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unser schönes Freibad hat geöffnet

In dieser Saison werden ausschließlich Einzeltickets über Online-Buchungen verkauft. Bei diesem Vorgang werden aus Gründen des Infektionsschutzes die Personaldaten der Badegäste registriert. Die Kassenautomaten und die Freibadkasse bleiben geschlossen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und FAQ 

 

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Aktuelle Meldungen

Energie | Bäder | Parken | Unternehmen

Parken | 05.08.2020

Möglicher Kampfmittelfund Seecarré - Tiefgaragen Stadtmitte und Hautana wegen Evakuierung am 9. August gesperrt

Wegen der Evakuierung aufgrund eines möglichen Kampfmittelfunds in der Innenstadt müssen wir unsere Parkhäuser Kongresshalle und Hautana am Sonntag, 9. August 2020, ab 7:00 Uhr sperren. Von da an darf das Parkhaus bis zum Ende der Entschärfungsmaßnahmen nicht mehr betreten werden.

Über das Ende der Entschärfung können Sie sich über die Social-Media-Kanäle und auf der Website der Stadtverwaltung Böblingen informieren. Alternativ können unsere Dauerparkkunden während der Sperrung kostenfrei in den Parkhäusern Stadtmitte und Postplatz parken.

 

Bäder | 20.07.2020

Mehr Tickets für das Freibad erhältlich

Ab kommenden Dienstag, 21. Juli 2020, erweitert das Freibad Böblingen die Bade-Schichten. Bisher war die Besucherzahl in zwei Schichten auf maximal 1.200 Gäste pro Tag begrenzt. Durch die Umstellung auf eine dritte Schicht können jetzt mehr Menschen den Sprung ins kühle Nass genießen, Bahnen schwimmen, auf der Liegewiese lümmeln und einfach mal die Seele baumeln lassen. In den Pausen wird das Bad aufwendig gereinigt und desinfiziert. Pro Schicht können jetzt bis zu 600 Gäste das Freibad besuchen.

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Ab Dienstag, 21. Juli 2020, gelten folgende Bade-Zeiten: 

  • Schicht 1: 6.30 Uhr bis 10.30 Uhr (montags bis freitags), 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr (samstags, sonntags, Feiertage) 
  • Schicht 2: 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Schicht 3: 18.00 Uhr bis Badeschluss 

Online-Tickets gibt es unter www.badtickets.stadtwerke-bb.de. Wer keinen Internet-Zugang hat, wird im Stadtwerke-Kundenzentrum in der Wolfgang- 
Brumme-Allee gerne unterstützt.

Bäder | 08.07.2020

FREIBAD-ÖFFnUNG „EIN POSITIVER KRAFTAKt" Stadtwerke Böblingen und Stadt ziehen erste Bilanz - Bereits 12.000 Besucher

Es ist für die Badegäste, aber auch für die Stadtwerke Böblingen als Betreiber, eine absolut 
außergewöhnliche Badesaison: Seit 23 Tagen hat das Freibad am Silberweg geöffnet – in Zeiten von Corona unter strengen Auflagen und Hygienevorgaben der baden-württembergischen Corona- Landesverordnung und des Pandemieplans für Bäder der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Jetzt zogen die Stadtwerke und die Stadt Böblingen eine erste Bilanz.

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12.000 Badegäste genossen seit dem 15. Juni den Sprung ins kühle Nass und die Möglichkeit, auf der großen Liegewiese zu entspannen und Sonne zu tanken. Besonders viele Familien und langjährige Stammgäste zeigten sich froh über die Öffnung. „Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Freibad und hinter den Kulissen ist die Freibad-Öffnung allerdings eine Herausforderung und ein positiver Kraftakt“, urteilte Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle.

Beim Pressetermin im Freibad zog Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ein erstes Fazit: „Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit den Stadtwerken die Entscheidung für die Öffnung getroffen haben und dass die Stadtwerke die Öffnung konzentriert vorbereitet und rasch umgesetzt haben. Gerade in diesem Sommer und nach den wochenlangen Einschränkungen bietet das Freibad für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Auszeit vom Alltag. Urlaube sind abgesagt. Schule findet nur begrenzt statt. Die Belastung in den Familien ist oft hoch. Dafür bietet unser Freibad eine willkommene Abwechslung – trotz der Einschränkungen. Das war und ist sehr wertvoll. Menschen können ihrem Hobby nachgehen, mit Schwimmen etwas für die Gesundheit tun, Sportlerinnen und Sportler können trainieren, Kinder plantschen und spielen und Familien entspannen gemeinsam auf der großen Liegewiese. Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten, die dies möglich machen“, so OB Dr. Stefan Belz.

