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Zuhause & Energie
Gerade bei unterschiedlichen Zählertypen, digitalen Anzeigen oder Begriffen wie Zählernummer, 1.8.0 oder 2.8.0 entstehen schnell Unsicherheiten. Ein falsch gemeldeter Zählerstand kann zu Rückfragen oder Schätzungen führen – dabei lässt sich das leicht vermeiden.
In diesem Beitrag zeigen die Stadtwerke Böblingen, wie Sie Ihren Stromzählerstand richtig ablesen und melden – Schritt für Schritt, verständlich erklärt und unabhängig davon, ob Sie einen analogen, digitalen oder einen Zweirichtungszähler haben.
Um den Stromzählerstand korrekt zu melden, ist es wichtig, zwei Angaben klar zu unterscheiden: den Zählerstand und die Zählernummer. Beides befindet sich direkt am Stromzähler, hat jedoch unterschiedliche Funktionen.
Der Stromzähler selbst ist meist im Keller, im Hausanschlussraum oder im Zählerschrank der Wohnung installiert. Unabhängig vom Zählertyp gilt:
Der analoge Stromzähler – auch Ferraris-Zähler genannt – ist an der rotierenden Drehscheibe und einer mechanischen Zahlenanzeige zu erkennen. Auch wenn diese Zähler zunehmend durch digitale Geräte ersetzt werden, sind sie in vielen Gebäuden weiterhin im Einsatz.
Beim Ablesen gilt eine einfache Grundregel: Relevant sind ausschließlich die schwarzen Ziffern vor dem Komma.
So gehen Sie korrekt vor:
Beispiel:
Steht auf dem Zähler 010457, dann ist genau dieser Wert als Zählerstand zu übermitteln.
Wichtig ist zudem die klare Trennung zwischen:
Gerade bei analogen Zählern werden diese beiden Angaben häufig verwechselt. Für eine korrekte Zuordnung benötigen die Stadtwerke Böblingen jedoch immer beide Informationen.
Mit dieser Vorgehensweise lässt sich der Zählerstand eines analogen Stromzählers zuverlässig und ohne technische Vorkenntnisse ablesen.
Digitale Stromzähler – häufig auch als moderne Messeinrichtungen bezeichnet – verfügen über ein Display, auf dem verschiedene Messwerte angezeigt werden. Im Gegensatz zum analogen Zähler werden diese Werte nacheinander eingeblendet oder lassen sich per Tastendruck durchschalten.
Wichtig ist dabei:
Nicht jede angezeigte Zahl ist für die Abrechnung relevant.
Auch bei digitalen Zählern gilt:
Der Zählerstand ist nicht mit der Zählernummer zu verwechseln. Die Zählernummer befindet sich separat auf dem Gerät und dient nur der eindeutigen Zuordnung.
Bei der Übermittlung des Zählerstands an die Stadtwerke Böblingen reicht es in der Regel aus, den korrekten Wert gemäß Anzeige zu melden – alle weiteren Informationen sind im System hinterlegt.
Einige Haushalte verfügen über einen Zweitarifzähler, auch HT-/NT-Zähler oder Doppeltarifzähler genannt. Diese Zähler unterscheiden zwischen zwei Verbrauchszeiten und erfassen den Stromverbrauch getrennt.
Der Niedertarif wurde früher häufig für Nachtspeicherheizungen genutzt und ist heute noch in einigen Bestandsgebäuden im Einsatz. Zudem wird er heute häufig eingebaut, um vom günstigen Wärmepumpenstromtarif zu profitieren.
Der Stromzähler muss immer dann abgelesen werden, wenn ein aktueller Verbrauchswert für die Abrechnung benötigt wird. In bestimmten Situationen ist die Ablesung besonders wichtig, um eine korrekte und faire Abrechnung sicherzustellen.
Einmal im Jahr wird der Stromverbrauch für die Jahresabrechnung ermittelt. In vielen Fällen erhalten Kundinnen und Kunden dafür eine Ableseaufforderung durch die Stadtwerke Böblingen.
