Hinweis

Die extreme Preisentwicklung an den Energiemärkten veranlassen uns dazu, aktuell unsere Konditionen für unsere Strom- und Gastarife zu überprüfen. Unsere neuen Tarife werden wir zeitnah auf unserer Website veröffentlichen. Bestehende Vertragsverhältnisse sind davon nicht betroffen und werden zu den bestehenden Konditionen weiterbeliefert.

Wir bitten um Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Schönbuch | Gas: regional, zuverlässig, nachhaltig

Mit Erdgas Zukunft der Energieversorgung sichern

Erdgas ist unter den fossilen Brennstoffen besonders komfortabel in der Handhabung. Es muss nicht gelagert werden, ist sparsam im Verbrauch. Als Brückentechnologie gewährleistet es unsere Grundversorgung bei gleichzeitig konsequenter Umsetzung der Wärmewende. Durch den Ausbau des Gasnetzes sichert die SWBB die künftige Infrastruktur für den Transport von Biogas und grünem Wasserstoff.

Stadtwerke Böblingen – aus der Region für die Region

Die SWBB sind Ihr Gasanbieter mit regionalen Wurzeln. Unseren Kunden garantieren wir eine zuverlässige Nahversorgung zu fairen Gastarifen mit Preisgarantie und bieten bei Bedarf die gesamte Energieversorgung aus einer Hand. Die Nähe zu den Menschen, die hier leben, kommt in unserer Beratung genauso zum Ausdruck wie in unseren Spenden für ehrenamtliches Engagement in Sport, Kunst und Kultur.

Wir sind für Sie da vor Ort und Online

Sie haben die Wahl. Mein Kundenservice-Team berät Sie gerne kompetent und persönlich vor Ort, telefonisch oder per E-Mail. Über das Onlineportal haben Sie darüber hinaus rund um die Uhr Zugriff auf Ihre Kundendaten.

Michael Zieger-Bechtold

Teamleiter Kundenservice

Aktuelle Informationen

zum Notfallplan Gas und zur Lage der Energiewirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Es ist die zweite von drei Stufen zur Sicherung der Gasversorgung in Deutschland. Der Grund für die Ausrufung der Alarmstufe sind Kürzungen der Gaslieferung durch Russland. Die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit steht aktuell im Zentrum aller Entscheidungen und Bemühungen durch Politik, Verbände, Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber. Die in Folge des Krieges weiter auf Rekordniveau steigenden Energiepreise führen zu einer spürbaren wirtschaftlichen Belastung der gesamten Energiebranche und in der Folge schrittweise auch für die Kunden der Energieversorger. Hinzu kommt eine weiterhin angespannte Situation an den Beschaffungsmärkten. Für uns als regionales Stadtwerk sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, eine drohende Gasmangellage und dessen Folgen deutlich spürbar.

 

Was bedeutet die Ausrufung der Alarmstufe für die Versorgungssicherheit?

Die Versorgung ist aktuell weiterhin gewährleistet. Es lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, wie lange die Versorgung ohne größere Eingriffe noch im Normalzustand weiterlaufen kann. Kommt es zu einer Gasmangellage, tritt die nächste Stufe des Gas Notfallplans, die sogenannte Notfallstufe in Kraft. In jedem Fall sind Haushaltkunden und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützte Kunden.

Was bedeutet die Gas-Umlage für Kundinnen und Kunden?

Die geplante Gas-Umlage für alle Gas-Kunden soll voraussichtlich ab dem 01. Oktober bis voraussichtlich 31.März 2023 gelten. Über die Umlage sollen Versorger die stark gestiegenen Einkaufspreise wegen der Drosselung russischer Lieferungen an alle Gasverbraucher weitergeben können. Wie stark der Gas-Preis für Verbraucher damit zusätzlich steigt, steht noch nicht abschließend fest. Das hängt nach Aussagen des Bundeswirtschaftsministeriums davon ab, welche Ausgleichsansprüche die Gas-Importeure geltend machen. Die Bundesregierung spricht im Moment allerdings bereits von 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Anhand eines beispielhaften Jahresverbrauchs von 15.000 kWh für einen vierköpfigen Haushalt würde die Umlage zwischen 225 und 750  Euro pro Jahr liegen. Die Umlage ist angesichts der angespannten Lage auf dem Gasmarkt notwendig, um die Gasversorgung auch im kommenden Winter aufrechtzuerhalten. Ohne sie wären Gasversorgungsunternehmen in der gesamten Lieferkette und damit auch die Versorgungssicherheit gefährdet. Die Umlage soll für alle Versorger gleich hoch sein. Damit gebe es eine faire Verteilung der Lasten auf viele Schultern. Die Einzelheiten sollen in einer Rechtsverordnung auf Grundlage des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG) bis voraussichtlich 15. August geregelt werden.

