgern koordinierten Baumaßnahme im Zuge der anstehenden Sperrung der Herrenberger Straße.

Zum Technologiepark H130
Die H130 Böblingen GmbH ist Eigentümerin des gleichnamigen Technologieparks an der S-Bahnstation Böblingen-Hulb. Entlang der Herrenberger Straße beherbergt die Liegenschaft einen Mix aus international tätigen Konzernen und Unternehmen aus Technologie, Forschung und Entwicklung, Dienstleistung und leichter Produktion. Der Technologiepark prägt mit seiner Vielfalt an Unternehmen die Hulb wesentlich mit. Er ist derzeit vollvermietet. Zahlreiche
arbeitnehmerfreundliche Services, eine hochmoderne Ausstattung, die ganz besondere Mieterstruktur und ausgedehnte Grünflächen machen den Technologiepark zu einem beliebten Standort.

24.10.2017 | Blockheizkraftwerk in Dagersheim wird umfassend modernisiert

Es lief bereits fast 60.000 Betriebsstunden und produziert seit dem Jahr 2009 zuverlässig Wärme und Strom für rund 200 Haushalte und Gewerbebetriebe an jedem einzelnen Tag: Das Blockheizkraftwerk (BHKW) in Dagersheim ist für den Betreiber Stadtwerke Böblingen ein lokaler Grundpfeiler moderner Energieversorgung. In den kommenden Wochen wird das BHKW umfassend modernisiert und wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht.  

Dafür statten die Stadtwerke das BHKW mit weiterentwickelten Komponenten aus: Verbesserte Nockenwellen, Kolben, Pleuel, Laufbuchsen und ein modernisierter Turbolader werden eingebaut – so wie sie in aktuellen BHKW-Baureihen zum Einsatz kommen. Weil die umfangreichen Arbeiten nicht am Standort in Dagersheim vorgenommen werden können, wird das Blockheizkraftwerk ab Montag (23. Oktober) teilweise demontiert und für den Transport vorbereitet. Ein großer Schwerkran hebt das zwölf Tonnen schwere und fünf Meter lange Modul dann am Donnerstag (26.10.) auf einen Tieflader. Für rund fünf Wochen wird das Kernstück des BHKW zurück ins Werk des Herstellers GE Jenbacher nach Österreich gebracht, bevor es – dann erheblich modernisiert – zurück nach Böblingen transportiert wird. Vor Ort in Dagersheim werden dann noch eine verbesserte Steuerung und ein leistungsfähigerer Katalysator installiert.  

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen: „Bei einem BHKW werden mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie genutzt. Mit der Modernisierung stellen wir eine regionale, saubere und effiziente Strom- und Wärmeversorgung sicher.“ 

„Wir investieren rund 300.000 Euro in die Modernisierung“, sagt Alexander Loris, Referent Energiemarkt, von den Stadtwerken Böblingen. Loris: „Das BHKW erzeugt dann bei gleichem Gasverbrauch, gleicher Lautstärke und nochmals emissionsärmer rund vier Prozent mehr Strom und Wärme.“ Während der Umbauphase erfolgt die Wärmeversorgung über die bestehenden Reservekessel.

18.10.2017 | Fernwärme-Reparatur am 18. Oktober im Gebiet Steidach

Am kommenden Mittwoch (18. Oktober 2017) müssen die Bewohnerinnen und Bewohner im Gebiet Steidach tagsüber auf ihre Fernwärme verzichten. In der Luxemburger Straße wurde ein Defekt an der Leitung entdeckt. In der Folge tritt dort heißes Wasser ins Erdreich aus. „Um ein komplettes Reißen oder Platzen der Leitung im Winter zu vermeiden, muss die entsprechende Komponente – ein sogenannter Schieber – ausgetauscht werden“, sagt Martina Mayer von den Stadtwerken. Für die Dauer der gut sechsstündigen Reparatur wird die Fernwärme von 8.00 bis etwa 14.00 Uhr abgeschaltet. Diese zeitweise Abschaltung betrifft ausschließlich das Netzgebiet Steidach. Trinkwasser und Kaltwasser stehen aber jederzeit zur Verfügung.

22.09.2017 | Bauarbeiten in der Herrschaftsgartenstraße

Der Netzbetreiber Netze BW saniert ab 25. September 2017 bis voraussichtlich Ende des Jahres die Strom- und Gasleitungen in der Herrschaftsgartenstraße und am oberen Ende der Teckstraße. Die Stadtwerke Böblingen nutzen diese Gelegenheit, um Wasser-Hausanschlüsse zu erneuern.  

