Hinweis

Die extreme Preisentwicklung an den Energiemärkten veranlassen uns dazu, aktuell unsere Konditionen für unsere Strom- und Gastarife zu überprüfen. Unsere neuen Tarife werden wir zeitnah auf unserer Website veröffentlichen. Bestehende Vertragsverhältnisse sind davon nicht betroffen und werden zu den bestehenden Konditionen weiterbeliefert.

Wir bitten um Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Schönbuch | Gas: regional, zuverlässig, nachhaltig

Mit Erdgas Zukunft der Energieversorgung sichern

Erdgas ist unter den fossilen Brennstoffen besonders komfortabel in der Handhabung. Es muss nicht gelagert werden, ist sparsam im Verbrauch. Als Brückentechnologie gewährleistet es unsere Grundversorgung bei gleichzeitig konsequenter Umsetzung der Wärmewende. Durch den Ausbau des Gasnetzes sichert die SWBB die künftige Infrastruktur für den Transport von Biogas und grünem Wasserstoff.

Stadtwerke Böblingen – aus der Region für die Region

Die SWBB sind Ihr Gasanbieter mit regionalen Wurzeln. Unseren Kunden garantieren wir eine zuverlässige Nahversorgung zu fairen Gastarifen mit Preisgarantie und bieten bei Bedarf die gesamte Energieversorgung aus einer Hand. Die Nähe zu den Menschen, die hier leben, kommt in unserer Beratung genauso zum Ausdruck wie in unseren Spenden für ehrenamtliches Engagement in Sport, Kunst und Kultur.

Wir sind für Sie da vor Ort und Online

Sie haben die Wahl. Mein Kundenservice-Team berät Sie gerne kompetent und persönlich vor Ort, telefonisch oder per Mail. Über das Online-Portal haben Sie darüber hinaus rund um die Uhr Zugriff auf Ihre Kundendaten.

Denise Grabner

Gruppenleitung Kundenservice | Abrechnungen

Für welche Sparten gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7%?

Die Senkung des Umsatzsteuersatzes gilt für Erdgas- und Fernwärmelieferungen an Endkunden im Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 31.03.2024.

Ab wann gilt der reduzierte Umsatzsteuersatz auf Gas- und Fernwärmelieferungen? Und bis wann?

Die Umsatzsteuersenkung von 19% auf 7% ist seit dem 7. Oktober 2022 beschlossen. Die reduzierte Umsatzsteuer gilt ab 01. Oktober 2022 bis 31. März 2024. Ab dem 01.04.2024 gilt wieder der Regelsteuersatz in Höhe von 19% für Gas- und Wärmelieferungen.

Geben die SWBB die Senkung der Umsatzsteuer an ihre Kunden weiter?

Die Entlastung bei der Umsatzsteuer geben wir selbstverständlich ab 01. Oktober 2022 an unsere Kunden weiter.

Ich habe meine Rechnung erhalten. Inwiefern wurde die Umsatzsteuersenkung von 7% darin berücksichtigt?

Wenn Sie beispielsweise im Oktober Ihre Rechnung erhalten haben, dann haben wir diese für November 2021 bis September 2022 mit 19% und ab dem 1.Oktober 2022 mit 7% belastet. In allen Rechnungen, die nur Verbrauchszeiträume ab dem 1. Oktober 2022 beinhalten, ist ausschließlich die Umsatzsteuer mit 7% aufgeführt.

Wenn die Umsatzsteuer sinkt, passen die SWBB die Abschläge für ihre Kunden entsprechend an?

Die SWBB gibt die gesunkenen Kosten an Ihre Kunden weiter. Angesichts der aktuellen Entwicklungen mit hohen Energiepreisen belassen wir die Abschläge dennoch unverändert. Das kann helfen, höhere Nachzahlungen zu vermeiden. Im Kundenportal Meine SWBB können unsere Kunden jedoch jederzeit selbst die Höhe ihrer Abschlagszahlungen ändern.

Muss ich aktiv etwas tun, damit ich von der Umsatzsteuersenkung profitiere?

Nein – Sie müssen sich nicht aktiv melden. Wir werden die Umsatzsteuersenkung vollständig an unsere Kunden weitergeben und in der Jahresrechnung für enthaltene Lieferzeiträume ab dem 1. Oktober 2022 berücksichtigen. Sie müssen hierfür nichts tun. Die Senkung erhalten Sie automatisch.