Der zu diesem Zeitpunkt gemeldete Zählerstand bildet die Grundlage für die Verbrauchsabrechnung des vergangenen Zeitraums.
Wird kein Zählerstand übermittelt, erfolgt die Abrechnung auf Basis einer Schätzung.
Bei einem Wohnungswechsel ist die Ablesung am Tag der Schlüsselübergabe besonders wichtig.
Ohne einen korrekt gemeldeten Stand kann es zu Überschneidungen zwischen Vor- und Nachmieter kommen.
Auch bei einem Wechsel des Stromanbieters oder bei einer Tarifumstellung wird ein aktueller Zählerstand benötigt.
Er dient zur sauberen Abgrenzung zwischen altem und neuem Vertrag.
In bestimmten Fällen kann eine zusätzliche Ablesung erforderlich sein – beispielsweise bei technischen Änderungen am Zähler, bei einem Zählerwechsel oder zur Überprüfung von Verbrauchswerten.
Rund um das Ablesen des Stromzählers tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Die wichtigsten Antworten haben wir hier übersichtlich zusammengestellt.
In den meisten Haushalten ist der Wert 1.8.0 relevant. Er zeigt den Strombezug aus dem öffentlichen Netz an und ist die Grundlage für die Abrechnung.
Der Wert 2.8.0 wird nur bei Zweirichtungszählern angezeigt und erfasst die Einspeisung von Strom – etwa aus einer Photovoltaikanlage.
Einen allgemein „normalen“ Zählerstand gibt es nicht. Der angezeigte Wert hängt davon ab,
Entscheidend ist nicht die Höhe des Standes, sondern die Differenz zwischen zwei Ablesungen, aus der sich der Verbrauch ergibt.
Abgelesen werden immer nur die ganzen Zahlen vor dem Komma. Nachkommastellen oder rote Ziffern (bei analogen Zählern) werden nicht gemeldet, da sie für die Abrechnung nicht relevant sind.
Liegt kein aktueller Zählerstand vor, wird der Stromverbrauch geschätzt. Grundlage dafür sind in der Regel frühere Verbrauchswerte, zum Beispiel aus dem Vorjahr oder aus vergleichbaren Zeiträumen. Die Abrechnung erfolgt dann zunächst auf Basis dieser Schätzung.
Auch in diesem Fall wird zunächst mit einem geschätzten Verbrauch gearbeitet. Der tatsächliche Zählerstand kann jedoch nachträglich berücksichtigt werden, sobald er gemeldet wird.
Ja. In den meisten Fällen ist es problemlos möglich, den Zählerstand nachzureichen. Die Abrechnung wird dann entsprechend korrigiert, sodass der tatsächliche Verbrauch zugrunde gelegt wird.
Je früher der Zählerstand übermittelt wird, desto schneller kann die Anpassung erfolgen.
Den Stromzähler richtig abzulesen ist mit etwas Orientierung unkompliziert und schnell erledigt. Entscheidend ist, den passenden Zählertyp zu erkennen, den richtigen Zählerstand auszuwählen und nur die relevanten Zahlen zu übermitteln. So lassen sich Missverständnisse, Schätzungen oder nachträgliche Korrekturen vermeiden.
Ob analoger Stromzähler, digitaler Zähler, Zweirichtungs- oder HT-/NT-Zähler: Mit den beschriebenen Schritten können Sie Ihren Zählerstand sicher und korrekt melden. Und falls doch einmal Unsicherheiten auftreten oder ein Zählerstand verspätet übermittelt wird, gibt es in der Regel unkomplizierte Lösungen.
Die Stadtwerke Böblingen unterstützen Sie dabei gerne – ob beim Ablesen, bei Fragen zur Meldung oder rund um Ihren Stromzähler. So bleibt die Abrechnung transparent und Ihr tatsächlicher Verbrauch steht im Mittelpunkt.