Zu Beginn der Bauarbeiten wird die Teckstraße im Bereich der Hausnummer 52 für circa eine Woche gesperrt. Anfang Oktober folgt eine Sperrung der Herrschaftsgartenstraße im Bereich der Einmündung Heubergstraße für ebenfalls eine Woche. Um die Arbeiten an den Wasserleitungen abzuschließen, ist vor Weihnachten eine weitere Vollsperrung der Herrschaftsgartenstraße für circa eine Woche nötig. Während der übrigen Phasen ist die Straße einseitig befahrbar. 

Der Friedhof-Parkplatz kann während der Baumaßnahme immer aus mindestens einer Richtung erreicht werden. Die Netze BW und die Stadtwerke Böblingen haben die Anwohner und die Inhaber der betroffenen Hausanschlüsse durch Rundschreiben und bei einem Vor-Ort-Termin bereits über das Bauvorhaben informiert.

21.09.2017 | Renovierung der Sauna abgeschlossen

Rund zehn Wochen dauerte der Umbau im Böblinger Hallenbad, am kommenden Montag, 25. September, ist es so weit: Der neugestaltete Saunabereich öffnet um 14 Uhr erstmals seine Türen. Nicht nur der Eingangsbereich, auch die Umkleiden und Sanitäranlagen wurden umfassend renoviert – eine neu installierte Infrarotkabine ergänzt das Sauna-Angebot. Auch der Salzraum wurde ausgebaut und ist nun doppelt so groß wie zuvor.  

„Wir haben die Revisionszeit im Sommer für umfassende Baumaßnahmen genutzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, erklärt Steffen Heritsch von den Stadtwerken. Bereits im Eingangsbereich wurden die Wände und Decken saniert, die Wartelounge wurde mit neuen Möbeln ausgestattet. Großflächige Bilder sorgen für angenehmes Ambiente. Außerdem wurde ein modernes Kassensystem installiert: Für den Zugang zur Sauna werden künftig Chipcoins eingesetzt, die zugleich zur Benutzung der Schränke dienen. Die Eintrittspreise für die Sauna bleiben von den Neuerungen unberührt. „Wir freuen uns auf zahlreiche Saunagäste und wünschen bereits jetzt viel Vergnügen und Entspannung“, sagt Steffen Heritsch.

11.09.2017 | Hallenbad und Sauna: neues Kassensystem, neue Angebote

Das neue Kassensystem arbeitet mit Barcodes und Coins.

Reger Betrieb herrschte im Hallenbad auch während der Sommerpause: Sogar sonntags gingen die Handwerker ein und aus, um die Renovierung pünktlich zum Saisonstart abzuschließen. Ab 12. September empfängt ein neuer Eingangsbereich die Badegäste. Saunabesucher können sich ab 25. September auf neue Angebote freuen.

Für rund 1,2 Millionen Euro renovierten die Stadtwerke Böblingen einen Teil des Hallenbads und nahezu die komplette Saunalandschaft. „Damit steigern wir nicht nur die Attraktivität der Einrichtungen, sondern sorgen vor allem dafür, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern noch lange erhalten bleiben“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle.

Moderne Optik wie im Anbau 
Maßnahmen wie die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsschächte im Bereich des Lehrschwimmbeckens fallen auf den ersten Blick kaum auf, waren aber dringend notwendig. Sofort ins Auge fällt dagegen das moderne Farbkonzept rund ums Lehrschwimmbecken. Das Anthrazit der Wände wird am Beckenrand und an den Wärmebänken wieder aufgenommen. Schülern und Lehrern dürfte die Gestaltung bekannt vorkommen: Sie lehnt sich an den Anbau für Schulen und Vereine an.

Eintritt per Chipkarte oder Coin
Das trifft auch auf die neue anthrazitfarbene Kassentheke zu. Zusammen mit dem Ticketautomat bildet sie das Herzstück des neuen Kassensystems. Es arbeitet mit Barcode-Tickets für Einzel- und Zehnereintritte sowie Chipkarten für Jahres- und Saisonkarten. Für die Sauna kommen Coins zum Einsatz, mit denen sich auch die Schränke nutzen lassen. Der Umkleidebereich ist aber längst nicht das Einzige, was im Saunabereich renoviert wurde.

Aus Wand wird Wald
Wer das Drehkreuz passiert, betritt ab 25. September eine Naturlandschaft in Form von riesigen Wandbildern eines
Birkenwaldes. Nach links geht es in die neue Sammelumkleide. An die Stelle der zweiten Sammelumkleide tritt der
neue Massageraum. Der bisherige wurde zum Salzraum umgebaut, in dem die Gäste nun doppelt so viel Platz
haben. Nebenan bietet die neue Infrarotsauna eine kreislaufschonende Alternative zur finnischen Sauna.

Nächster Bauabschnitt folgt 2018
Trotz der zusätzlichen Angebote lag das Hauptaugenmerk auch in der Sauna auf dem Bestandsschutz: Davon
zeugen der neu verlegte Boden, die renovierte Decke und die komplett sanierten Sanitäranlagen. "Wir sind stolz,
dass wir die Renovierung in der Sommerpause abschließen konnten. Die Architektin, das Bäderteam und die
Handwerker haben dafür Wochenendschichten eingelegt", berichtet Gerd Hertle. Abgeschlossen sind die Arbeiten
damit noch nicht: 2018 soll unter anderem die Badehalle saniert werden.