Stadtwerke-Geschäftsführer Gerd Hertle erinnerte im Gespräch daran, dass über viele Wochen im April und Mai unklar gewesen war, ob Bäder in Baden-Württemberg überhaupt öffnen dürfen. „Die Erlaubnis zur Öffnung, wenn auch unter sehr aufwändigen Hygiene-Anforderungen, kam dann Anfang Juni sehr kurzfristig. Wir hatten eine mögliche Öffnung aber immer im Hinterkopf und waren vorbereitet.“ Die Bäder-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren bewusst nicht in Kurzarbeit, um Becken, Technik und Außenanlagen für eine mögliche Öffnung vorzubereiten – und auch um den Anbau des Hallenbades für Vereinstraining und Schwimmkurse im Stand-by-Modus zu belassen. Hertle: „Als regionales Stadtwerk und Betreiber des Bades fühlen wir uns der Daseinsvorsorge und den Menschen in Böblingen verpflichtet. Die Öffnung vor gut drei Wochen war ein weiterer wichtiger Schritt der Lockerungen in Böblingen. Natürlich ist dieser Freibad-Sommer anders. Es gelten spezielle Abstands-, Hygiene- und Eintrittsregelungen. Aber die Hauptsache ist: Wir können wieder draußen schwimmen gehen – damit sollten alle verantwortungsvoll umgehen! Auch die Freibad-Gastronomie steht unter den Corona-bedingten Einschränkungen zur Verfügung.“

Die Umsetzung der Corona-Auflagen hat die Stadtwerke – so wie alle Bad-Betreiber im Land – erheblich gefordert. Zunächst war ein Konzept für die Öffnung und für die notwendigen Hygienemaßnahmen zu erarbeiten. Wenn an warmen Tagen in einer „normalen“ Saison bis zu 6.500 Badegäste das Böblinger Freibad besuchen, sind es aktuell nur etwa 1.200 Besucher. Die zulässige Anzahl der Bade-Gäste richtet sich nach der Größe von Becken und Liegewiese – es gilt, die Abstandsregeln einzuhalten. Gebadet werden kann bisher in zwei Schichte von 6.30 Uhr bis 10.30 und von 11.30 Uhr bis Badeschluss. In den nächsten Tagen stellen die Stadtwerke auf einen Betrieb in drei Schichten um. Das Bad steht sodann noch mehr Menschen zur Verfügung: nämlich jeweils 600 Gästen von 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr, 11.30 Uhr bis 17:00 Uhr und 18:00 Uhr bis Badeschluss. In den jeweils einstündigen Pausen wird das Freibad aufwändig gereinigt und desinfiziert.

Innerhalb kürzester Zeit haben die Stadtwerke ein Online-Ticket-System eingeführt – dieses wird fortlaufend angepasst und optimiert. Wer keinen Internet-Zugang hat und auch bei Familie und Freunden keine Hilfe bei der Buchung bekommen kann, der wird im Kundenzentrum an der Wolfgang-Brumme-Allee unterstützt. Vor allem viele Senioren nehmen diesen Service dankbar in Anspruch.

„Unsere Mitarbeiter im Freibad wurden geschult. Dutzende Hinweisschilder weisen auf die Regeln und Vorgaben hin – von der Schließung der Sammelduschen bis zum Richtungsschwimmen im großen Becken. Dass hier auch das SWBB-Maskottchen „Böbi“ zum Einsatz kam, freut viele Kinder. Diese dürfen aber unter zehn Jahren nur noch mit Erwachsenen ins Freibad – auch dies ist eine Vorgabe des Pandemieplans der Deutschen Bädergesellschaft“, erklärt Michael Welz, Bäder-Betriebsleiter der Stadtwerke.