Tritt die Senkung auch trotz der bis 31.12.2022 gültigen Preisgarantie für alle Gas-Kunden ein?

Ja, die SWBB gibt die befristete Umsatzsteuersenkung an alle Kunden weiter.

Ist die Weitergabe des verminderten Umsatzsteuersatzes eine Preisänderung?

Nein. Nach § 41 Abs. 6 EnWG ist bei einer unveränderten Weitergabe von steuerlichen Mehr- oder Minderbelastungen, die sich aus einer gesetzlichen Änderung der geltenden Steuersätze ergeben, keiner vorherigen Unterrichtung der Kunden nach § 41 Abs. 5 Satz 2 und 3 EnWG notwendig. Außerdem besteht kein außerordentliches Kündigungsrecht der Kunden gemäß § 41 Abs. 5 Satz 4 EnWG zum Zeitpunkt der Änderung des Steuersatzes.

Es wurde keine Ablesung durchgeführt. Wie kann ich sichergehen, dass wirklich mein Verbrauch in dem Zeitraum ab 1. Oktober 2022 berücksichtigt wurde?

Eine konkrete Ablesung ist natürlich immer die sicherste Methode, den genauen Zählerstand zu erfassen. Allerdings ist es oft nicht möglich, zu einem bestimmten Zeitpunkt den Zähler abzulesen. In diesem Fall wird der Verbrauch auf Basis der vorliegenden abgelesenen oder rechnerisch ermittelten Werte dem zu berücksichtigenden Zeitraum zugeordnet.

Variante 2:

Für Ihre künftigen Abschlussrechnungen wird für Verbräuche ab dem 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2024 der geminderte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent berücksichtigt. Verbräuche davor und danach werden mit 19 Prozent Umsatzsteuer berechnet.

Ist die Zuordnung auf Basis von rechnerisch ermittelten Werten nicht willkürlich?

Eine rechnerische Ermittlung des Verbrauches ist gesetzlich erlaubt und erfolgt nicht willkürlich. Sie beruht auf vorgegebenen gesetzlichen Regularien. Mögliche Abweichungen von abgelesenen Werten sind sehr gering und fallen bei einer Änderung der Umsatzsteuer nicht ins Gewicht.

Aktuelle Informationen

zum Notfallplan Gas und zur Lage der Energiewirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Es ist die zweite von drei Stufen zur Sicherung der Gasversorgung in Deutschland. Der Grund für die Ausrufung der Alarmstufe sind Kürzungen der Gaslieferung durch Russland. Die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit steht aktuell im Zentrum aller Entscheidungen und Bemühungen durch Politik, Verbände, Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber. Die in Folge des Krieges weiter auf Rekordniveau steigenden Energiepreise führen zu einer spürbaren wirtschaftlichen Belastung der gesamten Energiebranche und in der Folge schrittweise auch für die Kunden der Energieversorger. Hinzu kommt eine weiterhin angespannte Situation an den Beschaffungsmärkten. Für uns als regionales Stadtwerk sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, eine drohende Gasmangellage und dessen Folgen deutlich spürbar.

 

Wie ist der aktuelle Stand zur Gasumlage?

Am 29.09.2022 hat die Bundesregierung bekanntgegeben, dass die, am 01.09.2022 in Kraft getretene Gaspreisanpassungsverordnung zur Gas-Umlage nicht umgesetzt wird: die Gas-Beschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh entfällt, so dass Sie als Endkunde hiervon nicht zusätzlich belastet werden.

Was aber kommt, ist die sogenannte Gas-Speicherumlage in Höhe von 0,059 ct/kWh netto (zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer). Diese Umlage müssen wir auf Basis von Ziffer 6.4 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen leider an unsere Kunden weiterberechnen (sogenannte hoheitliche Belastungen). Der Arbeitspreis erhöht sich dementsprechend. Alle Kunden wurden hierüber bereits informiert.

Ab wann gilt die reduzierte Mehrwertsteuer auf Gas? Und bis wann?

Die Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 7 % soll nach aktuellem Stand ab 1. Oktober 2022 gelten. Die finale Entscheidung soll Anfang Oktober im Bundesrat getroffen werden. Die reduzierte Mehrwertsteuer soll bis 31. März 2024 gültig sein. Wir werden die Mehrwertsteuersenkung an unsere Kunden rückwirkend weitergeben.

Kann ich meine Abschlagszahlung anpassen?