Pressedownloads

07.09.2017 | Erstes Böblinger Hundeschwimmen zum Freibad-Saisonschluss

Wem es nicht zu kalt ist bei 15 Grad Lufttemperatur, kann an diesem Wochenende noch einmal im Freibad ungestört seine Bahnen ziehen. Die Saison endet am Sonntag, 10. September. Mit knapp 103.000 Besuchern kamen 2017 trotz des gefühlt etwas schlechteren Sommerwetters mehr Gäste als im Vorjahr, als 100.156 Besucher das Drehkreuz passierten. Nach Saisonende laden die Stadtwerke zusammen mit dem Tierheim Böblingen noch zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein – erstmals gibt es im Freibad ein kostenloses Hundeschwimmen.

Am Samstag, 16. September, ist das Freibad noch einmal von 11 bis 15 Uhr geöffnet – allerdings zum Baden nur für Vierbeiner. Bislang nutzte bereits die Rettungshundestaffel das Böblinger Freibad nach Saisonabschluss. Dieses Jahr haben alle Hunde diese Möglichkeit. Steffen Heritsch von den SWBB: „Es gibt schon viele Freibäder in Deutschland, die zum Saisonende ein Hundeschwimmen erfolgreich anbieten. Auch wir sind jetzt gespannt, wie viele Hundebesitzer an diesem Tag mit ihren Tieren vorbeikommen.“  

Eine Woche nach Saisonende ist das Wasser auch nicht mehr gechlort. „Das Hundeschwimmen ist eine tolle Alternative zum Baden in Seen oder Flüssen, die nicht immer wirklich sauber sind. Außerdem lieben es die Tiere, mit Artgenossen zu spielen. Auch für Hundebesitzer ist es natürlich toll, auf jede Menge Gleichgesinnte zu treffen“, sagt Annette Lehmann vom Tierheim Böblingen.

Die Hygiene im Freibad wird durch das Hundeschwimmen nicht beeinträchtigt: „Das Wasser lassen wir nach dem Hundeschwimmen ab. In der Winterpause gibt es ohnehin nochmals eine Großreinigung der Becken und aller Filter nach DIN-Norm, bevor zum Saisonstart 2018 wieder frisches Wasser eingelassen wird“, sagt Steffen Heritsch.

Wer am 16. September mit seinem Hund am ersten Böblinger Hundeschwimmen teilnehmen möchte, muss über eine Hundemarke, einen Impfpass und eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen. Das Tierheim Böblingen verkauft Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen kommen vollständig dem Tierheim zu Gute.

06.09.2017 | Rund um Schönaicher Straße: Fernwärme wird unterbrochen

Die Arbeiten an der Fernwärmeleitung im Gebiet rund um die Schönaicher Straße sorgen für eine Abschaltung der Wärmeversorgung am Montag, 11. September. Dann binden die Stadtwerke Böblingen die neue Fernwärmeleitung in der Waldenbucher Straße ins Netz ein. Hierfür wird die Wärmeversorgung von 1 Uhr in der Nacht bis etwa 24 Uhr unterbrochen. 

In Gebäuden, in denen das Wasser über Fernwärme erwärmt wird, steht während dieser Zeit kein Warmwasser zur Verfügung. Trinkwasser ist weiterhin verfügbar. Betroffen von den Baumaßnahmen sind die Nürtinger Straße, die Waldenbucher Straße, die Kirchheimer Straße sowie die Schönaicher Straße 79-81 und 90-96 ebenso die Heusteigstraße 27. Im  Hallenbad laufen während der Fernwärme-Unterbrechung noch Renovierungsarbeiten. Es öffnet am Dienstag, 12. September. Die Anwohner, die Schulen und der Kindergarten im betroffenen Gebiet wurden durch separate Schreiben informiert.  

„25 Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiten unter Hochdruck, um die Arbeiten in der Nacht und am Tag so schnell wie möglich abzuschließen“, sagt Steffen Heritsch von den SWBB. Mit der Erneuerung der Leitung passen die Stadtwerke die Kapazität an den gewachsenen Wärmebedarf an. Über die neue Leitung wird unter anderem die Asylbewerberunterkunft in der Schönaicher Straße versorgt, die derzeit nur provisorisch an die Wärmeversorgung angebunden ist. Zudem nutzen die Stadtwerke den Anlass, um Wasserleitungen zu sanieren. 

Für Fragen steht das Service-Team der Stadtwerke gerne zur Verfügung: Telefon (0 70 31) 21 92 22, E-Mail service@stadtwerke-bb.de.

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