Auch wenn bei den allermeisten Badegästen die Freude über das geöffnete Freibad überwiegt und viel Dankbarkeit zu erfahren ist, so kommt das Badpersonal oft an seine Grenzen. Hertle: „Tatsächlich müssen unsere Schwimmmeister sehr viel diskutieren. Einzelne Badegäste sind verärgert, weil sie grundsätzlich kein Verständnis für die Corona-Regeln haben. Manche Gäste halten sich nicht an die Regeln, ignorieren diese - da müssen wir zum Schutz aller Badegäste konsequent eingreifen. Als Betreiber des Bades stehen wir in der Verantwortung. Unser Appell richtet sich deshalb auch ganz deutlich an unsere Badegäste: Helfen Sie uns dabei, eine Badesaison zu meistern, die für uns alle eine Herausforderung darstellt. Wir wissen, dass die Einschränkungen nicht immer für alle sofort nachvollziehbar sind und vielleicht auch zu persönlichen Nachteilen führen. Aber haben Sie bitte Verständnis dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bad mit ganz neuen Aufgaben konfrontiert sind und es eben alles andere als Normalbetrieb gibt. Die Regeln im Bad sind ja nicht dazu da, die Badegäste zu ärgern, sondern zu deren Sicherheit.“

Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz wies auf die Kosten hin, die die Öffnung des Freibads mit sich bringt: „In einer normalen Saison hat das Freibad einen sogenannten Abmangel von ca. 700.000 Euro. Die erheblichen Einnahmeverluste durch die Gästebeschränkungen und die verkürzte Saison zusammen mit der Umsetzung der zusätzlichen, Corona-bedingten Maßnahmen wie beispielsweise das Online-Ticket-System und der Reinigungs-, Personal- und Hygiene-Aufwand summieren sich auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich. Aber die Aufwendungen lohnen sich. Die Böblingerinnen und Böblinger können endlich ihr Freibad nutzen. Das Freibad nicht zu öffnen, kam für uns nicht in Frage.“

Ob und unter welchen Bedingungen im Herbst das Hallenbad öffnet, lässt sich jetzt noch nicht beurteilen Sicher ist: Das Freibad bleibt zunächst bis zum 13. September geöffnet – bei hoffentlich schönstem Sommerwetter.

Bäder | 12.06.2020

EINE BADESAISON MIT EINSCHRÄNKUNGEN | Das Böblinger Freibad öffnet am 15. Juni

Viele haben es vermisst, das schöne Freibad am Silberweg. Und jetzt ist es endlich soweit: Das Böblinger Freibad öffnet am Montag, den 15. Juni, seine Pforten. 

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Die Landesregierung hat in der aktuellen Rechtsverordnung detaillierte Hygienemaßnahmen vorgegeben, die einzuhalten sind. Eins ist also sicher: Dieses Jahr wird es keine normale Badesaison geben. So sind an heißen Tagen normalerweise bis zu 7.000 Badegäste im Freibad. In dieser Saison ist die Besucherzahl – gemessen an der Größe des Geländes und der Becken – aber auf 660 Gäste begrenzt.

„Ich bin froh und glücklich, dass unser Freibad wieder öffnen kann. So machen wir einen weiteren wichtigen Schritt der Lockerung. Es war ein gemeinschaftlicher Kraftakt unserer Stadtwerke und ihres Bäderteams, die Öffnung im Zuge der Rechtsverordnung rasch und konzentriert vorzubereiten und umzusetzen. Meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten! Natürlich wird dieser Freibad-Sommer anders sein. Es gelten spezielle Abstands-, Hygiene- und Eintrittsregelungen. Aber die Hauptsache: Wir können wieder draußen schwimmen gehen – gehen wir alle verantwortungsvoll damit um!“, so Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.