Sobald die Mehrwertsteuersenkung beim Gas beschlossen ist, geben die SWBB die gesunkenen Kosten an Ihre Kunden weiter – auch rückwirkend, je nach Entscheidungs- und Stichtag. Angesichts der aktuellen Entwicklungen mit hohen Energiepreisen belassen wir die Abschläge dennoch unverändert. Das kann helfen, höhere Nachzahlungen zu vermeiden. Im Kundenportal Meine SWBB können unseren Kunden jedoch jederzeit selbst die Höhe ihrer Abschlagszahlungen ändern.

Kommt eine Preisanpassung für Strom und Gas?

Im Laufe der letzten Monate ist der Preis an den Großhandelsmärkten für Strom und Erdgas gegenüber 2021 extrem angestiegen. Die SWBB müssen die benötigten Energiemengen für ihre Kundinnen und Kunden deshalb nunmehr zu diesen sehr hohen Preisen einkaufen. Diese wesentlich höheren Beschaffungskosten lassen sich inzwischen nur noch in begrenztem Umfang abfedern, weshalb die hohen Einkaufspreise von den Stadtwerken Böblingen ab Januar 2023 weitergegeben werden müssen. An unserem Versprechen, die Preise für unsere Tarifkunden bis Jahresende 2022 nicht anzupassen, halten wir aktuell noch fest. Die Preiserhöhung durch die bevorstehende Gas-Umlage ab voraussichtlich 01. Oktober 2022 ist hiervon ausgenommen. Es handelt sich um eine gesetzliche Vorgabe, die auch wir an unsere Kunden leider weiterreichen müssen.

Jetzt Energiesparen

Energie ist ein wichtiges und notwendiges Gut in sämtlichen Bereichen unseres Lebens. Jeder kann dazu beitragen, Energie zu sparen, oft genügen schon kleine Anpassungen.

Zur Energieberatung

Wer betreibt in Böblingen das Strom- und Gas-Netz?

Gas- und Stromnetzbetreiber in Böblingen sind die Netze BW GmbH. Unser Partner nimmt eine große Verantwortung für die Versorgungssicherheit wahr. Hier geht’s zur Website unseres Verteilnetzbetreibers.

https://www.netze-bw.de/

Welche Aufgabe hat der Gas-Netzbetreiber im Rahmen des Gas-Notfallplans?

Die Netzbetreiber wurden aufgefordert, gemeinsam die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen und sich abzeichnende Engpässe frühzeitig abzuwenden.

Auf nationaler Ebene regelt der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlichte Notfallplan Gas die Aufgaben, Rollen sowie Krisenkoordination und -kommunikation der Marktteilnehmer. Die Bundesnetzagentur nimmt hierbei eine wichtige Rolle als Bundeslastverteiler und Schnittstelle zu den Gas-Netzbetreibern ein.
BMWK: https://www.bmwk.de/Navigation/DE/Home/home.html
BNetzA: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/aktuelle_gasversorgung/start.html

Im Rahmen des Gas-Notfallplans werden verschiedene Letztverbrauchergruppen differenziert: lastganggemessene Kunden, systemrelevante Gaskraftwerke und nach § 53a EnWG geschützte Haushaltskunden.

Sind Kürzungen letztlich unumgänglich für eine Stabilisierung des Netzes, werden die betroffenen Netzkunden - soweit möglich - unverzüglich entlang der vorab definierten Kommunikationswege über bevorstehende Reduzierungen bzw. Lastabschaltungen von der Netze BW informiert und müssen entsprechende Vorgaben des Netzbetreibers einhalten. Welche Maßnahmen die Netze BW ergreifen, können Sie hier nachlesen https://www.netze-bw.de/unsernetz/netzsicherheit#1-1

Ihre Häufigsten Fragen An Uns

Wie funktioniert der Anbieterwechsel?

Wir werden für Sie die Kündigung bei Ihrem aktuellen Versorger vornehmen. Dafür benötigen wir in den meisten Fällen etwa zwei bis drei Wochen. Bei sehr kurzen Kündigungsfristen sollten Sie daher selbst aktiv werden.

Wenn Ihr bisheriger Anbieter Sie beispielsweise über eine Preiserhöhung informiert und Sie die Initiative ergreifen wollen, sollten Sie so schnell wie möglich selbst kündigen. Dann können wir Sie direkt zum Zeitpunkt der Preisänderung beliefern. Wenn Sie einen Vertrag mit noch langer Laufzeit haben oder die Kündigungsfrist in wenigen Wochen verstreicht, sollten Sie ebenfalls selbst kündigen. So können Sie sicherstellen, dass sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr oder mehr verlängert.