Kommt eine Preisanpassung für Strom und Gas?

Im Laufe der letzten Monate ist der Preis an den Großhandelsmärkten für Strom und Erdgas gegenüber 2021 extrem angestiegen. Die SWBB müssen die benötigten Energiemengen für ihre Kundinnen und Kunden deshalb nunmehr zu diesen sehr hohen Preisen einkaufen. Diese wesentlich höheren Beschaffungskosten lassen sich inzwischen nur noch in begrenztem Umfang abfedern, weshalb die hohen Einkaufspreise von den Stadtwerken Böblingen ab Januar 2023 weitergegeben werden müssen. An unserem Versprechen, die Preise für unsere Tarifkunden bis Jahresende 2022 nicht anzupassen, halten wir aktuell noch fest. Die Preiserhöhung durch die bevorstehende Gas-Umlage ab voraussichtlich 01. Oktober 2022 ist hiervon ausgenommen. Es handelt sich um eine gesetzliche Vorgabe, die auch wir an unsere Kunden leider weiterreichen müssen.

Jetzt Energiesparen

Energie ist ein wichtiges und notwendiges Gut in sämtlichen Bereichen unseres Lebens. Jeder kann dazu beitragen, Energie zu sparen, oft genügen schon kleine Anpassungen.

Zur Energieberatung

Wer betreibt in Böblingen das Strom- und Gas-Netz?

Gas- und Stromnetzbetreiber in Böblingen sind die Netze BW GmbH. Unser Partner nimmt eine große Verantwortung für die Versorgungssicherheit wahr. Hier geht’s zur Website unseres Verteilnetzbetreibers.

https://www.netze-bw.de/

Welche Aufgabe hat der Gas-Netzbetreiber im Rahmen des Gas-Notfallplans?

Die Netzbetreiber wurden aufgefordert, gemeinsam die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen und sich abzeichnende Engpässe frühzeitig abzuwenden.

Auf nationaler Ebene regelt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlichte Notfallplan Gas die Aufgaben, Rollen sowie Krisenkoordination und -kommunikation der Marktteilnehmer. Die Bundesnetzagentur nimmt hierbei eine wichtige Rolle als Bundeslastverteiler und Schnittstelle zu den Gas-Netzbetreibern ein.
BMWK: https://www.bmwk.de/Navigation/DE/Home/home.html
BNetzA: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/aktuelle_gasversorgung/start.html

Im Rahmen des Gas-Notfallplans werden verschiedene Letztverbrauchergruppen differenziert: lastganggemessene Kunden, systemrelevante Gaskraftwerke und nach § 53a EnWG geschützte Haushaltskunden.

Sind Kürzungen letztlich unumgänglich für eine Stabilisierung des Netzes, werden die betroffenen Netzkunden - soweit möglich - unverzüglich entlang der vorab definierten Kommunikationswege über bevorstehende Reduzierungen bzw. Lastabschaltungen von der Netze BW informiert und müssen entsprechende Vorgaben des Netzbetreibers einhalten. Welche Maßnahmen die Netze BW ergreifen, können Sie hier nachlesen https://www.netze-bw.de/unsernetz/netzsicherheit#1-1

Ihre Häufigsten Fragen An Uns

Wie funktioniert der Anbieterwechsel?

Wir werden für Sie die Kündigung bei Ihrem aktuellen Versorger vornehmen. Dafür benötigen wir in den meisten Fällen etwa zwei bis drei Wochen. Bei sehr kurzen Kündigungsfristen sollten Sie daher selbst aktiv werden.

Wenn Ihr bisheriger Anbieter Sie beispielsweise über eine Preiserhöhung informiert und Sie die Initiative ergreifen wollen, sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. Dann können wir Sie direkt zum Zeitpunkt der Preisänderung beliefern. Wenn Sie einen Vertrag mit noch langer Laufzeit haben oder die Kündigungsfrist in wenigen Wochen verstreicht, sollten Sie ebenfalls selbst kündigen. So können Sie sicherstellen, dass sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr oder mehr verlängert.