Gerd Hertle, Geschäftsführer der Stadtwerke Böblingen, führt aus: „Lange Zeit war unklar ob und, wenn ja, wann die Bäder in Baden-Württemberg öffnen dürfen. Die Inbetriebnahme des Bades dauert gut drei Wochen und wir haben uns in den letzten Wochen unter Hochdruck auf eine eine eventuelle Öffnung vorbereitet. Die Außenflächen wurden instandgesetzt, die Pumpen- und Filtertechnik desinfiziert, gereinigt und in Betrieb genommen sowie die Becken gereinigt. Zusätzlich haben wir an der Erarbeitung eines umfangreichen Hygienekonzeptes für die Freibad-Öffnung, an der Installation und Inbetriebnahme eines OnlineTicketing-Systems und an vielen anderen organisatorischen Aufgaben, die durch die Corona-Pandemie entstehen, gearbeitet. Aber wir mussten natürlich die neue Rechtsverordnung der Landesregierung abwarten, die erst am späten Nachmittag des 4. Juni veröffentlicht wurde. Ich bin meinem gesamten Team für diese Leistung sehr dankbar. Nun hoffen wir, dass alles gut funktioniert und unsere Gäste Verständnis aufbringen, wenn es an der einen oder anderen Stelle noch holpert. Die aktuelle Situation ist einfach für uns alle neu“, ergänzt Hertle.

Wie die Freibad-Saison 2020 „funktioniert“ und was die Badegäste beachten müssen, haben die Stadtwerke nachfolgend mit den wichtigsten Punkten zusammengefasst:

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die Stadtwerke öffnen das Bad in zwei Schichten. Dadurch haben in Summe mehr Gäste die Möglichkeit, im Freibad eine kleine Auszeit zu genießen. Außerdem nutzen die Stadtwerke die Pause zwischen den Öffnungszeiten zur Reinigung und Desinfektion des Bades. Die Öffnungszeiten sind ab dem 15. Juni wie folgt: 

  • Juni/September: 
    Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 10:30 und 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr 
    Samstag und Sonntag von 08.00 Uhr bis 10.30 Uhr und 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr
  • Juli/August:
    Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 10:30 und 11.30 Uhr bis 20.00 Uhr 
    Samstag und Sonntag von 08.00 Uhr bis 10.30 Uhr und von 11.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Die Eintrittspreise wurden den Zeiten angepasst. Ab dem 15. Juni gelten folgende Preise im OnlineTicket-System:

  • Von 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr: Erwachsene 3,00 Euro (ermäßigt 2,00 Euro)
  • Von 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr bzw. 20:00 Uhr Erwachsene 4,00 Euro (ermäßigt 3,00 Euro).
  • Zudem gibt es ein Abendticket ab 18:00 Uhr zu 2,70 Euro für Erwachsene (ermäßigt 1,70 Euro)

Vor dem Besuch: Online-Tickets / Jahreskarten

  • Die Besucherzahl ist auf maximal 660 Gäste limitiert.
  • Um lange Schlangen an der Kasse zu vermeiden, werden in dieser Saison ausschließlich Einzeltickets über Online-Buchungen verkauft. Das gilt auch für Jahreskarten-Inhaber. Bei diesem Vorgang werden auch die Personaldaten der Badegäste registriert, damit diese bei Bedarf vorgelegt werden können. Die Kassenautomaten und die Freibadkasse bleiben geschlossen.
  • Unter badtickets.stadtwerke-boeblingen.de und auf der Website der Stadtwerke unter stadtwerke-boeblingen.de/baeder können die Tickets für maximal drei Tage im Voraus online erworben werden. Als Bezahlmöglichkeiten stehen den Kunden zunächst Giropay und das SEPA-Lastschriftverfahren zur Verfügung. Die Online-Eintrittskarte wird per E-Mail versandt und muss an der Freibadkasse vorgezeigt werden - entweder als Ausdruck oder per Handy.
  • Für all diejenigen, die keinen Zugang zum Internet bzw. keinen eigenen PC zur Verfügung haben, empfehlen wir Folgendes: Greifen Sie bitte auf Familie, Freunde oder Bekannte zurück, die die Buchung für Sie übernehmen können - oder nutzen Sie einen öffentlichen PC mit Internetzugang und Drucker. Sollten die genannten Vorschläge für Sie nicht umsetzbar sein, können Sie uns in begründeten Ausnahmefällen unter 07031 / 21 92 - 22 kontaktieren. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihren Badbesuch.
  • Aktuelle Jahreskarten können nicht genutzt werden. Grund ist die rechtliche Vorgabe, den konkreten Besuchstag und die persönlichen Daten zu notieren. Selbstverständlich entschädigen wir die Besitzer von Jahreskarten anteilig für die Zeit, in der die Bäder nicht nutzbar waren bzw. die Jahreskarte nicht verwendet werden kann. Jahreskarteninhaber können hierfür ihre Jahreskarte im Original, zusammen mit dem ausgefüllten Antrag auf Erstattung, bei den Stadtwerken (per Post oder persönlich) einreichen. Der Antrag steht entweder als PDF-Datei zum Download auf der Homepage der Stadtwerke unter stadtwerke-boeblingen.de bereit oder ist im SWBB-Kundenzentrum und im Freibad erhältlich.