Für die Kündigung des Gasvertrags genügt normalerweise eine formlose Nachricht. Eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben an Ihren Gasanbieter finden Sie hier: Muster Kündigungsschreiben

Muss ich bei meinem alten Gasanbieter kündigen?

Wir werden für Sie die Kündigung bei Ihrem aktuellen Versorger vornehmen. Dafür benötigen wir jedoch etwas Zeit, in den meisten Fällen etwa zwei bis drei Wochen. Bei sehr kurzen Kündigungsfristen sollten Sie daher selbst aktiv werden. Wenn Ihr bisheriger Anbieter Sie beispielsweise über eine Preiserhöhung informiert und Sie schnell reagieren wollen, sollten Sie selbst kündigen. Dann können wir Sie direkt zum Zeitpunkt der Preisänderung beliefern.

Wenn Sie einen Vertrag mit noch langer Laufzeit haben oder die Kündigungsfrist in wenigen Wochen verstreicht, sollten Sie ebenfalls selbst kündigen. So können Sie sicherstellen, dass sich der Vertrag nicht um ein weiteres Jahr oder mehr verlängert.

Für die Kündigung des Gasvertrags ist normalerweise eine formlose Nachricht ausreichend. Eine Vorlage für ein Kündigungsschreiben an Ihren Gasanbieter finden Sie hier: Muster Kündigungsschreiben

Was versteht man unter Grundpreis und Arbeitspreis?

Der Grundpreis umfasst die fixen Kosten der Energielieferung wie z. B. die Kosten für Messung und Abrechnung sowie eventuell einen Anteil für die Leistungsbereitstellung.

Der Arbeitspreis hingegen betrifft den variablen Anteil der Energielieferung und ist für jede bezogene Kilowattstunde (kWh) Gas zu bezahlen.

Gibt es eine Preisgarantie?

Die eingeschränkte Preisgarantie besteht bis zum 31.12.2022 und gilt lediglich für den Energiepreis, d. h. Steuern- oder Umlagen Erhöhungen sind dadurch nicht abgedeckt.

Wie setzt sich der Arbeitspreis Gas zusammen?

Energiepreis:
Der Energiepreis enthält Kosten für Energiebeschaffung und Vertrieb (inkl. SLP-Bilanzierungsumlage, Entgelt für die Nutzung des virtuellen Handelspunktes, Konvertierungsentgelt sowie Konvertierungsumlage), die Kosten für Messstellenbetrieb und Messung – soweit diese Kosten dem Lieferanten vom Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt werden –, das an den Netzbetreiber abzuführende Netzentgelt sowie die Konzessionsabgaben.

Energiesteuer:
Eine durch das Energiesteuergesetz (EnergieStG) geregelte Steuer auf den Energieverbrauch.

CO2-Preis:
Unternehmen, die mit Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel handeln, müssen ab 2021 dafür einen CO2-Preis bezahlen. Sie werden verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den ihre Produkte verursachen, Verschmutzungsrechte in Form von Zertifikaten zu erwerben. Das geschieht über einen nationalen Emissionshandel. Die Maßnahme ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung.

Ziel der Bepreisung ist es, Anreize für den Klimaschutz zu schaffen, indem klimaschädliches Heizen und Autofahren teurer werden. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den CO2-Preis schrittweise anzuheben. Für 2021 ist der Preis pro Tonne auf 25 Euro festgelegt; danach steigt er schrittweise auf 55 Euro im Jahr 2025. Nach dieser Einführungsphase bildet sich dann der Preis am Markt, je nach Angebot und Nachfrage. Denn dann müssen die Verschmutzungsrechte (Zertifikate) per Auktion ersteigert werden. Die Gesamtmenge der Zertifikate für den CO2-Ausstoß wird entsprechend den Klimazielen begrenzt.
Für das Jahr 2022 beträgt der CO2-Preis pro verbrauchte Kilowattstunde Gas 0,546 Cent netto.

Bei Kunden mit einem Biogas-Produkt fällt für den biogenen Anteil in Höhe von 10 Prozent keine CO2-Bepreisung an.

Downloads

SEPA-Mandat Strom und Gas
(PDF, 520 KB)
Muster Sonderkündigung Strom und Gas
(PDF, 507 KB)
Muster Ihrer Gasrechnung
(PDF, 3 MB)
Kommunikationsdatenblatt
(XLSX, 17 KB)