Für die Kündigung des Gasvertrags genügt normalerweise eine formlose Nachricht. Eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben an Ihren Gasanbieter finden Sie hier: Muster Kündigungsschreiben

Muss ich bei meinem alten Gasanbieter kündigen?

Wir werden für Sie die Kündigung bei Ihrem aktuellen Versorger vornehmen. Dafür benötigen wir jedoch etwas Zeit, in den meisten Fällen etwa zwei bis drei Wochen. Bei sehr kurzen Kündigungsfristen sollten Sie daher selbst aktiv werden. Wenn Ihr bisheriger Anbieter Sie beispielsweise über eine Preiserhöhung informiert und Sie schnell reagieren wollen, sollten Sie selbst kündigen. Dann können wir Sie direkt zum Zeitpunkt der Preisänderung beliefern.

Wenn Sie einen Vertrag mit noch langer Laufzeit haben oder die Kündigungsfrist in wenigen Wochen verstreicht, sollten Sie ebenfalls selbst kündigen. So können Sie sicherstellen, dass sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr oder mehr verlängert.

Für die Kündigung des Gasvertrags ist normalerweise eine formlose Nachricht ausreichend. Eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben an Ihren Gasanbieter finden Sie hier: Muster Kündigungsschreiben

Was versteht man unter Grundpreis und Arbeitspreis?

Der Grundpreis umfasst die fixen Kosten der Energielieferung wie z. B. die Kosten für Messung und Abrechnung sowie eventuell einen Anteil für die Leistungsbereitstellung.

Der Arbeitspreis hingegen betrifft den variablen Anteil der Energielieferung und ist für jede bezogene Kilowattstunde (kWh) Gas zu bezahlen.

Gibt es eine Preisgarantie?

Die eingeschränkte Preisgarantie besteht bis zum 31.12.2022 und gilt lediglich für den Energiepreis, d. h. Steuern- oder Umlagen Erhöhungen sind dadurch nicht abgedeckt.

Wie setzt sich der Arbeitspreis Gas zusammen?

Energiepreis:
Der Energiepreis enthält Kosten für Energiebeschaffung und Vertrieb (inkl. SLP-Bilanzierungsumlage, Entgelt für die Nutzung des virtuellen Handelspunktes, Konvertierungsentgelt sowie Konvertierungsumlage), die Kosten für Messstellenbetrieb und Messung – soweit diese Kosten dem Lieferanten vom Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt werden –, das an den Netzbetreiber abzuführende Netzentgelt sowie die Konzessionsabgaben.

Energiesteuer:
Eine durch das Energiesteuergesetz (EnergieStG) geregelte Steuer auf den Energieverbrauch.

CO2-Preis:
Unternehmen, die mit Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel handeln, müssen ab 2021 dafür einen CO2-Preis bezahlen. Sie werden verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den ihre Produkte verursachen, Verschmutzungsrechte in Form von Zertifikaten zu erwerben. Das geschieht über einen nationalen Emissionshandel. Die Maßnahme ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung.

Ziel der Bepreisung ist es, Anreize für den Klimaschutz zu schaffen, indem klimaschädliches Heizen und Autofahren teurer werden. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den CO2-Preis schrittweise anzuheben. Für 2021 ist der Preis pro Tonne auf 25 Euro festgelegt; danach steigt er schrittweise auf 55 Euro im Jahr 2025. Nach dieser Einführungsphase bildet sich dann der Preis am Markt, je nach Angebot und Nachfrage. Denn dann müssen die Verschmutzungsrechte (Zertifikate) per Auktion ersteigert werden. Die Gesamtmenge der Zertifikate für den CO2-Ausstoß wird entsprechend den Klimazielen begrenzt.
Für das Jahr 2022 beträgt der CO2-Preis pro verbrauchte Kilowattstunde Gas 0,546 Cent netto.

Bei Kunden mit einem Biogas-Produkt fällt für den biogenen Anteil in Höhe von 10 Prozent keine CO2-Bepreisung an.

Downloads

SEPA-Mandat Strom und Gas
(PDF, 520 KB)
Muster Sonderkündigung Strom und Gas
(PDF, 507 KB)
Muster Ihrer Gasrechnung
(PDF, 3 MB)
Kommunikationsdatenblatt
(XLSX, 17 KB)