Im Bad: Liegewiese, Becken, Duschen, Umkleidekabinen, Sportstätten und Spielplatz

  • Ein- und Ausgang zum Freibad sind voneinander getrennt.
  • Beim Betreten und Verlassen des Bades, beim Gang zur Umkleidekabine, Dusche oder Toilette oder am Kiosk ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Grundsätzlich ist überall der Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten.
  • Die Sammelumkleiden und -duschen bleiben geschlossen.
  • Die Einzelkabinen und die Duschen stehen eingeschränkt und unter Einhaltung der Abstandsregeln zur Verfügung.  Das Föhnen der Haare ist untersagt.
  • Die Anzahl der Schwimmer in den Becken ist limitiert.
  • Innerhalb der Becken soll ein Abstand von ca. 1,50 m eingehalten werden, ebenso beim Betreten und Verlassen der Becken. Es werden separate Zu- und Ausstiege ausgewiesen.
  • Die große Rutsche bleibt zunächst geöffnet. Sprungturm, Startblöcke, Sprudelliegen, Wasserpilz und Massagedüsen bleiben gesperrt bzw. ausgeschaltet.
  • Das Volleyballfeld und die Tischtennisplatten können benutzt werden, aber nur mit eigenen Schlägern/Bällen und unter Einhaltung der Abstandsregeln.
  • Der Calesthenics-Park ist geöffnet – natürlich auch hier unter Einhaltung aller Hygienevorschriften.

Im gesamten Bad weisen zahlreiche Beschilderungen, Absperrungen und Markierungen auf alle wichtigen Regeln hin. Die Badegäste werden mit entsprechenden Hinweisschildern darüber informiert. Zusätzlich finden regelmäßige Lautsprecherdurchsagen statt, in denen die Badegäste auf ihre besondere Eigenverantwortung und die Bitte um Einhaltung der persönlichen Hygiene- und Abstandsregeln hingewiesen werden. Es wurden gemeinsam mit einer Fachfirma speziell auf das Bad abgestimmte Hygienesicherungsmaßnahmen erstellt und in einem Reinigungs- und Desinfektionsplan festgehalten. Darin werden die täglichen Durchführungen der Arbeiten in Art und Umfang geregelt, um den erhöhten Hygieneanforderungen gerecht zu werden.

„Wir bitten alle Gäste, die ergänzte Haus- und Badeordnung aufmerksam durchzulesen. Denn nur, wenn sich alle Besucher daran halten, steht einer zwar eingeschränkten, aber trotzdem reibungslosen Badesaison nichts mehr im Wege“, gibt sich Michael Welz, Bäder-Betriebsleiter bei den Stadtwerken, zuversichtlich. 

Im Bad liegt zudem ein ausführlicher Fragen- und Antwortkatalog zu den Regeln aus, ebenso die Haus- und Badeordnung. Beides findet sich auch auf der Website der Stadtwerke unter stadtwerke-boeblingen.de/baeder. Und für alle weiteren Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freibades gerne zur Verfügung.

Service | 10.07.2020

Wasserrohrbruch auf der Hulb - Einschränkungen der Wasserversorgung rasch behoben

In den frühen Morgenstunden des 10. Juli 2020 ereignete sich ein Wasserrohrbruch an einer Hauptleitung auf der Hulb. Durch den Druckabfall in der Leitung kam es zu kurzzeitigen Einschränkungen der Wasserversorgung in Dagersheim. Dank des schnellen Krisenmanagements aller Beteiligten konnte die Wasserversorgung in den betroffenen Straßen rasch wieder hergestellt werden. Aktuell ist die Wolf-Hirth-Straße auf Höhe der Hausnummer 28 wegen Reparaturarbeiten an der Leitung gesperrt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Unternehmen | 29.06.2020

Informationen der Stadtwerke Böblingen zur temporären Umsatzsteuersenkung
 

Unter der Überschrift „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ hat sich die Bundesregierung auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket verständigt. Teil dieses Pakets ist eine befristete Absenkung der Umsatzsteuer. 

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Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Wir geben die Senkung der Mehrwertsteuer vollumfänglich an Sie weiter.
  • Die Höhe der Abschlagszahlungen ändert sich nicht. Erst mit Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung wird der gesenkte Steuersatz von 16 Prozent, beziehungsweise 5 Prozent abgerechnet.

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 soll der Umsatzsteuersatz von 19 % auf 16 % und der ermäßigte Satz von 7 % auf 5 % gesenkt werden. Zur Weitergabe an die Endkunden besteht keine rechtliche Verpflichtung. Wir möchten aber, dass unsere Kunden davon profitieren.

Was bedeutet dies für die Kunden der Stadtwerke Böblingen?

Für die im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 erbrachte Lieferung und Leistung werden die Stadtwerke Böblingen den reduzierten Umsatzsteuersatz abrechnen. Dies bedeutet für unsere Strom-/Gas- und Fernwärmekunden, dass wir in diesen Zeitraum mit einer Umsatzsteuer von 16 % abrechnen. Für unsere Wasserkunden bedeutet dies in diesem Zeitraum eine Abrechnung mit dem Umsatzsteuersatz von 5%. Die Abwasserkunden betrifft diese Umsatzsteuersenkung nicht, da diese ohnehin von der Umsatzsteuer befreit sind.

Zur tagesgenauen Abgrenzung werden die Stadtwerke Böblingen eine Hochrechnung des Verbrauchs für die Wasser- und Wärmekunden vornehmen. Die Hochrechnungen für die Strom- und Gaskunden teilt der zuständige Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber mit. Eine separate Ablesung durch unsere Kunden ist nicht notwendig. Bereits mitgeteilte Zählerstände werden selbstverständlich berücksichtigt.

Eine Anpassung des Abschlagsbetrags erfolgt nicht. Bei der nächsten Abrechnung werden die geänderten Steuersätze berücksichtigt. Dies ist für die Mehrzahl der Kunden die Jahresverbrauchsabrechnung.

Unternehmen | 16.06.2020

Energiewende für Böblingen: SWBB auf Kurs
 

Die Stadtwerke Böblingen haben ein Ziel: viel CO2 einsparen und somit 25 Prozent Beitrag zur Gesamteinsparung der Stadt Böblingen leisten. Bis 2023 wollen die Stadtwerke dieses Ziel erreicht haben. Bisher liegen sie voll auf Kurs. Das hat Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart festgestellt.
 

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„Die Stadt Böblingen soll in Ihrer Klimaschutz-Verantwortung für künftige Generationen unterstützt werden“, erklärt SWBB-Geschäftsführer Gerd Hertle. „Wir Stadtwerke leisten dazu einen wichtigen Beitrag: als Kompass dient uns das Energiewendethermometer von Prof. Schröter.“ Mitte Juni leitete Prof. Schröter in einer Video-Konferenz den beratenden Energiewende-Ausschuss und zog die jährliche Bilanz.

25 Prozent Beitrag zur CO2-Einsparung der Stadt Böblingen möglich

„Erfüllen die SWBB weiterhin ihre CO2-Ziele, so werden sie durch ihre Maßnahmen die CO2-Emissionen Böblingens zwischen 2013 und 2023 um 29.000 t pro Jahr reduzieren“, erläutert Prof. Schröter. „Zur erwarteten Emissionsreduktion der gesamten Stadt Böblingen würde dies 25 Prozent besteuern.“

„Die SWBB sind auf gutem Kurs, ihre Ziele für 2023 zu erreichen“, stellt Prof. Schröter fest. In seiner Funktion als Energiewende-Beauftragter auditiert er die Maßnahmen der SWBB und zieht jährlich im SWBB-Energiewende-Ausschuss Bilanz.

Anstrengungen für die lokale Energiewende

Ein wesentlicher Teil der CO2-Emissionen Böblingens wird von Gebäuden, Haushalten und Gewerbe verursacht. Die Stadtwerke unterstützen die Energiewende mit einer Vielzahl von Maßnahmen rund um Ökostrom und erneuerbare Energie, im Bereich von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und umweltschonender Fernwärme oder im Themenfeld Elektromobilität. Diese und weitere Anstrengungen macht das Energiewendethermometer sichtbar, indem es den Beitrag der SWBB zur Energiewende in Böblingen misst.

Hintergrund

Städte und Kommunen sind entscheidende Akteure: 75 Prozent der Deutschen leben in Städten, sogar über 80 Prozent des Energieverbrauchs ist in Städten konzentriert. Und gerade in den Städten steht die Energiewende vor besonderen Herausforderungen. Die wesentliche Frage lautet daher, wie saubere Energien auch im dicht besiedelten urbanen Raum nutzbar gemacht werden. Vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr müssen in den Städten angegangen werden. Kurios ist: Die Energiewende stockt in vielen Städten, dabei sind viele Maßnahmen, zum Beispiel in und an Gebäuden, bereits heute rentabel.

Kennzahlensysteme in vielen Bereichen – aber für das größte Projekt unserer Zeit? Viele Firmen arbeiten mit Kennzahlensystemen, um beispielsweise die Produktion zu überwachen oder um den Absatz von Produkten zu steigern. Doch welche Firma nutzt ein geeignetes Kennzahlensystem für das wohl größte Projekt unserer Zeit, die Energiewende? Genau hier setzen die Stadtwerke Böblingen an: Zusammen mit der Hochschule für Technik Stuttgart haben sie messbare Indikatoren je CO2-Einsparmaßnahme definiert, die erlauben, jährlich und mit wenig Aufwand deren Beitrag zur lokalen Energiewende zu ermitteln. So überwachen die SWBB, wie viel CO2 sie einsparen.

Wer ist Prof. Dr. Bastian Schröter? 2016 wurde Prof. Bastian Schröter auf eine Professur für Energietechnik an die Hochschule für Technik Stuttgart berufen. Prof. Schröter studierte Physik in München und promovierte am Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg. Anschließend beriet er bei McKinsey & Company Unternehmen aus der Energiewirtschaft/-technik und Nichtregierungsorganisationen zu Strategien rund um die Energiewende, Technologieentwicklung oder Prozessoptimierung. Vor seinem Ruf nach Stuttgart arbeitete er für die Siemens AG als Projektleiter Technologiebewertung mit den Energiesparten des Konzerns an neuen Forschungsstrategien.

Was ist das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer ist eine wissenschaftlich fundierte Berechnungs-Methodik. Sie erlaubt es, den Umsetzungsgrad klimaschonender Projekte und deren jährliche CO2-Einsparung zu messen und mit einem gesetzten Ziel zu vergleichen. Mit dem „Energiewendethermometer“ überwacht Prof. Dr. Bastian Schröter von der Hochschule für Technik Stuttgart die Wirksamkeit der Aktivitäten der SWBB für die Energiewende.

Wie funktioniert das Energiewendethermometer? Das Energiewendethermometer betrachtet die größten Handlungsfelder der SWBB. Es ermittelt, wieviel CO2 gegenüber dem Status Quo zwischen 2013 und 2023 eingespart wird und wie sich relevante Maßnahmen über ihren Lebenszyklus finanziell auswirken. Dabei zeigt sich: Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird neben CO2-Emissionen mittel – bis langfristig bares Geld sparen – ausgewählte Maßnahmen erweisen sich als sehr wirtschaftlich.

Rückblick und Ausblick im Energiewende-Ausschuss: Die SWBB haben Prof. Schröter zum Energiewende-Beauftragten bestellt. Er leitet darum den Energiewende-Ausschuss. Dem Energiewende-Ausschuss gehören neben der Geschäftsführung auch Vertreter der Gesellschafter an. Auch der Klimaschutzbeauftragte der Stadt und die Energiemanagement-Beauftragten der SWBB sind zu den Sitzungen eingeladen. Jährlich gibt es einen Audit-Termin, dann nämlich, wenn der „Energiewende-Ausschuss“ tagt und Bilanz zieht. Dabei wird nicht nur die Umsetzung der Klimaschutz-Maßnahmen von Prof. Schröter auditiert. Über die etablierten Maßnahmen hinaus werden auch innovative Maßnahmen verfolgt, z. B. Energiedienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität. Dadurch stellen die SWBB sicher, wesentliche Klimaschutzaktivitäten frühzeitig anzugehen.

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